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Flughafen Wien-SchwechatJeder vierte Flug startete zu spät: Schlusslicht ist Frankfurt

Die schlechtesten Pünktlichkeitswerte wies der Flughafen Frankfurt am Main auf.

Schwechat: Jeder vierte Flug startete heuer zu spät
Schwechat: Jeder vierte Flug startete heuer zu spät © APA/HERBERT NEUBAUER
 

Knapp jeder vierte Flug hatte im ersten Halbjahr 2019 am Flughafen Wien-Schwechat zumindest 15 Minuten Verspätung oder ist ausgefallen. Das bedeutet Platz vier im Negativ-Ranking des Fluggastrechte-Portals AirHelp, das verspätete und ausgefallene Flüge an den 20 größten Flughäfen im deutschsprachigen Raum analysierte. Die schlechtesten Pünktlichkeitswerte wies der Flughafen Frankfurt am Main auf.

In Wien starteten demnach von rund 58.100 Flügen 14.130 verspätet oder fielen aus, teilte AirHelp am Mittwoch mit. Das entspricht einem Anteil von 24,3 Prozent. Damit verbesserte der Flughafen Wien-Schwechat seine Bilanz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast ein Prozent und blieb somit auf dem vierten Platz. Im ersten Halbjahr 2018 hoben dort noch 25 Prozent aller Flüge nicht wie geplant ab.

Salzburg zuverlässiger

Deutlich zuverlässiger starteten die Flugzeuge innerhalb Österreichs in Salzburg: Im aktuell untersuchten Zeitraum erfolgten 16,3 Prozent aller Flüge nicht nach Plan, was dem Flughafen Platz 18 einbrachte. Am Flughafen Graz (Rang 16) und Innsbruck (Rang 15) verreiste man mit jeweils 17,2 Prozent außerplanmäßig gestarteten Flügen ebenfalls vergleichsweise pünktlich. An diesen drei Flughäfen startete mit insgesamt etwas mehr als 10.000 Flügen damit aber nur ein Bruchteil des Wiener Aufkommens.

Schlusslicht Frankfurt

Der unpünktlichste Airport des Vergleichs war der Flughafen Frankfurt am Main: Insgesamt waren dort 30 Prozent von 112.700 Flügen verspätet oder fielen aus. Den zweiten Platz des Rankings belegte der Flughafen Zürich mit einer Verspätungs- bzw. Ausfallrate von 27,4 Prozent, dicht gefolgt von München mit 27 Prozent. Die Plätze fünf und sechs belegen Genf (24 Prozent) und Hamburg (23,6 Prozent).

AirHelp wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Betroffene Fluggäste von ihren Rechten Gebrauch machen sollten: Im Falle eines stark verspäteten oder ausgefallenen Fluges sowie bei einer Nichtbeförderung haben Reisende u.a. Anspruch auf eine finanzielle Entschädigung in Höhe von bis zu 600 Euro pro Person. Voraussetzung dafür ist, dass der Start- oder Zielflughafen innerhalb der EU und, im Falle von Letzterem, die durchführende Fluggesellschaft ihren Sitz in der EU hat. Das Recht auf finanzielle Entschädigung kann innerhalb von drei Jahren ab dem verspäteten Flugtermin eingefordert werden, sonst verjährt der Anspruch.

Außergewöhnliche Umstände wie Unwetter oder medizinische Notfälle bewirken, dass die ausführende Airline von ihrer Kompensationspflicht befreit wird.

Kommentare (1)

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PiJo
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Dritte Startbahn

Soll dieser Beitrag wieder ein pro für die dritte Startbahn sein.es wird immer über die Klimakatastrophe berichtet, aber die Ursachen werden forciert. Das Kerosin soll besteuert werden wie alle anderen Treibstoffe. Wenn ein Flug in die Karibik
pro Passagier so viel CO 2 produziert wie eine Autofahrt von 40 000 km, dann
muss man wohl auch den Flugverkehr auf das Notwendige beschränken.
Dem Pendler wird ein schlechtes Gewissen gemacht, der auf das Auto angewiesen ist, aber Urlaubsreisen , wo zudem sehr viel Kapital ins Ausland abfließt, werden so billig gehalten, das unsere Fremdenverkehrsbetriebe nicht mehr mithalten können.
Wenn man heute auf Fligthradar 24 unseren Himmel ansieht bekommt man Angst.

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