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MagnifinRHI Magnesita verkauft Anteil an steirischem Joint-Venture

Der RHI-Konzern trennt sich von dem Magnesium-Unternehmen Magnifin aus St. Jakob-Beitenau. Die Anteile übernimmt der bisherige Joint-Venture-Partner J.M. Huber.

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Der börsennotierte österreichisch-brasilianische Feuerfestkonzern RHI Magnesita verkauft seinen 50-prozentigen Anteil an der Magnifin Magnesiaprodukte GmbH & Co KG ("Magnifin"), einem Privatunternehmen mit Sitz in St. Jakob (Steiermark). Der Anteil werde für 100 Millionen Euro an den Joint-Venture-Partner, J.M. Huber Corporation, verkauft, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Das Joint Venture sei nicht Teil der Wachstumsstrategie, hieß es in er Aussendung zur Begründung des Verkaufs. Der Deal soll im zweiten Halbjahr 2021 abgeschlossen sein, vorausgesetzt der Genehmigung der Kontrollbehörden. 2020 betrug der Anteil aus dem Joint-Venture am Gewinn vor Steuern 7,3 Millionen Euro. Der zu veräußernde Anteil werde vom Unternehmen als Finanzanlage gehalten und sei daher nicht im ausgewiesenen Bruttogewinn oder operativen Ergebnis EBITA des Konzerns konsolidiert.

Steigende Nachfrage

Das Aktienrückkaufprogramm setze RHI indessen fort. Bereits Mitte April wurde ein Rückkaufprogramm in Höhe von 50 Millionen Euro beendet, der Vorstand wolle das Programm nun für weitere 50 Millionen Euro fortsetzen.

Im ersten Quartal habe sich das Unternehmen robust entwickelt. Man sei jedoch wegen der steigenden Nachfrage mit "Herausforderungen in der Lieferkette" konfrontiert gewesen. Auch für den weiteren Jahresverlauf rechnet RHI Magnesita mit einer zunehmenden Nachfrage in den Endmärkten, die Lieferprobleme sollten ab dem zweiten Quartal nachlassen. Für das operative Ergebnis (EBITA) erwartet der Konzern unter der Annahme, dass sich die Erholung fortsetzt, heuer einen Beitrag von 90 Millionen Euro. Für 2022 werden 140 bis 160 Millionen Euro angepeilt.

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