Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Sinkende Kosten2030 wird jede zweite Neuzulassung ein E-Auto sein

Treiber seien sinkende Fahrzeug- und Betriebskosten und der Druck auf die Autoindustrie, den CO2-Ausstoß ihrer Flotte zu senken.

© APA/dpa/Julian Stratenschulte
 

Im Jahr 2025 wird weltweit jedes dritte neu zugelassene Auto mit Strom fahren, 2030 soll es dann jeder zweite Pkw sein, prognostiziert das internationale Beratungsunternehmen Boston Consulting Group. Treiber seien sinkende Fahrzeug- und Betriebskosten und der Druck auf die Autoindustrie, den CO2-Ausstoß ihrer Flotte zu senken.

Über 300 Milliarden Euro würden die großen Hersteller aktuell in die E-Mobilität stecken, bis 2025 sollen 400 neue Elektroautos auf den Markt kommen.

In den USA würde das Wachstum für E-Autos aufgrund der politischen Situation (Dissonanzen zwischen Bundesregierung und Ländern wie Kalifornien) am geringsten ausfallen. Führend sei China, nicht zuletzt wegen hoher staatlicher Investitionen, schätzen die Berater.

Kommentare (5)

Kommentieren
scionescio
6
6
Lesenswert?

Da frage ich mich, ob die Berater mitbekommen haben, dass China gerade die 8.000 € Prämie für BEVs gestrichen hat und damit im November der Verkauf um mehr als 40% eingebrochen ist?

Außer VW investieren die großen Hersteller die vielen Milliarden hauptsächlich in Hybridfahrzeuge und nicht in BEVs - und das auch nur, weil sie mit fragwürdigen Gesetzen (Flottenverbrauch) dazu gezwungen wird - es ist reine Willkür, dass BEVs mit Null CO2 gerechnet werden, weil die Strom- und Akkuerzeugung und vor allem die Akkuverwertung mindestens so viel CO2 erzeugt wie ein moderner und kleiner Diesel!
Es gibt genug andere Studien, die das deutlich anders sehen (BEV als kleine Nische, Hybrid als Übergang ins Wasserstoffzeitalter) und in der Realität lassen sich die rationalen Konsumenten nicht verarschen und geben mehr Geld für etwas aus (BEV), das in allen wesentlichen Belangen weniger kann, als das, was sie aktuell schon haben.
Bei diesen Prognosen fällt mir immer der liebe Akku-Lobbyist Dudenhöfer ein, der 2010 auch felsenfest behauptet hat, dass ein durchschnittliches Akkupack wegen der technologischen Fortschritte im Jahre 2015 nur mehr 2.000 Euro kosten wird ... aktuell stehen wir beim mehr als 10fachen und es tut sich auch kaum was in der Richtung - zB Bosch als einer der weltweit größten Zulieferer hat strategisch beschlossen, nichts in Akkus zu investieren, sondern gleich auf Wasserstoff zu setzen, weil sich mit BEVs nichts verdienen lässt, die systembedingten Nachteile (Reichweite, Nachladen, Brandgefahr) sich nicht stark verbessern werden und die Zukunft (Aufbau und Finanzierung der notwendigen Infrastruktur) mehr als unsicher ist.

aToluna
1
3
Lesenswert?

China

China verfolgt einen massiven Ausbau der Elektromobilität und ist heute schon der weltweit größte Markt für Elektrofahrzeuge. 2018 wurden in der Volksrepublik erstmals eine Million Fahrzeuge verkauft, die durch neue Energien angetrieben werden. Zuletzt entwickelte sich der Markt wegen der schwächelnden Wirtschaft aber schleppend.

Besonderer Kaufanreiz ist die bevorzugte Zulassung von E-Autos in großen Städten. Nummernschilder für Benziner werden derweil verlost oder müssen teuer ersteigert werden. Die Käufer müssen oft jahrelang warten, während Elektrofahrzeuge eher zugelassen werden. Auch gibt es in Städten wie Peking ein Fahrverbot jeweils an einem Tag der Woche, das für E-Autos nicht gilt. Tesla profitiert beim Verkauf des Model 3 in China zudem künftig von einer Befreiung von der Kaufsteuer in Höhe von zehn Prozent.

scionescio
3
1
Lesenswert?

In China spricht man von NEV (New Energy Vehicle) und zählt auch alle Hybrid Varianten dazu ( nicht nur BEVs!)

dh von der Million ist nur die absolute Minderheit mit einem Akku ausgestattet. Dazu kommt, dass in den letzten 18 Monaten insgesamt 17 Monate stark rückläufig waren (in einem Monat gab es eine dramatische Rabattaktion um die Ladenhüter loszuwerden).
In China gibt es nur eine winzige Oberschicht (und die kaufen aus Statusgründen nach wie vor Mercedes, BMW, Audi, Lexus & Co) und praktisch keine Mittelschicht die sich ohne Subventionen ein Auto leisten kann - wenn die dann gestrichen werden, ist der Zauber augenblicklich vorbei ... die chinesischen Autobauer sind nicht einmal mehr zu 75% ausgelastet!
Aufgrund des Drucks der Oberschicht wird in vielen Ballungsräumen die Zulassungsbeschränkung für Nicht-NEV gerade wieder aufgehoben - und wer es sich leisten kann, kauft sich in China natürlich kein NEV!

baumi1000
4
6
Lesenswert?

scionescio ist schon unterwegs,

der oberchecker in sachen e Mobilität, bitte um Aufmerksamkeit er legt jedesmal "BRANDNEUE "fakten auf den tisch

scionescio
3
1
Lesenswert?

@straucherl: das mache ich nur für dich und die anderen ahnungslosen Fanboys ...

... wie ich aus den Kommentaren leider erkennen kann, haben sie es trotz der Wiederholung noch immer nicht begriffen und verdrängen die Realität.
Aber zumindest sind schon kleine Fortschritte erkennbar: mittlerweile wird ja nicht mehr die Richtigkeit der Fakten angezweifelt, jetzt stören sich die Fanboys schon daran, dass ihre kleine und heile Scheinwelt immer mit den gleichen Fakten ins Wanken gebracht wird;-)
Erschwerend kommt hinzu, dass man die ahnungslosen Fanboys auch dort abholen muss, wo sie gerade stehen und was sie vielleicht noch verstehen könnten - und das schränkt natürlich ziemlich ein ...
Bildlich gesprochen kommen mir die Fanboys (ohne Basiswissen und dafür mit Halbwissen aus der Echokammer ausgestattet) vor wie jemand, der mit einem Messer zu einer Schießerei kommt;-)