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CO2-freie PionierarbeitDas erste Wasserstofftaxi Österreichs kommt aus Wildon

Der Wildoner Unternehmer Gerhard Kraus ist Vorreiter, betreibt seit dem Vorjahr das bis jetzt einzige Wasserstofftaxi in Österreich. Was fehlt, ist vor allem Infrastruktur. Es gibt erst fünf Tankstellen in Österreich.

Gerhard Kraus © Juergen Fuchs
 

"Hier fahren sie sehr exklusiv", sagt Gerhard Kraus und zeigt auf das Taxi hinter sich. Es sieht auf den ersten Blick aus wie ein normales Auto - und ist dennoch außergewöhnlich. Der Steirer chauffiert seit dem Vorjahr das erste Wasserstofftaxi in Österreich und produziert damit kein Gramm Kohlendioxid (CO2). Investiert hat er dafür 60.000 Euro in ein Wasserstoff-Elektro-SUV von Hyundai, dem einzigen Anbieter in Österreich neben Toyota. Was Kraus betont: "Es fährt sich wie ein Benziner oder Diesel, lässt sich schnell betanken und hat eine Reichweite von etwa 600 Kilometer."

Kommentare (8)
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Laser19
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Mit 1kg Wasserstoff kommt man mit Brennstoffzelle ca. 100 km weit

Um 1 kg Wasserstoff mittels Elektrolyse herzustellen benötigt man 55 kWh. Damit kommt man batterieelektrisch 200 - 300 km weit.

scionescio
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@Lichterl: und deine 55kWh kommen völlig verlustfrei aus der Steckdose ...

... der Strom entsteht völlig verlustfrei wo auch immer, wird völlig ohne Verluste beliebig lang gespeichert, die Verteilung erfolgt völlig verlustfrei über die Hochspannungsleitungen, die Transformation auf Mittelspannung erfolgt völlig verlustfrei, die Ladesäulen arbeiten völlig verlustfrei, es gibt auch keine Ladeverluste von der Ladesäule bis zum Fahrzeugakku, es gibt keine Verluste vom Akku zum Motor, es gibt keine Verluste durch das Batteriemanagementsystem beim Balancieren, es gibt keine Verluste durch das Heizen und Kühlen der Batterie, es gibt keine Verluste durch die Selbstentladung des Akkus .... soll ich weitermachen?

schlauer77
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1kg

@ Laser19

Sie haben recht bei kleinen KFZ ist die Batterie vorne, sobald es zu größeren KFZ geht ist es das H2.
Für Taxi ist ein Batterie KFZ nicht wirtschaftlich. z,B. man hat noch 1/3 Reichweite und jetzt geht es lukrativ von Graz nach Wien. hmmm. (lange Strecke)
Weiters ist es nicht sinnvoll Windräder, Solaranlagen ... ab zu schalten... da könnte man dann behaupten die Erzeugung wäre für 1kg H2 beinahe 0kwh. Die Speicherung und der Transport ist genau so wichtig wie der Wirkungsgrad. Viel Spaß beim laden ihres Autos via Photovoltaik im Winter oder Abends......
Ich denke in den nächsten vielen Jahren wird Batterie (neu) ca. 30-40% erreichen können H2 in PKW Berech 30-40% LKW 60% und der Rest wird weiter Diesel... fahren. Ind den nächsten 30 Jahren.

Carlo62
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Und im Winter hat man mit der Brennstoffzelle auch noch Wärme...

...während man mit einem BEV nur mehr 120-150km weit kommt, falls man auch heizen will!

franki20
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Mit welchem BEV haben Sie im Winter 45 kWh Verbrauch auf 100 km?

E-Autos sind böse, da muss man schon auch mit Unwahrheiten nachhelfen dürfen.

Pablo63
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Ein Zeichen des besonderen schlechten Wirkungsgrades

von FCEVs.

Pablo63
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Ich fahre 50.00p Km/Jahr vollelektrisch.

Zuverlässig, komfortabel, für mich alltagstauglich und warm. Einfach ausprobieren und Erfahrungen teilen.

Sicherheitsfachkraft
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Und wenn man Aufgrund der Laser19'ischen Rechnung......

....Weiterrechnet?
Was kostet eine von 5 Wasserstoff-Tankstelle?
Was kostet eine Steckdose für batterieelektrische Autos?
und so weiter und so fort??????????

Bitte gebt mir Kontras, vielleicht verlaufe ich mich in Hirngespinnste, außer dem auf für meine Begriffe spruchreifen Problem der Batterieentsorgung von E-Autos!