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Trotz BrexitAldi plant 100 neue Filialen in Großbritannien

Während Traditionssupermärkte wie Tesco in Großbritannien schwere Zeiten durchmachen, expandieren Aldi und Lidl kräftig. Das drohende Chaos durch den Brexit scheint die deutschen Diskonter nicht abzuschrecken.

Lidl und Aldi
© dpa/dpaweb
 

Die Discounterkette Aldi hat in Großbritannien große Pläne. In den kommenden zwei Jahren werde man 100 weitere Filialen im Königreich eröffnen, teilt Aldi mit. Das schaffe 5000 neue Arbeitsplätze.

Aldi betreibt derzeit rund 840 Filialen in Großbritannien, 2025 sollen es rund 1200 sein. Allein in der Hauptstadt London will der Discounter die Zahl seiner Geschäfte binnen zwei Jahren von derzeit 40 auf über 100 erhöhen.

Das drohende Chaos durch den Brexit scheint Aldi nicht abzuschrecken. Dabei hatte der Großbritannien-Chef des Unternehmens, Giles Hurley, gerade erst davor gewarnt, man könne nicht die Verfügbarkeit eines jeden Produktes garantieren, wenn es wie befürchtet zu einem ungeordneten Austritt Großbritanniens aus der EU käme.

Die Traditionssupermärkte in Großbritannien machen dagegen schwere Zeiten durch. Tesco etwa hatte im August die Streichung von 4500 Stellen angekündigt und den harten Wettbewerb angeführt - unter anderem mit Aldi und Lidl.

Auch Lidl profitiert von der Lust der Briten auf günstiges Shopping: Der Discounter hatte im Juni 40 neue Läden im Großraum London angekündigt.

 

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