Pharmonta Millionen in Gratwein investiert: Ein Unternehmer aus Leidenschaft

Seit fast 60 Jahren lenkt Gernot Fischer den Arzneimittelspezialisten Pharmonta. Der Familienbetrieb hat in Gratwein gerade die größte Investition der Firmengeschichte abgeschlossen.

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Firmenchef Gernot Fischer denkt auch mit 86 Jahren nicht an den Ruhestand
Firmenchef Gernot Fischer denkt auch mit 86 Jahren nicht an den Ruhestand © (c) Juergen Fuchs (FUCHS Juergen)
 

Ruhestand? Gernot Fischer hebt den Kopf, blickt etwas verwundert, schmunzelt. Und antwortet trocken. „Ruhestand? Was ist das?“ Ganz abwegig scheint die Frage bei einem Blick auf das Geburtsdatum des Pharmazeuten und Vollblutunternehmers freilich nicht, 7. Februar 1935. Doch seine 86 Jahre merkt man Fischer schlicht nicht an, zumal er gerade dabei ist, die größte Investition der mittlerweile fast 100-jährigen Firmenhistorie zu vollenden. Die „Pharmonta Dr. Fischer GmbH“ hat in Gratwein um gut zehn Millionen Euro einen neuen Standort hochgezogen, der von den knapp 35 Mitarbeitern nun nach und nach bezogen wird. Das Familienunternehmen, das Fischer gemeinsam mit seiner Tochter Ulla Kassegger, ebenfalls Pharmazeutin und Inhaberin der Fischer Apotheke in Gratwein, führt, ist auf die Herstellung von flüssigen und halbflüssigen Arzneimitteln und Nahrungsergänzungsmitteln spezialisiert. Neben Eigenprodukten tritt man auch als gefragter Lohnhersteller auf – sowohl für international tätige Pharmafirmen als auch für Apotheken. Das Spektrum reicht dabei vom reinen Abfüllauftrag über die Produktion auf Basis bestehender Rezepturen bis hin zur völlig neuen Produktentwicklung.

Kommentare (1)
ZENZ1950
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Lesenswert?

Heimatverbunden

Das Unternehmen Fischer zeigt, dass es doch noch "Heimatverbundene Unternehmer" gibt und nicht gewinnorientiert sofort in Billiglohnländer flüchtet und die Heimat wo sie groß geworden sind, schnell vergessen.
Danke Familie Fischer