Nächstes SparprogrammUniCredit streicht weitere 3000 Stellen

Bankchef Orcel soll Jobabbau am 9. Dezember im Strategieplan verkünden. Noch läuft bestehendes Abbauprogramm. Kein Kommentar der Bank

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Die UniCredit hatte in den vergangenen Jahren bereits viele tausend Stellen gestrichen
Die UniCredit hatte in den vergangenen Jahren bereits viele tausend Stellen gestrichen © APA/ROBERT JAEGER
 

Bei der Bank-Austria-Mutter UniCredit steht offenbar auch unter dem seit April amtierenden Chef Andrea Orcel ein Stellenabbau an. Bei der Vorstellung seiner Strategiepläne am 9. Dezember werde er die Streichung von weiteren rund 3.00 Stellen ankündigen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Orcel will demnach vor allem in der Zentrale die Bürokratie abbauen und Doppelfunktionen streichen. Ein Sprecher wollte die Informationen nicht kommentieren, hieß es in dem Bericht.

Die UniCredit hatte in den vergangenen Jahren unter Orcels Vorgänger Jean Pierre Mustier bereits viele tausend Stellen gestrichen, um die Bank wieder profitabel zu machen. Zurzeit läuft noch der Abbau von rund 3.00 Stellen aus einem früheren Sparprogramm. Ende September hatte die Bank rund 87.000 Mitarbeiter.

Kommentare (1)
makronomic
4
11
Lesenswert?

BACA sollte wieder zurück ins Land gehen - weg von UniCredit

Ganz ehrlich, die Unicredit mit der BACA ist eine letztklassige Bank geworden. in den letzten 5 Jahren.
Sind als Unternehmen seit fast 30 Jahren Kunde dort, es war eine tolle Bank mit persönlichen Kontakten und Vertrauen, aber seit den Übernahmen gibt es dort nur mehr Probleme mit unklaren Prozessen, gestresstes frustriertes Personal, unangenehme Behandlung durch genervte Business Betreuerinnen die im Home Office mit Kindern sitzen. Die vergraulen uns als Kunden in der Krise die wir grade alle gemeinsam erleben. Wir können diese Bank niemandem mehr empfehlen.