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Im Vergleich zum VorjahrDieselpreis steigt um 20 Prozent, Benzin um 25 Prozent teurer

ÖAMTC-Analyse: Spritpreise kletterten bereits wieder auf Vor-Krisenniveau. Diesel kostete im heurigen Mai um 20 Prozent, Benzin sogar 25 Prozent, mehr als im Mai 2020.

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© (c) viennapro - stock.adobe.com (ideenwerk werbeagentur gmbh)
 

Die Preise an Österreichs Zapfsäulen sind zuletzt deutlich gestiegen, wie eine aktuelle Auswertung des ÖAMTC zeigt. Während der Liter Diesel im Mai um 1,9 Cent auf 1,181 Euro anstieg, zahlte man für den Liter Super mit 1,257 Euro im Durchschnitt um 2,1 Cent mehr als noch im Vormonat. "Durch die enormen Preissteigerungen der vergangenen Monate liegen die Benzinpreise bereits um 2 Cent je Liter über dem Vor-Krisen-Niveau von Dezember 2019, während der Liter Diesel um 2,6 Cent darunter bleibt", berichtet der Autofahrerclub. Der vergangene Mai sei damit der bislang teuerste Tankmonat dieses Jahres gewesen – im Gegensatz zu 2020, als der Kraftstoff im Mai günstiger war als in jedem anderen Monat. Zum Vergleich: Diesel kostete im heurigen Mai um 20 Prozent, Benzin sogar 25 Prozent, mehr als im Mai 2020.

Der ÖAMTC empfiehlt: "Die Wochenbetrachtung zeigt, dass es sich empfiehlt, am Sonntag bzw. am Montagvormittag zu tanken. Generell ist es ratsam, die Tankstelle knapp vor 12 Uhr aufzusuchen – denn nur mittags sind einmalige Preissteigerungen erlaubt. Preissenkungen sind hingegen jederzeit möglich." Nicht nur die Wahl des Zeitpunkts, zu dem man tankt, sondern auch die Auswahl der richtigen Tankstelle könne dabei helfen, die Rechnung möglichst gering zu halten. "Hier gilt es, Preise zu vergleichen und teure Tankstellen, wie beispielsweise Autobahntankstellen, zu meiden." Preisvergleiche - nach Region - bietet u.a. das ÖAMTC-Portal unter www.oeamtc.at/sprit sowie der Spritpreisrechner der E-Control unter spritpreisrechner.at

Kommentare (10)
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melahide
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Lustig oder?

Wird Benzin oder Diesel durch freie Marktwirtschaft um 20-25 % teurer Zucken alle mit den Schultern. Man fahrt nicht weniger, jammern tut auch niemand.
Wenn die Regierung sagen würde: „Benzin wird 20 % teurer, wegen einer CO2 Steuer“. Die Medien wären voll mit „Autofahrer werden
abgezockt“. Die Kleine Zeitung würde eine Story bringen, dass die alleinerziehende Mutter sich den Weg zur Arbeit nicht mehr leisten kann, der ÖAMTC würde Gift speien und die Wirtschaftskammer das Ende der Transportwirtschaft sehen.

Sagt ein Konzern aber: „Unser Gewinn steigt nicht mehr so schnell wie in den letzten Jahren, Preise rauf“! Alles cool!

100Hallo
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freie Meinung

Wird nicht immer hinausposaunt die Wohnungen müssen billiger werden. Und das Baumaterial wird um 50% teurer. Und wie sollen dann die Wohnungen billiger werden?????

Hapi67
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In Anbetracht

der täglichen Spazierfahrten, der Luxuskarossen auf den Straßen, den wöchentlichen Touningtreffen, der Motorradtouristen, den Vergleichspreisen umliegender Staaten, den LKW Kolonnen auf den Autobahnen und eventuell auch des Umweltgedankens wäre ein unterster Preis von € 1,50 je Liter dringend nötig.

Vielen Dank

ARadkohl
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Gell,aber in den Supermärkten willst schon volle Regale sehen

Und auch sonst alles kaufen nach was dir gerade ist?

heku49
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....nur 1,50 Euro....tut nicht weh....2 Euro und mehr, das würde Wirkung zeigen.

....

Amadeus005
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35 ATS / 5 DEM war schon einmal das Ziel

Da sollte man dran bleiben. Also 2,5€. Den Großteil davon an Steuern und nicht für die Ölkonzerne. Motorisierter Individualverkehr ist viel zu billig.

Pronopheus
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Wie wärs...

... mit einer weniger dummen Betrachtung der Situation?

Ich zum Beispiel muss pendeln, bin aufgrund der Arbeitszeiten und der schlechten Anbindung der Öffis auf ein Kfz angewiesen. So und nun? Gehöre ich dann auch zu dieser stupiden Aufzählung?

Würde in Österreich die elektro Mobilität nicht derart im Mittelalter sein, hätte ich längst ein E - Auto. Aber nein, keine ordentlicher Ausbau von Ladestationen und die Förderung bei Anschaffung ist ein Witz.

Und by the way, man schreibt es Tuning.

Hieronymus01
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@prono

Schon mal was von Gegenfinanzierung gehört?

Die höhere Besteuerung von Mineralöl kann 1:1 in der Öffiverkehrausbau umgelegt werden.

Oder wenn es tatsächlich mit den Öffis nicht zumutbar ist eine Pendlerunterstützung.

Es kann nicht sein dass ein Grazer mit dem Auto nur wegen einen Kaffee zum Wörthersee fährt ohne dass es im Geldbörsel weh tut.

gallner11
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Hieronymus01

ich weiß nicht wohin die Grazer überall fahren, um einen Kaffee zu trinken, sicher nicht in die Dörfer der Obersteiermark. Aber ich weiß, dass der Öffiverkehr in vielen Teilen der Steiermark derart unausgebaut ist, dass man auf ein eigenes Auto angewiesen ist. Auch dieses 1-2-3 Ticket ist eine Augenauswischerei, denn es verkehren ja gar keine Öffis in vielen Gegenden außerhalb der Schulzeiten. Versuchen Sie mal an einem Sonntag von Liezen nach Altenmarkt zu kommen. Es gibt keine einzige Verbindung.

Pronopheus
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Sicher...

...habe ich die Pauschale, aber die deckt die Fahrtkosten bei weitem nicht ab.

Und eine Gegenfinanzierung bringt mir halt aktuell auch gar nix.

Wie gesagt, Elektro Mobilität sollte bei uns den Kinderschuhen entwachsen. Siehe Norwegen oder gar auch Deutschland.