Nach KPÖ-Sieg in Graz"Dieses Wahlergebnis schreckt internationale Kunden auf“

Grazer Industrielle und Wirtschaftstreibende berichten von der Sorge, dass der KPÖ-Sieg negative Folgen auf den Standort und Investitionen haben könnte.

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Dass die US-Finanznachrichtenagentur Bloomberg über Kommunalwahlen in Österreich berichtet, kommt eher selten vor. Das Grazer Wahlergebnis, aber auch der Einzug der Corona-Skeptiker MFG in den oberösterreichischen Landtag war Bloomberg - nur gut vier Stunden nach den ersten Hochrechnungen - jedoch eine detaillierte Berichterstattung samt grafischer Aufbereitung wert. Auch die US-Nachrichtenagentur AP hat den Wahlsieg der Grazer Kommunisten vermeldet, entsprechend rasch fand die Geschichte Verbreitung auf verschiedensten US-Nachrichtenportalen - von der Washington Post bis hin zur Las Vegas Sun (einen Überblick über die internationalen Pressestimmen gibt's hier).

Kommentare (56)
kritik53
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Hätte

ich unsere Betriebe in Graz, würde ich den Standort sofort verlegen, weil allein der Beigeschmack des Kommunismus geschäftsschädigend ist.

mulbrich
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Ich glaube..

...es fehlt Ihnen an Verständnis für die Demokratie. Das VOLK entscheidet, nicht die Wirtschaft.

rb0319
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Verständnis

Dieses Verständnis fehlt vielen Betrieben.

maxworks
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es schreckt internationale Kunden auf ??

die, die in China, Russland und Afrika investieren. so ein Blödsinn

marinosale
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Angst hat höchstens der Nagl Freundeskreis

und dessen industrielle Einflüsterer; Hauptsache, sie bleiben dort, wo sie sind. Wer die Hintergründe kennt und sich wirklich mit der Grazer Situation auseinandersetzt, hat keine Angst.

Kobold76
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Eustacchio hat am Wahlabend

als einziger den Mut gehabt es auszusprechen. Ich kann es heute nach vielen Gesprächen mit Menschen unterschiedlichster politischer Ausrichtung auch nur bestätigen: Damit hat sich Graz wirklich zur Lachnummer gemacht. Aber wie heißt es so schön: Humor ist, wenn man trotzdem lacht…

hfg
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Hängt davon ab in

welchen Kreisen man verkehrt. Die Lach und Weinnummer sind EUSTACCHIO und Nagel. Die beiden haben nichts zu lachen - aber zum Weinen.

helmutmayr
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Bei den

Freiheitlichen hat keiner gejammert. Denn diese Typen sind und waren feste Rechtspopulisten. Die Wahlplakate haben schon and die unsäglichen Zeiten dieses Landes erinnert. Das war selbst den Grazern zuviel.

stefstef
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Autoindustrie

Ja die Autoindustrie hat vor einer kommunistischen Lokalpolitikerin ganz sicher furchtbare Angst. Da geht es wohl eher um die Betongoldinvestoren.

Zooropa
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Einfach das KPÖ-Parteiprogramm lesen und alle Unklarheiten sind beseitigt:

Ökonomische Basis eines sozialistischen Österreich wird das Volkseigentum an den wichtigen Produktionsmitteln und Austauschmitteln sein. Verstaatlicht werden in- und ausländische Betriebe, Banken, Versicherungsgesellschaften, der Außenhandel und der Großhandel, um die Wirtschaft vom Profitdiktat zu befreien, die Ausbeutung beseitigen und die Entwicklung entsprechend den materiellen und geistigen Bedürfnissen der Bevölkerung planen zu können.

rb0319
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Gratuliere

sie haben einen Punkt aus dem sehr umfangreichen Wahlprogramm rausgepickt. Jetzt noch die restlichen 97% lesen, in denen es ua um Maßnahmen gegen sinnlose Bodenversiegelung, Begrünung und Beschattung der Innenstadt, Ausbau der Öffis und Senkung der Ticketpreise, leistbares Wohnen und Breitbandausbau geht. ;-)

scaramango
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Ach ....


.... funktioniert ja blenden in Russland, China etc .... dort gibt es ja keine Oligarchen und Alle sind gleich - lol

bb65
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@SCARA

Ich weiss nicht unter welchem Stein du lebst. Aber seit 1991 ist Russland nicht mehr kommunistisch. Ich lebte in 2 Jahre in Moskau um die Jahrtausend Wende. Der Kapitalismus dort war extrem.
Ich weiss nicht warum du Russland erwähnt hast

melahide
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@zoo

Ja. Was so gesehen auch Sinn macht. Derzeit ist der Großhandel ein Triopol die immer mehr Gewinne machen. Ich wäre schwer dafür, dass der Staat zumindest bei Betrieben welche die GRUNDVERSORGUNG der Bevölkerung abdecken, sich zumindest mit gut 1/4 (+1 Stimme, wie der Herr Haselsteiner sagen würde) beteiligt. Nicht damit der Basti jemanden mit einem Posten versorgen kann, sondern damit „das Volk“ daran beteiligt ist! Der Vorsitzende dieser Interessensvertretung sollte dann auch vom Volk gewählt werden!

