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Golfklub-Kosten, teure BeratungenPrüfer zerpflücken Ausgaben der Wirtschaftskammer

In einem Prüfbericht der Wirtschaftskammer werden Kosten für geparkte Mitarbeiter, private Exkursionen und teure Schulen hinterfragt.

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Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer © APA/ROLAND SCHLAGER (ROLAND SCHLAGER)
 

Der Rechnungsabschluss der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) für das Jahr 2019 stößt beim internen Prüfergremium auf deutliche Kritik.

Wie der Prüfbericht zeigt, fehle es unter anderem an einem Gesamtkonzept für Beratungen, zudem werden enorme Ausgaben für geparkte Mitarbeiter, Mitgliedschaften in Golfklubs und teure Schulen hinterfragt.

Als Beispiel für die Mängel in der Gebarung der Kammer führen die Prüfer beispielsweise eine Fachexkursion der Bestatter Wien nach Athen im Rahmen einer dreitägigen Flugreise an. Die Kosten dafür wurden zum Teil von der Fachvertretung getragen.

Für 23 Teilnehmer beliefen sich diese nach Abzug der geleisteten Kostenbeiträge von 9100 Euro auf rund 6000 Euro. "Nach Ansicht des Kontrollamts war der überwiegende Teil dieser Fachexkursion dem privaten Bereich zuzuordnen. Während der dreitägigen Reise wurden nur an einem Nachmittag ein Bestattungsunternehmen und ein Friedhof besucht. Alle anderen Programmpunkte betrafen Stadtbesichtigungen und gemeinsame Essen oder blieben zur freien Verfügung der Teilnehmer", so die Prüfer. 

40.000 Euro für Golf- und Jachtklubmitgliedschaften

Kritisiert werden auch die aus den Pflichtbeiträgen gespeisten Kosten für Wirtschaftsdelegierte im Ausland. Um Kontakte zu Wirtschaft und Politik zu fördern, steuerte die Wirtschaftskammer 2019 etwa 40.508 Euro zu Mitgliedschaften in Golf-, Jacht- oder Sportvereinen bei.

Zwei Drittel einer Zuzahlung seitens des Dienstgebers seien gemäß dem Organisationshandbuch der Außenwirtschaft zulässig, sofern die Kontakte und Informationen zur Förderung des Außenhandels dienen und der private Charakter nicht überwiegt. Dem Kontrollausschuss schien aber etwa eine Golfmitgliedschaft der Wirtschaftsdelegierten in Mailand mit 5111 Euro zu hoch und fragwürdig, obwohl die Begünstigte 1837 selbst beisteuerte.

Personalpool kostete 620.000 Euro

Das WKÖ-Kontrollamt thematisiert auch einen kammerinternen Personalpool, der Personalstrukturen an den zukünftigen Bedarf ausrichten soll. Dort werden offenbar Mitarbeiter geparkt, für die es vorübergehend keinen Bedarf gibt.

"Dabei wurden sieben Fälle identifiziert, bei denen die Verweildauer im Personalpool überdurchschnittlich lange ist. Die Zugehörigkeit zum Personalpool bei diesen sieben Fällen beträgt zwischen 3 und 15 Jahre. Zählt man die gesamten Personalkosten inkl. etwaige Pensionskassenansprüche dieser Mitarbeiter für das Jahr 2019 zusammen, ergibt sich ein Aufwand von 620.000 Euro." Blieben die sieben Personen laut "theoretischer Hochrechnung" des Kontrollamts bis zur Pension im Personalpool, sei bis zum jeweiligen gesetzlichen Pensionsantritt "voraussichtlich gesamthaft mit Kosten in der Höhe von rund sieben Mio. Euro zu rechnen".

Das Kontrollamt meint, "dass bei schwer vermittelbaren Fällen regelmäßig die Verhältnismäßigkeit zwischen den sozialverträglichen Aspekten bzw. den Kosten für die WKÖ zu evaluieren und hinterfragen ist". Ihm sei "bewusst, dass jeder Einzelfall gesondert und individuell zu bewerten ist. Jedoch konnte zur Beurteilung und Bewertung der Einzelfälle dem Kontrollamt keine konkrete und vor allem nachhaltige Strategie betreffend eines wirtschaftlich gerechtfertigten Ressourceneinsatzes der betroffenen Mitarbeiter vorgelegt werden."

