Fleischmann & PetschnigWie ein Kärntner Unternehmen Dächer intelligent macht

Das KI4LIFE, ein Innovationszentrum für künstliche Intelligenz des Fraunhofer Instituts und Partnern aus der Wirtschaft unterstützt KMUs bei Produktinnovationen, unter anderem den Betrieb Fleischmann & Petschnig, welchem Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck einen Besuch abgestattet hat.

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Betriebsbesuch bei Fleischmann & Petschnig: Sebastian Schuschnig, Margarete Schramböck und Otmar Petschnig © (c) Büro LR Schuschnig
 

Digitalisierung und künstliche Intelligenz werden in der Wirtschaft zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Und auch immer mehr Kärntner Unternehmen aller Größen und Branchen nutzen diese Chance, um Produktinnovationen voranzutreiben. Um vor allem Klein- und Mittelständische Unternehmen dabei zu unterstützen, wurde das KI4LIFE – ein Innovationszentrum für künstliche Intelligenz des Fraunhofer Institutes gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft gegründet. Eines der ersten Projekte, das daraus entsteht, ist das "digitale und intelligente Dach" des Kärntner Spezialisten für Gebäude-Außenhüllen, der Fleischmann & Petschnig -Unternehmensgruppe.

Konkret wird von der FP-Unternehmensgruppe durch den Einsatz künstlicher Intelligenz eine digitale Methode entwickelte, um die Feuchte in Dächern nicht nur zu messen, sondern die gewonnenen Daten digital zu bewerten und damit eine Diagnose und Prognose für das Dach zu erstellen. Durch den Einsatz von moderner Sensorik und durch Verknüpfung von Daten wird mit künstlicher Intelligenz künftig ein undichtes Dach schon im Vorfeld erkannt und werden Folgeschäden vermieden. So soll die Nutzungsdauer wesentlich verlängert werden.

Bundesministerin Margarate Schramböck war gemeinsam mit Landesrat Sebastian Schuschnig auf Betriebsbesuch bei Fleischmann & Petschnig, um sich vom Erfolg des Projektes zu überzeugen. "Digitale Produkte und Betriebsabläufe sowie der Einsatz künstlicher Intelligenz werden immer mehr zum wirtschaftspolitischen Schlüsselfaktor, und das in allen Branchen", erklärte Schramböck. "Bei diesem Projekt treffen sich traditionelles Handwerk und künstliche Intelligenz", so Schuschnig.

 

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