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Investor gesuchtDeutsche Modemarke Escada soll verkauft werden

Eigentümerin Megha Mittal hat die Investmentbank Lazard mit dem Verkauf beauftragt.

Escada-Werbung (in Shanghai)
Escada-Werbung (in Shanghai) © EPA
 

Die bayerische Modemarke Escada verkauft werden. Die indische Eigentümerin Megha Mittal, die zur Eigentümerfamilie des Stahlgiganten ArcelorMittal gehört, habe die US-Investmentbank Lazard mit dem Verkauf beauftragt, berichtet das "Handelsblatt". Megha Mittal ist die Schwiegertochter von Lakshmi Mittal.

Die Bank habe bereits im Februar mögliche Investoren angesprochen. Eine Escada-Sprecherin wollte sich der Zeitung zufolge nicht dazu äußern.

Die Escada SE ist ein ehemals börsennotiertes Luxus-Mode-Unternehmen mit Sitz in Aschheim bei München, das Prêt-à-porter-Damenoberbekleidung im Luxus-Segment sowie Accessoires (Taschen, Schuhe, Kleinlederwaren) herstellt und verkauft. In Lizenz werden auch Düfte, Brillen sowie Uhren und Schmuck unter dem Namen Escada vertrieben.

Das 1976 von Margaretha Ley (1933–1992), einer am Königlichen Hof in Stockholm ausgebildeten Schneiderin, und ihrem Ehemann Wolfgang Ley gegründete Unternehmen, dessen erste vollständige Modekollektion für Damen 1978 präsentiert wurde, galt in den 1980er Jahren – nach der Steilmann-Gruppe und vor Hugo Boss – als „zweitgrößter europäischer Modehersteller“ und Anfang der 1990er Jahre „als das größte Damenmodeunternehmen der Welt“.

Mitgründer Wolfgang Ley Foto © EPA

Der Markenname Escada geht auf den Namen eines irischen Rennpferds zurück.

Escada ging 1986 an die Börse und war in den 1980er und frühen 1990er Jahren mit eleganter Damenmode im oberen Preissegment erfolgreich.

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