Aufwand für Beratungen auf 4,3 Millionen Euro gestiegen

Der Beratungsaufwand der Wirtschaftkammer ist auf 4,3 Mio. Euro gestiegen. 2018 lag er bei 3,52 Mio. Euro. Darüber hinaus stellte das Kontrollamt fest, dass für die Beratungen der Jahre 2018 bis 2020 kein (Gesamt-)Konzept mit Plandaten erstellt wurde. Künftig wäre die Erstellung einer Grundplanung für derart umfassende Beratungsvolumina jedenfalls zu empfehlen.

Schulgeld im In- und Ausland für Kinder von 53 Mitarbeitern beliefen sich von 2010 bis 2019 auf gesamt 5,30 Mio. Euro. Davon entfielen auf die Top-3-Mitarbeiter 25,3 Prozent (1,34 Mio. Euro) und auf die Top-10-Mitarbeiter 57,2 Prozent (3,03 Mio. Euro).

"Es wird daher aufgrund der hohen Schulkosten für die WKÖ abermals (zuletzt im Bericht 2015) empfohlen, einen strengeren Maßstab bei der Übernahme von Ausbildungskosten im Ausland bei der Wahl eines nicht deutschen Schultyps anzulegen und im Inland zu überprüfen, ob nicht doch eine Eingliederung ins österreichische Schulsystem möglich ist und somit die Höhe des Folgekostenzuschusses mit Zusatz- oder Nachhilfeunterrichtskosten begrenzt werden könnte", schreiben die Prüfer in ihrem Bericht.

Das Kontrollamt stellt weiters fest, dass der Pensionsfonds
mit knapp 79 Mio. Euro unterdotiert ist. Der Deckungsgrad belaufe sich auf knapp 69 Prozent, der Bedarf für die Pensionsvorsorge auf 253,8 Mio. Euro. Auch Urlaubsrückstellungen seien mit 12,28 Mio. Euro hoch, davon entfallen 7 Mio. Euro (rund 58 Prozent) auf jene Mitarbeiter, bei denen von der gesetzlichen Verjährungsfrist des Urlaubsanspruchs abgesehen wird.

Reaktion der Wirtschaftskammer

Auf die einzelnen Kritikpunkte geht die WKÖ nur teilweise ein. Sie verweist zudem darauf, dass durch die letzte seit 2019 gültige Kammerreform für die Mitglieder um zehn Prozent weniger Umlagen fällig werden als zuvor.

Zum Bereich der Außenwirtschaft und zu den kritisierten Klubmitgliedschaften und Schulkosten heißt es, dass die Mitgliedschaften in Vereinen "der Förderung des österreichischen Außenhandels dienen, vor allem durch Netzwerkaufbau mit Personen, die für die österreichische Wirtschaft im Gastland relevant sind". Die Mitgliedsbeiträge würden seit 2019 von der WKÖ intensiv evaluiert. "Überwiegt das Privatinteresse, werden keine Kosten übernommen. Reine Sportmitgliedschaften werden nicht genehmigt."

Die hohen Schulkosten würden genau geprüft und im Hinblick auf die Schulauswahl abgewogen. Ziel sei, Mitarbeiter mit Kindern finanziell
nicht zu benachteiligen und damit die Vereinbarkeit von Beruf und
Familie zu ermöglichen. In anderen Ländern seien die Schulkosten oft
hoch.

Die Unterdotierung des Pensionsfonds sei bekannt. "Die
Finanzierung dieser Altlasten erfolgt daher so mitgliederschonend
wie möglich in einem Ratenmodell." Auf die Kontrollamtskritik zu einem fehlenden Gesamtkonzept rund um extern in Anspruch genommene Beratungen und deren Kosten ist die Wirtschaftskammer in ihrer Reaktion auf kritische Details im Kontrollamtsbericht für 2019 nicht eingegangen.

Kommentare (99+)
Kommentieren
baldasar
1
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Bravo

Mit dem geld der zwangsmitglieder lasst es sich fürstlich Leben, aber das will leider keiner ändern selber schuld der nicht dort arbeitet und diese Privilegien geniesst!

