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KonjunkturNur leichter Dämpfer für Wirtschaft im 1. Quartal

Die Konsum- und Investitionsnachfrage bleibt stark. Der Bau-Boom hält an. Abgeschwächt hat sich laut Wifo die exportgetragene Industriekonjunktur.

Die Bauinvestitionen haben sich laut Wifo in Österreich kräftig ausgeweitet. © APA/HELMUT FOHRINGER
 

Heuer zu Jahresbeginn ist der Dämpfer für die österreichische Wirtschaft nicht ganz so stark ausgefallen wie erwartet. Auch von Jänner bis März wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorquartal - wie schon in den beiden Vierteljahren davor - real um 0,4 Prozent. Und im Jahresabstand schaute noch 1,4 Prozent Wachstum heraus - mehr als die vom Wifo ursprünglich errechneten 1,1 Prozent.

Die moderate konjunkturelle Entwicklung habe sich weiter fortgesetzt, erklärt das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) am Mittwoch. Die Konsum- und Investitionsnachfrage sei stark verlaufen. Vor allem die Bauinvestitionen hätten sich kräftig ausgeweitet. Abgeschwächt habe sich dagegen, schon seit Mitte 2018, die exportgetragene Industriekonjunktur.

Mehr private Konsumausgaben

Als stabile Wachstumsstütze der Wirtschaft erwies sich laut Wifo erneut die Binnennachfrage - sowohl die privaten Konsumausgaben (inkl. private Organisationen ohne Erwerbszweck) als auch die öffentlichen Konsumausgaben expandierten um 0,4 Prozent.

Export und Import nahmen zu

Die heimische Exportnachfrage stieg - angesichts der robusten internationalen Entwicklung - um 0,6 Prozent. Die Warenexporte expandierten mit 0,4 Prozent etwas stärker als vom Wifo noch in der Schnellschätzung von Ende April angenommen. Die Importnachfrage stieg bis März um 0,4 Prozent, jene der Waren um 0,6 Prozent.

In der Industrie nahm die Konjunkturdynamik laut Wifo zuletzt weiter ab. In der Sachgütererzeugung stagnierte die Wertschöpfung. Der Bau-Boom setzte sich dagegen fort. Die Dienstleistungsbereiche unterstützten das Wirtschaftswachstum.

Im Handel stieg die Wertschöpfung um 0,1 Prozent, in der Beherbergung und Gastronomie um 1,2 Prozent. Im Bereich der freiberuflichen, wissenschaftlichen, technischen und sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen wurde sie laut Wifo um 0,5 Prozent ausgeweitet.

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