Kärnten"Komplette Verjüngung" der Wirtschaftskammer

Von der Spitze der Direktion abwärts kommt es zu Veränderungen in der Kärntner Wirtschaftskammer. Der scheidende Direktor Michael Stattmann und der neue, Meinrad Höfferer, im Gespräch über Erreichtes und künftige Aufgaben.

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Tafel mit der Zahl der Betriebe und den Arbeitsplätzen als Art "Staffel": Meinrad Höfferer, Michael Stattmann
Tafel mit der Zahl der Betriebe und den Arbeitsplätzen als Art "Staffel": Meinrad Höfferer, Michael Stattmann © Markus Traussnig
 

22 Jahre stand Michael Stattmann (64) an der Spitze der Organisation der Kärntner Wirtschaftskammer, mit 31. Oktober wechselt er in die Pension. Meinrad Höfferer (42), sein bisheriger Stellvertreter, folgt nach. Die Grundstimmung ist nach weitgehender Bewältigung der Pandemie, die die Kammer mit 615.000 Anfragen und der Abwicklung des Härtefallfonds forderte, positiv: Die „Unternehmerfreundlichkeit“ in Politik und Gesellschaft sei wachsend, „die Politik hört uns“, erklärt Höfferer. Etwa bei Behördenverfahren gebe es Fortschritte, zufrieden könne man aber noch nicht sein: „Die Einstellung der Behörden im Vollzug sollte sich ein Beispiel an Infineon nehmen und den Ermessensspielraum an den Bedürfnissen der Unternehmen ausrichten“, wünscht sich Stattmann.

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