HRGallist
0
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Prüfer zerpflücken Ausgaben der Wirtschaftskammee

Herr Mahrer, Kurz-Intimus, hat wieder eine seiner entbehrlichen Wortspenden von sich gegeben, statt mit einer zumindest angedeuteten Geste Abhilfe bei der offensichtlichen Verschwendung der Zwangsmitgliedsbeiträge mit interner Prüfung und Sanktionen bei Verstößen zu versprechen. Er ist sicher auch „Familie“, und sein Steuergeld-Flop mit dem „Kaufhaus Österreich“ ist in selbiger bereits vergessen. War ja nur Steuergeld, und innerhalb der Kammerfamilie ist es üblich, Zwangsbeiträge nach Gutsherrenart an „verdiente“ Funktionäre zu verteilen.

Ogolius
1
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Mahrer....

..... ist als Multijobakrobat ein eigenes Kapitel. Er verkörpert, seit Schüssel die schwarze Garde, die den Grenzwert zwischen Intelligenz und Moral ins tiefe Malus geschoben hat, den wirtschaftlichen Zampano. Er ist der Typus, der in seiner Hybris den Status Geiz ist geil perfekt verkörpert. Weit weg vom Realismus zeigt er, dass Macherqualität alleine noch keinen zu einem Menschen formt. Diese kapitalistischen Wertschöpfungsfragen gab’s seinerzeit schon 2004 in der jungen Grade (Wurstsemmelskandal) und ist zunehmend schlimmer geworden. Dieser Realitätsverlust ist signifikant erkennbar, dass genau die sogenannten „systemrelevanten“ Berufe in der Zeit von Corona die am schlechtesten bezahlten Werktätigen sind. Da darf es keinen wundern, wenn sich die „Schere“ immer weiter öffnet...
TRETEN SIE ENDLICH ZURÜCK!

Nora
0
54
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Zwangsmitgliedschaft

Diese Zwangsmitgliedschaft bei der WKO muss weg!
Wie auch die Zwangsmitgliedschaft diverser Kammern.Und die Ärztekammer darf man auch nicht vergessen!!

Tingletanglebob
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Kammern allgemein...

Freunderlwirtschaft auf Kosten der Gesamtheit

warmuthhans
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Zwangsmitgliedschaft

Nicht vergessen die Arbeiterkammer. Für was die eine Werbung im Fernsehen braucht ist mie sowieso ein Rätsel.

dieRealität2020
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Dafür zahlen seit Jahrzehnten MItglieder mit ihren Zwangsbeiträgen.

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Wie der Prüfbericht zeigt, fehle es unter anderem an einem Gesamtkonzept für Beratungen, zudem werden enorme Ausgaben für geparkte Mitarbeiter, Mitgliedschaften in Golfklubs und teure Schulen hinterfragt.
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Als Beispiel für die Mängel in der Gebarung der Kammer führen die Prüfer beispielsweise eine Fachexkursion der Bestatter Wien nach Athen im Rahmen einer dreitägigen Flugreise an. Die Kosten dafür wurden zum Teil von der Fachvertretung getragen.
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Seit Schüssel Anfang der 80er Jahre und seiner Aktivitäten für die Pragmatisierung der Bediensteten, hat sich also nichts verändert, außer das die Verwaltungskosten immer höher angestiegen sind. Hüben wie drüben. Dort die Bürokratie, dort die Wirtschaftstreibenden. Diese Zwangsmitgliedschaften sind weltweit eine "Einmaligkeit" gibt es nur in Österreich. Ein Doppelgriff.
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Die Wirtschaftskammer finanziert sich durch die Grundumlage sowie die Kammerumlagen 1 und 2. Grundumlage: Die von allen Mitgliedern der Wirtschaftskammern zu entrichtende Abgabe zur Finanzierung der Fachorganisationen. Die Höhe wird von der jeweiligen Fachgruppe autonom beschlossen.
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Ein kleines Vermögen ist von mir durch 2 Unternehmen von 1962 bis Ende 1983 an 2 Kammern geflossen, bis ich Ende 1983 beide Unternehmen ins europäische jetzige EU Ausland verlegte. Nur eine Werkstätte ließ ich in Wien. Warum? Die technischen Qualifikation meiner Mitarbeiter.

dieRealität2020
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Genrell kann man es nicht so sehen, man muss ins Detail gehen und eine andere Struktur die den Notwendigkeiten und Gegebenheiten entspricht sollte angebracht sein.

