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Kärntner SparkasseHöhere Risikokosten drücken Gewinn: "Genug Speck für schlechtere Tage"

Kärntner Sparkasse zieht Bilanz: Massiv gestiegene Risikovorsorgen senken Gewinn. Betriebsergebnis, Eigenkapitalquote und Bilanzsumme bleiben auf hohem Niveau. Nur 2,6 Prozent der Kredite fallen derzeit aus.

Mit 50 Filialen in ganz Kärnten "nahe bei den Kunden": Sparkasse-Vorstände Gabriele Semmelrock-Werzer und Siegfried Huber © Eggenberger/KK
 

Die Kärntner Sparkasse steigerte ihre Konzern-Bilanzsumme - dazu zählen die Geschäfte der Bank in Österreich sowie die der Tochter "Banka Sparkasse" in Slowenien - von knapp 5,5 auf 5,8 Milliarden Euro. Allein in Kärnten stiegen die Spareinlagen um 8,8 Prozent. Ausschlagend dafür sind Corona-bedingt beschränkte Konsummöglichkeiten, so Sparkasse-Vorständin Gabriele Semmelrock-Werzer. Hinzukomme, dass nach dem Scheitern der Commerzialbank im Burgenland vermehrt auch Großkunden sichere Häfen ansteuern. "Sowohl bei Privat-, als auch Firmenkunden ist sehr viel Liquidität da." Aktuell verwaltet die Kärntner Sparkasse knapp 4,5 Milliarden Euro an Kundeneinlagen und vergab rund 4,1 Milliarden an Krediten (plus 0,4 Prozent). In "normalen Jahren" sei das Verhältnis umgekehrt, so Semmelrock-Werzer.

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