Neue Agrar-Regeln100.000 Euro: Österreich führt Förder-Obergrenze für Bauern ein

Kurz vor Ende der Frist haben Türkis und Grün doch noch eine Einigung über die Verteilung der EU-Gelder ab 2023 erzielt. Es wird eine Obergrenze von 100.000 Euro geben, dafür gibt es mehr Geld für die ersten 20 Hektar – und Betriebe, die mehr Umwelt-Maßnahmen umsetzen.

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THEMENBILD: ERNTE / STROHBALLEN
© APA/HERBERT PFARRHOFER
 

Geld aufzustellen ist eine leichte Übung im Vergleich zu dem, wie schwierig es ist, das Geld zu verteilen. So könnte man die mehrjährigen zähen Verhandlungen über die (EU-)Fördergelder für die Landwirtschaft (genannt GAP – Gemeinsame Agrarpolitik) zusammenfassen. Immerhin geht es um 1,8 Milliarden Euro pro Jahr allein für Österreich.

Kommentare (2)
Pablo63
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1
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Sogar im Rot-Grün regierten Deutschland konnte man Klassenkampf auf dem Rücken der Bauern widerstehen.

Nur unser #Bauernbund ist ordentlich am zündeln und treibt einen Keil zwischen die Bauern. Einfach unglaublich!

ma12
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5
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HaHa

Vor Jahrzehnten hat ein "roter Agrarminister" den Österreichanteil für kleinere Landwirte erhöhen und die Gutsbesitzer weniger zahlen. Da sind unsere kleinen Bauern mit dem Traktor nach Wien gefahren und haben dagegen protestiert. Das hat die Landwirtschaftskammer, von Niederösterreichern geführt, abgelehnt!
Man kann sich selber ins Knie schießen, lieber kleinere Landwirte.
Jetzt beim ÖVP-Minister geht es.
Herrgott schau owie!