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es gibt Dienstleistungen an Arbeitgeber, die sehr informativ sein können, was aber auch bei kleineren Unternehmen kostenintensiv sein kann. Allein wer grenzüberschreitend Carnets benötigt, bei dem zahlt sich die Mitgliedschaft schon aus.
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Da die WKOs und ihre dadurch bestehende (Zwangsmitgliedschaft) Mitgliedschaft im Verfassungsrang sind, kann dies nur über das Parlament mit einer 2/3 Mehrheit geändert werden. Entscheidungen entziehen sich dadurch dem VfGH. Dadurch ist auch die Bekämpfung über den (EGMR) und (EUGMR) nur sehr schwer möglich wenn überhaupt, da es ein Verfassungsbestandteil ist.
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Der Personalpool ist nahezu schon eine strafrelevante Handlungsweise. "Dabei wurden sieben Fälle identifiziert, bei denen die Verweildauer im Personalpool überdurchschnittlich lange ist. Die Zugehörigkeit zum Personalpool bei diesen sieben Fällen beträgt zwischen 3 und 15 Jahre.
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Hier engagieren sich klarerweise nicht die FPÖ die NEOS die SPÖ noch die GRÜNEN für eine politische Aufhebung. Wenn ich an Schmid denke wie dumm hier das Fußvolk reagiert und die seit Jahrzehnten vorhandene Postenschacherei muss ich lachen.

PiJo
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Zum Kotzen

Als kleiner Unternehmer oder als Ein Mann Betrieb hat man Null von der WKO darf aber brav Zwansmitgliedsbeiträge bezahlen.
So eine Geldverschwendung bleibt dann ohne Konsequenzen.
das ist auch eine Auswirkung von " GesmbH Ballhausplatz"

helmutmayr
0
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Die WKO

ist eine Organisation die immer ihre Einnahmen hat, egal was sie leistet oder wie effizient sie arbeitet. Ein Schlaraffenland sozusagen. Drum ist es halt wie es ist.
Die Meisterleistung ist auch gelungen: Zwangsmitgliedschaft im Verfassungsrang.

tomtitan
0
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Für diese nichtsnutzigen Abzocker habe ich auch lange Jahre Schutzgeld gezahlt -

Vielen Dank für nichts!

Zuckerpuppe2000
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Mahrer

muss weg!! Es reicht jetzt endgültig mit der Freunderlwirtschaft!!! In allen Parteien!!!

Patriot
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Ja so sind sie,

Mahrer & Co.. Die kleinen Gewerbetreibenden werden abgezockt und Ihresgleichen leben wie die Maden im Speck!
Ist der Herr Präsident nicht auch Chefeinflüsterer des Bundeskanzlers?
Es sollten sich viele ernsthaft fragen, ob sie mit den Türkisen die Richtigen gewählt haben!

Balrog206
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Bin

Zwar der letzte der diesen Zwangsgebühren Verein verteidigt aber was ein roter Patriot unter abgezockt versteht würde mich wirklich interessieren ! Eines ist auch klar je kleiner das Unternehmen desto mehr Beratungsaufwand !

gehtso
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haben

Sie schon "Beratungsleistungen" der WKO in Anspruch genommen? Ich bin bei drei Versuchen gescheitert, die "Beratungsleistungen" waren nicht brauchbar.

Patriot
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@Balrog: Bist schon wieder einmal 2. Sieger!

.

Balrog206
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Tja

Patriot was auch immer du meinst damit ! Mir soll’s recht sein.

Patriot
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@Balrog: Jetzt im Ernst,

du weißt wirklich nicht, was ich damit meine? Ich bin schwer enttäuscht. Für so schwach hätt' ich dich nicht eingeschätzt!

voit60
1
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Seit Jahrzehnten zwangsbeglückt

Aber beraten wurde ich noch nie. Einen Missstand aufgezeigt, aber da kann man nichts machen war die Beratung.

heri13
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Mahrer ,Synonym für Postenschacher und Freunderlwirtschaft.

Selbst bereichert er sich durch viele Amterl ,die er sammelt wie andere Bierdeckel.
Überall fällt Geld ab.
Ein undurchsichtiger Abkassierer!

isogs
1
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Klaks

Da war der Champagner am Opernball nur ein Klaks!

levis555
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Das sind doch sicher bloss diese linkslinken

Kurz-Hasser!

heku49
0
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Und dann gibt es die Zwangsmitgliedschaft......!

.....mir ist zum Schreien......

fans61
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Koste es was es wolle

ÖVP

Bodensee
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unfassbare Zustände!

