HandelTeil-Lockdown: Drittel der Umsätze fließt ins Ausland

60 Prozent jener Umsätze, die der "nicht lebensnotwendige Handel" durch den Lockdown für Ungeimpfte verliert, werden via Onlinebestellungen ausgegeben. Hauptprofiteur sind ausländische Plattformen.

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++THEMENBILD++ 2G-REGEL LOCKDOWN FUeR UNGEIMPFTE
© APA/HANS PUNZ
 

Auch wenn es sich nur um einen Teil-Lockdown handelt (nämlich für Ungeimpfte ab 12 Jahren), erlebt der „nicht lebensnotwendige“ Handel ein Déjà-vu. Und das zur denkbar schlechtesten, weil umsatzstärksten Jahreszeit. Bis zu 350 Millionen Euro Umsatz – pro Woche – dürften dem betroffenen Handelssektor entgehen, schätzt der Handelsverband und rechnete aus, wohin dieses Geld stattdessen fließt. „60 Prozent“, so Handelsverbandschef Rainer Will, „gehen in den Onlinehandel“ – dem ewigen Profiteur des (teilweisen) Niederfahrens des Handels seit Beginn der Pandemie. Internationale Plattformen saugen laut Will 120 Millionen Euro (bzw. 35 Prozent) ab, heimische Anbieter 90 Millionen. Weitere 70 Millionen würden gar nicht ausgegeben, also auf die hohe Kante gelegt. Und noch einmal 70 Millionen fließen in das vom Lockdown nicht betroffene Handelssegment, also vor allem in den Lebensmitteleinzelhandel.

Kommentare (5)
melahide
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Ja

Ich bestell auch sehr viel über Online-Shops. Arbeite ja den ganzen Tag, hab danach nicht mehr die Muse noch großartig wo hin zu fahren. Viele Händler haben ja schon gute online Shops. Gäbe es eine gemeinsame Verkaufsplattform mit Händlern aus Graz/aus Region wäre es natürlich besser. Bei Amazon zu bestellen hab ich aufgehört. Gefühlt kommt da jeder zweite Artikel aus China.

Patriot
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Wenn sich die Betriebe bereit erklärt hätten,

zu kontrollieren, ob ihre Kunden geimpft, genesen oder getestet sind, wären sie heute nicht in der Situation, auf die ungeimpften Kunden verzichten zu müssen!
Aber sie konzentrieren sich lieber auf das Jammern!

Peterl123
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Internet

Ich kaufe fast alles aus dem Internet. Habe vor kurzen einen Kärcher Hochdruckreiniger um 200 Euro billiger bekommen als mit Prozentabzügen beim Hagebau obwohl er aus Barcelona angeliefert wurde. Wenn man beim einkaufen aufpasst kann der Benzin ruhig teurer werden.

tscheleiner
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Jetzt schon wieder jammern,

weil viele österreichische Unternehmen es einfach über viele Jahre verschlafen haben, sich eine Onlinepräsenz mit aktzeptabler Preisgestaltung aufzubauen!

walterkaernten
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CORONA

1.
Auch die WKO soll täglich mehrmals zum IMPFEN aufrufen, denn es gibt derzeit NICHTS anderes als IMPFEN.

2.
Das wäre auch eine aufgabe der GEWERKSCHAFT und der AK
Aufruf zum IMPFEN

2.
Alle POLITIKERiNNEN, ALLEr PARTEIEN sollten zum impfen aufrufen.
Täglich mehrmals

3.
Auch medizinerInnen, pflepersonal und und und solltn täglich zum impfen aufrufen.

4.
ALLE religionen sollten täglich zum IMPFEN aufrufen

Eventuell würde das mit helfen die impfquote der 1..2. und 3. impfung auf 90 prozent zu erhöhen.

Erst dann sollte bis zur nächsten mutation , bzw nachlassen der wirkung der impfung wie bie anderen impfungen auch, normalität einkehren.

Wir können doch nicht EWIG testen, denn testen ist nur eine momentaufnahme und hilft NICHTS für die nahe zukunft.