Zeitenwende bei Audi Letzter Verbrenner kommt Mitte der Dekade

Das Auto wird dann etwa sieben Jahre lang verkauft werden, also bis 2032 oder 2033. Danach will die VW-Tochter weltweit nur noch Batteriefahrzeuge vertreiben.

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Audi e-tron GT
Audi e-tron GT © stock.adobe.com (pom photo)
 

Audi will in fünf Jahren die letzte Premiere für ein neues Automodell mit Verbrennermotor feiern. Der Bau des letzten neuen Verbrennermodells werde Mitte des Jahrzehnts anlaufen, sagte ein Sprecher am Freitag in Ingolstadt. Zuvor hatten die "Süddeutsche Zeitung" und die "Automobilwoche" darüber berichtet.

Das Auto werde dann etwa sieben Jahre lang verkauft werden, also etwa bis 2032 oder 2033 - je nach Kundennachfrage, sagte der Sprecher. Danach will die VW-Tochter weltweit nur noch Batteriefahrzeuge verkaufen. Ob der letzte Verbrenner ein Stadtgeländewagen - oder konkret: das Oberklasse-SUV Q8 - sein werde, wollte der Audi-Sprecher nicht bestätigen.

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Ein Sprecher des Betriebsrats sagte in Ingolstadt: "Wir wissen, dass es eine neue Strategie gibt." Die Betriebsratsgremien seien aber "noch nicht informiert worden".

Audi-Vorstandschef Markus Duesmann hatte den Verbrenner schon im März zum Auslaufmodell erklärt und gesagt: "Wir werden keinen neuen Verbrennungsmotor mehr entwickeln." Die mit hohen Strafzahlungen verbundenen EU-Grenzwerte werde Audi einhalten.

Seit 2018 produziert Audi in Brüssel große Elektro-SUVs. Der vollelektrische Luxussportwagen e-tron GT wird im Werk Neckarsulm gebaut. Im Stammwerk Ingolstadt soll ab 2022 ebenfalls ein vollelektrisches Modell produziert werden, der SUV Q6 e-tron auf der mit Porsche gemeinsam genutzten Plattform PPE. Der vollelektrische Audi Q4 e-tron wird im VW-Werk Zwickau gebaut.

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Danke für Ihr Verständnis.

franki20
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@scionescio

Schwer Vorstellbar dass wir Strom aus erneuerbaren Energiequellen gewinnen können.

scionescio
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@Franzerl: es hat noch nie so viele bekannte Erdölreserven gegeben wie heute - das reicht locker, bis sich eine Wasserstoffinfrastruktur etabliert hat …

… und Wasserstoff lässt sich auch absolut klimaneutral aus erneuerbaren Energiequellen gewinnen, aber im Gegensatz zu Strom viel besser speichern - da die Speicherung/Verteilung von Energie das wahre Problem ist, wird die sauteure, gefährliche und klimaschädliche Akkutechnologie ähnlich grandios scheitern wie seinerzeit die Energiesparlampen, die man auch der Bevölkerung mit Gewalt aufs Auge drücken wollte… die LED haben sich letztlich ganz von alleine durchgesetzt, weil es, gleich wie Wasserstoff als Energiespeicher für Elektromotoren, die eindeutig bessere und konsumentenfreundlichere Lösung war!
Bis bei unseren von diversen Lobbyisten (Energieversorger, Atomkraftwerke) getriebenen Politikern endlich der Groschen fällt, kann man mit eFuels die Zeit bis zu einer flächendeckenden H2 Infrastruktur (die für LKW, Schiffe, Baumaschinen, etc ohnehin alternativlos ist) klimafreundlich überbrücken - auf alle Fälle viel besser, billiger und vor allem umwelt- (Sondermüll Akku) und klimafreundlicher (CO2 bei der Akkuproduktion) als bei der Sackgassentechnologie BEV!

fwf
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Das stimmt aber so nicht

Fragt einmal bei AVL oder Saubermacher nach, wieviele Akkus wirklich recycelt werden. Ein großer Teil davon wird in China verbrannt !

Pablo63
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@fwf: Saubermacher selbst ist ganz dick im Akku recyclen.

Einfach googeln.

turkequattro
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Warum?

Wo soll das Problem sein? Gibt heute schon mehrere Firmen die das machen

smarty
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Bleiakkus

werden so hochprozentig recycelt. Aber nicht Liziumionen! Man denke nur auf Bergung und Entsorgung nach einem Unfall!

Hapi67
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Audi will wie

jeder Konzern Geld und Gewinne.

Entsprechend der Vorgaben und der Kundenwünsche wird danach das Antriebssystem sein-der Rest ist sinnloses Geschwafel.

Vielen Dank

Pablo63
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Märke funktionieren immer angebotsgetrieben.

Widerstand daher zwecklos. Die Würfel sind gefallen.

hbratschi
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ja, hapi,...

...nur dass die kundenwünsche "gesteuert" werden, denn vernünftig kann die entscheidung pro akkuautos wohl niemand ernsthaft bezeichnen...

georgXV
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???

dann muß ich wohl langsam damit anfangen mir eine andere Automarke zu suchen ...
Als Vielfahrer (jährlich ca. 60000 km) kommen für mich zur Zeit Batteriefahrzeuge NICHT in Frage.
Ich habe NICHT vor mir alle 2 Stunden eine Ladestelle zu suchen und dann 1 Stunde auf die Ladung zu warten.

Pablo63
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Ich fahre seit 4 Jahren und 200.000 Km vollelektrisch.

Komfortabel, zuverlässig und für mich alltagstauglich. Ich lade auf Langstrecke alle 3 Stunden für etwa 15 Min. 80% der Ladungen erfolgen übrigens über Nacht in meiner Garage. Rückkehr zum Stinker für mich eher denkunmöglich. Einfach ausprobieren.

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