Konrad Brunnader ist gar nicht um Zurückhaltung bemüht, zu groß scheint die Freude. Es sei ein "wegweisender Auftrag", der an Land gezogen wurde, sagt er. Welchen Anlass es für den Befund des Chefs des Gleisdorfer Medizintechnik-Unternehmens Ilvi gibt?
Nun, in Deutschland wurden die Steirer ausgewählt, um federführend für die Umsetzung eines neuen telemedizinischen Versorgungskonzepts ("Elipfad") für die ersten sechs Wochen nach einer Krankenhausentlassung zu sorgen. Erprobt wird das Konzept in den kommenden fünf Jahren im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Und zwar in Form einer mit 13 Millionen Euro außergewöhnlich hoch dotierten Studie.