UmfrageKärntner KMU pfeifen (noch) auf Künstliche Intelligenz

Auch kleinere und mittlere Unternehmen sollen auf Künstliche Intelligenz einsetzen, um nicht abgehängt werden. Fast jedes zweite Unternehmen hält KI für nicht relevant.

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Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen nutzen große Datenmengen und ermöglichen smarte Anwendugen
Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen nutzen große Datenmengen und ermöglichen smarte Anwendugen © Gorodenkoff - stock.adobe.com
 

Künstliche Intelligenz (KI) steckt bisweilen selbst dort drin, wo man sie nicht vermuten würde: Etwa in einer Stichsäge von Bosch, erklärt Fraunhofer-Austria-Geschäftsführer Dieter Fellner. Naht das Ende des Werkstücks, passt sich die Maschine automatisch an, um ein Ausfransen zu verhindern. Oder im Presslufthammer, der die Person, die ihn bedient, quasi automatisch erkennt, um die Bedienzeit zur Vermeidung gesundheitlicher Schäden zu beschränken. Fellner: „Das maschinelle Lernen funktioniert über große Datenmengen, die auch ein kleinerer Betrieb zur Verfügung hat." Diese gelten es zu nutzen. Etwa im Tourismus, erklärt Eva Eggeling, Leiterin des Fraunhofer-Innovationszentrums in Klagenfurt, KI4Life. Etwa eine automatische Anpassung der Zimmerpreise einer Pension bei Schlechtwetter. Das sei, meint Kärntens WK-Präsident Jürgen Mandl, händisch schwer umzusetzen, allerdings mit KI automatisiert zu lösen.

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