Nach Schmids Abgang Viel Geld für wenig Verantwortung? Was sich bei der ÖBAG ändern muss

Sehr viel Geld für wenig echte Verantwortung, das war bisher die Realität an der Spitze der ÖBAG. Jetzt ist mehr gefragt - vor allem Energie-Expertise.

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© APA/P. Stotter
 

Zwischen 400.000 und 600.000 Euro brutto im Jahr verdienen, dafür aber nur 19 Mitarbeiter führen müssen ohne eine echte Ergebnisverantwortung zu haben – das ist der Job, der heute an der Spitze der Staatsholding frei wird. Inoffiziell läuft die Suche nach einem Nachfolger für Thomas Schmid längst, auch wenn das Schweizer Beratungs- und Headhunter-Unternehmen Egon Zehnder noch das Anforderungsprofil für einen der lukrativsten Jobs in Österreich ausarbeitet, der in Kürze auch öffentlich ausgeschrieben wird.

Kommentare (7)
mtttt
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Arbeitsrecht

gilt für jeden. So auch für Schmid. Außer der geschobenen Bestellung und seiner unsäglichen Chats, in der Tätigkeit selbst hat er sich nichts zu Schulden kommen lassen.
Werden es ein Hesoun, ein Anzengruber (die Namen kann man lesen) gratis machen ? Glaube kaum. Wird sich ein unabhängiger Manager finden lassen ? Es gäbe viele, aber im Dunstkreis der Politik, an den Schalthebeln der Republik ist man ein Niemand ohne parteiliche Zugehörigkeit, dem fehlt dann ein gehöriger Teil der fachlich notwendigen Qualifikationen.
Hauptjob des Vorstandes wird es wohl sein, die Minderheitsbeteiligung nicht verwässern zu lassen, dass aus wenig nichts wird. Dafür wird es einen Profi brauchen.

Mein Graz
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@mtttt

Die Bestellung war geschoben.
Die Chats zeugen von Verachtung für den "Durchschnittsmenschen".

Schmid sich den Aufsichtsrat selbst ausgesucht, Jetzt ist er mit genau diesen Personen zu einer einvernehmlichen Auflösung gekommen. Und kriegt eine Abfertigung in Höhe von 200.000 €.

Schaut schon etwas - sag ma mal - eigenartig aus...

In der Tätigkeit hat er sich vermutlich nichts zuschulden kommen lassen. Aber eine Extra-Leistung, die so eine Abfertigung rechtfertigt hat er auch nicht erbracht.

Heinz-55
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Frechheit

Dass schmid noch eine abfertigung von 200.000€ bekommt den der Pöbel zahlen muss ist eine Frechheit!

wieringer
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Gier

Schade, dass Frau Catasta den Job nur vorübergehend übernehmen will. Für Herrn Schmid wird die Politik sicher einen lukrativen Job schaffen. Man muß nur ausreichend vernetzt sein in Österreich, dann kann man über normale Arbeitnehmer nur lachen. Traurig, aber wahr.

tannenbaum
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Und das Traurige

daran ist, dass der normale Arbeitnehmer (Pöbel) großteils diese ÖVP auch noch wählt!

GustavoGans
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Ich glaube da bewerbe ich mich mal

Vielleicht sollte sich hier mal der "Pöbel" massenhaft bewerben. ;)
Wie man sieht, muss man ja nicht viel können.

lacrima
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Ja genau....

aber ein Parteigünstling oder ein Parteibuch sollte man schon sein oder haben, sonst könnte es schwierig werden. Außer sie lieben den Kanzler wirklich ........!! 😉😁