Ein "Personalpool" wo Parteibuchfreunderl auf das Erfinden für sie passender Jobs warten, die durch die Zwangsmitgliedschaften der Unternehmer finanziert werden. ALLE für diese Zustände Verantwortlichen gehören fristlos entlassen.....inkl. Mahrer!

Edlwer
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Und ja den Parkplatz für Personalreserve...

... nicht abschaffen! Wo soll sonst der Mahrer hin wenn man draufkommt da er für den Posten nicht geeignet ist.

cindymax1
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Krankenhausdirektor

bei seiner Frau

lieschenmueller
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"wenn man drauf kommt"

Hat der nicht die große Gnade, mehrere Posten zu haben? ;-)

Kann ihn natürlich auch verwechseln.

SoundofThunder
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🤔

Jetzt wiss‘ma wofür die Arbeitgeber Beiträge zahlen.Golfkurs auf Arbeitgebers Kosten😏. Wieder so ein Punkt dem man zum "neuen Stil" dazuschreibt.

SoundofThunder
8
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Nur so nebenbei

Am Golfplatz treffen sich die Bonzen der Wirtschaftskammer und Gewerkschaft:Bezahlt von Dir und Mir!😏

Thunderix
2
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Die große Mehrheit der Unternehmer hält wenig von der WKO

Die WKO hat 20 % Wahlbeteiligung bei den Kammerwahlen - dieser erbärmliche Verschwenderverein interessiert herzlich wenige Unternehmer. Es wird Zeit, den Zwang zu beenden. In der Schweiz zB - die wirtschaftlich viel besser dasteht als Österreich - gibt es keinen Kammerzwang.
Das sollten wir in ÖSterreich auch so einrichten.

UVermutung
37
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Man bekommt bei der wirtschaftskammer auf fragen doch meist sehr kompetente antworten.

Auf kritik und verbesserungsvorschläge der revision muss natürlich gründlich und wertschätzend eingegangen werden. Auch beim Rechnungshof sind sehr kompetente Leute.

Thunderix
4
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20 Mal so hohe Kosten wie die Handelskammer St Gallen

Ein Unternehmen bis zur Größe von 29 Mitarbeitern zahlt bei der Handelskammer St. Gallen, CH pro Jahr CHF 450 an Mitgliedsbeitrag, bei der WKO ist man als Unternehmen dieser Größenordnung schnell zwischen € 5000 und € 8000 Mitgliedsbeitrag. Das sind Wucherbeiträge. Die Zwangsmitgliedschaft führt dazu, dass diese anachronistische Organisation innovation verhindert, zB durch stures Festhalten an umweltschädlichen Normen, Produkten usw - obwohl es in vielen Fällen längst modernere, nachhaltigere Verfahren gibt. Man kann im Grunde nur Parteien wählen, die diesem Zwang ein Ende setzen wollen - die Neos zB.

GuentAIR
7
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Wie war das am Opernball?

Sekt gibt es nur in der Loge der AK, die übrigens gar keine Loge hatten? 🤢🤢🤮

lieschenmueller
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Ich trete hier nicht als Verteidigerin der AK auf, vielleicht stimmt das was Sie schreiben, vielleicht nicht, im Grunde weiß ich nicht worum's geht,

aber seien Sie bitte so gnädig und speiben mir nicht auf den Bildschirm.

DAS Emoji find ich nämlich total ekelhaft.

Nächstes mal Zornesröte, Umarmung oder Bussi - gehört ja fast zum guten Ton in Zeiten wie diesen. Wenn Sie nur das Eine unterlassen könnten, GuentAIR.

Bitte/Danke!

selbstdenker70
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..

Die Kinder der top 3 Mitarbeiter verursachen in 9 Jahren fast 1,4 Mio Euro Schulgeld bzw Ausbildungskosten???? Wer glaubt den diesen Blödsinn. Oder hat da jeder 5 Kinder??? Weil bei einem Kind waren das 40 bis 50.000!!! Pro Jahr. Da ist aber die Unterkunft mit allem Taschengeld sicher auch dabei. Nicht jeder Sprössling von einem Mitarbeiter wird hochbegabt sein und auf einer Elite Uni aufgenommen werden. Und warum braucht der top mitarbeiter mit einem top Gehalt einen Zuschuss fürs Kind??