Henry44
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Frau Kahr steht ja zu diesem Programm,

aber was davon sollte sie als Bürgermeisterin umsetzen können?

Hausverstand
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Weil die schützende Hand wegfällt

Diese peinliche Angstmache ´von IV und Unternehmern soll doch nur verschleiern, dass die Wirtschaft trauert, weil das Nagl'sche Füllhorn nicht mehr da ist. Es kann andererseits ganz gut für Graz sein, wenn jetzt einige Immobilieninvestoren einen Bogen um Graz machen und mit ihrem Betongold andere Städte verschandeln

hhaidacher
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Schützende Hände

Bei den schützenden Händen zeigen die Handflächen normalerweise nach unten ;-)

isogs
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Aber geh

Die sollen nicht witzig sein!

one2go
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Super

dann macht es endlich Sinn, dass der ÖBB Koralmtunnel Richtung Klagenfurt gebaut wird!!!😜👍

Ragnar Lodbrok
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Jochen Pildner Steinburg ...

gerade Sie müssten eine riesige Portion Humor haben. Wenn ich mir ihre 99ers anschaue, dann haben Sie seit einer gefühlten Ewigkeit eine Clown - Juchu Truppe in ihrem Portfolio.

Ragnar Lodbrok
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Mimimimi....

es ist echt zum Kotzen diese weinerliche Wirtschaft.

neuernickname
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Ragnar - Was glaubst warum die Geld haben? Weils aufpassen, wem sie das anvertrauen.

Und jetzt denk mal an dich selber.

yzwl
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Die

müssten mehr angst haben, wenn sie ihr Geld den Blauen anvertrauen, neuernickname

melahide
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Also

Lieber Genosse Neuper! Das ist - salopp gesagt - ein ziemlicher Blödsinn. Graz hatte einen FPÖ Vize. Da ist die KPÖ in jeder Hinsicht eine Aufwertung. Was soll das irgend einen „Kunden“ stören, wer da BEI UNS im Stadtsenat ist? Oder soll wir künftig bei Bloomberg nachfragen wen wir gerade wählen dürfen? Wohl kaum! Freundschaft!

neuernickname
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melahide - Also das ist mehr als naiv, wenn Sie glauben, Investoren würden nicht wissen

wer da im Stadtsenat sitzt.

Wenn da der Verdacht aufkommt, dass die Marktwirtschaft behindert wird, werden die keinen Cent mehr nach Graz investieren.

Das sind nicht eure Freunde, GenossInnen. Und die FPÖ ist nicht wirtschaftsfeindlich. Was glauben Sie denn, warum ÖVP und FPÖ zusammenarbeiten können. Ihr habts ja so überhaupt keine Ahnung vom Geschäft, GenossInnen, das ist geradezu epochal.

Was glaubts denn ihr, was Investoren und Konzerne für Recherchen betreiben, bevors irgnendwo investieren?

melahide
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@neuernick

Genosse Neuer Nick! Klar. Investoren schauen zuerst wer da sitzt! Deshalb investieren wir auch in Weißrussland, der Türkei .., und die Investoren scharen schon in den Startlöchern nach Bodenschätzen in Afghanistan :)! Wenn ein Investor irgendwo Geld riecht… ist ihm egal wer wo sitzt!

neuernickname
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melahide - Wenn es in der Türkei oder in Weißrussland demokratisch zugeht

investiert die Wirtschaft genauso - wenn sie nicht durch Enteignungen und die Gier von Parteibonzen behindert wird.

Das hat China nach den Verbrechen der Viererbande, erkannt, aber im Moment verschwinden die Milliardäre dort, weil die Milliardäre der KP etwas entgegenzusetzen haben - Freiheit für alle, nicht nur für Parteibonzen.

Lern Geschichte, melahide. Marx hat den Feudalismus mit dem Kapitalismus verwechselt.

krautundrüben
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Wirtschaften, @neuernick?

Wie war das mit den Schulden, die Nagl der Stadt Graz hinterlässt? 1,5 Mrd? 2 Mrd? Da haben Investoren und Konzerne offenbar niemals recherchiert...

rb0319
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Oh

schau schau, da weiß der neue Nick nichts darauf, ein seltenes Vergnügen.

Baldur1981
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Zum schmunzeln

Vor allem der letzte Absatz ist ja großartig. Die Spaß- und Eventgesellschaft ist ein Synonym für die ÖVP-Schickeria, die das Rathaus als Selbstbedienungsladen und Postenkarussell interpretierte. Da muss jetzt auch ganz genau hingeschaut werden.

Die Wirtschaft, vor allem die Bauwirtschaft, ist schon lange nicht mehr für die normalen Menschen da, sondern dient nur dem Profit. Wer braucht diese Zwergerlwohnungen in den immergleichen Bauten, die quer durch die Stadt aufgezogen werden? Nur Investoren. Die Mietpreise sind sagenhaft hoch. Glaubte man bei der ÖVP wirklich, dass die normalen Menschen abseits der Baubranche und der reichen Erben diese Politik wollen? Elke Kahr ist authentisch und ehrlich, und hilft wo es nötig ist, ohne Pomp und Trara. Hoffentlich endet jetzt die unsägliche Eventpolitik in Graz.

rb0319
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Und ich dachte

45m2 Wohnungen sind für vierköpfige Familien ideal, und das die alle haben wollen... *Ironie off*

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