Reipsi
6
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Das alle Kammern

auf gutes Fuss Leben ist ja nix neues , das wiss ma schon lange .

mtttt
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WK

Ist schwer reformbedürftig. Kommt aus alten Zeiten, und das merkt man ihr an. Einzig die Aussenhandelsorganisation, da sitzen Topleute mit Kompetenz und absolutem Herzblut an der Sache.
Ansonsten ein alternder Koloss, wie AK und ÖGB, die Zeichen der Zeit trillern laut, aber längst sind die Organisationen taub erstarrt.

Guccighost
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Das war immer schon so

Als kleiner Unternehmer bist sowie der Trottel und die Melkkuh für alle.
Deshalb auch finden viele keine Nachfolger.

lombok
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Ich bin schwerst pandemie-betroffener Unternehmer,

und dennoch musste ich die Zwangsmitgliedschaft zahlen. Im Begleitbrief schrieb man mir, dass ich im Gegenzug in der Pandemie perfekt unterstützt werde.

Es war natürlich wieder gelogen und ich habe auch jetzt wieder - wie immer - null an Unterstützung bekommen. Aber eine Einladung zur gemeinsamen Grillparty habe ich bekommen. Das hilft natürlich ungemein durch die Pandemie. Ich fühle mich nur noch verar.........

Ratte
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Ich bin schon froh,..

...wenn nur zahlen muss und man mich sonst in Ruhe lässt. Das ganze erinnert mich schon lange an die Mafia, deren Schutz man besser nicht ablehnt....

lieschenmueller
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Eine Frage, Ratte,

als Nicht-Selbständiger habe ich ehrlichgesagt keine Ahnung, was Geschäftsinhaber von der Kammer erwarten.

Das wäre nämlich??

Könnte mich jetzt hinsetzen und auf Suchmaschine klicken. Aber aus Worten von Betroffenen hat man wahrscheinlich mehr Erkenntnisgewinn.

lombok
1
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@lieschenmüller

Meine große Enttäuschung begann vor 16 Jahren, als ich mir in der Gründungsphase meines Unternehmens Unterstützung, Tipps, Kontakte usw erwartete.

Jetzt während der Pandemie NULL Kommunikation, Information ... NULL.

Man muss sich due Frage stellen, wofür man einen Verein unterstützen muss, der keine Leistung bringt. Wozu das Ganze! Ihre Frage geht also an die falsche Adresse, denn wir Unternehmer sind ja eh nicht dafür, unser Geld dafür auszugeben, dass damit Grillpartys und Funktionärs-Reisen finanziert werden.

lieschenmueller
0
2
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Eigentlich nicht an die falsche Adresse,

Ihr erster Satz enthält schon einiges.

Aber das Kritisierte im Artikel wird - wie fast immer - null Konsequenzen haben. In Österreich können sich einige Leute aufführen wie sie wollen. Wir lassen uns mit ein paar vorformulierten und eingelernten Sätzchen abspeisen. Die Präpotenz dieser Leute wird akzeptiert anscheinend. Und wenn nicht, fallen sie weich.

jaenner61
0
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ich frage mich auch

wozu wir uns in der steiermark diesen herk leisten müssen. kaum ein tag, an dem er nicht irgendwo aus tv oder zeitung lacht, wann kommt der mann zum arbeiten?

kukuro05
1
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wird Zeit dass der Mahrer.....

....aufgemahrert wird!

hansi01
18
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System Kurz

...

Ratte
11
8
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Blödsinn. System SPÖ, System ÖVP,...

....System FPÖ.... Und sollten die Grünen nicht dabei sein, dann auch nur, weil sie beim Kuchenaufteilen nicht gebraucht werden. Mit dabei wären sie genau so gern wie alle anderen..

mobile49
5
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eher system övp derzeit türkurz

oder kurztürk - wie man möchte
ironie off

lieschenmueller
2
44
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Um fair zu sein, hansi01,

das gab es vor ihm - MIT ihm - und nach ihm wird es sich ebenfalls nicht ändern.

Aus dem einfachen Grund: man kann es mit uns machen!

Ratte
27
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Fair sein ist halt nicht gefragt,....

wenn man - meist mit Schaum vorm Mund - auf den bösen Kurz hinhauen kann. Aber ob Kammerunwesen, Corona oder schlechtes Wetter - der Kurz ist immer schuld. Wird ihm aber wurscht sein...

Kommentare 26-76 von 119