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Corona-EffektePrivate sparen mehr denn je, Staat türmt Schulden auf

Krasser könnten die Gegensätze kaum sein: Die private Sparquote schnellt in die Höhe und der Staat türmt durch Corona Schulden auf.

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Wer in der Pandemie seine Arbeit, seine Verdienstmöglichkeiten nicht verloren hat, der hat 2020 durch die Lockdowns, die geschlossene Gastronomie und die massiven Reisebeschränkungen sein Geld viel weniger leicht als früher „unters Volk“ bringen können. Wenn sich dazu noch große Unsicherheit gesellt, steht Sparen hoch im Kurs. So hoch, dass sich die Sparquote 2020 auf 14,5 Prozent praktisch verdoppelt hat. Das gab es so noch nie. Berechnet wird sie auf Basis aller in Österreich verfügbaren Nettoeinkommen. Fast 32 Milliarden Euro legten die Menschen 2020 auf die Seite, berichtet die Statistik Austria. 2019 waren es 18,4 Milliarden. Die Sparquote lag da noch bei 8,2 Prozent.

Kommentare (3)
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Ogolius
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Diese....

..... Regierung schröpft nur den keinen Arbeitnehmer, der so schon nicht weiß, ob sein Salär um den Letzten des Monats für Brot und Milch reicht. Dieses Klientel wird sich sicher keine großen Beträge auf die hohe Kante legen können. Den kapitalgeschwängerten Freunden der rechtsgerichteten Oberschicht wird kein Cent entnommen - vielleicht kommt wieder das Mäzenatentum wie in der Renaissance. Almosen für das Volk .....

melahide
2
5
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Auch

Wenn es immer nach „Klassenkampf“ klingt. Aber man muss jene, die Geld haben, belasten um danach wieder auf die Beine zu kommen. Erstens: denen tut es am wenigsten weh. Ob der Herr Mateschitz jetzt 13 oder 12 Mrd hat, das dürfte ihm ein Schulterzucken kosten.

Es gibt viele Reiche, die immer reicher werden, deren Kinder einen leichteren Start ins Leben haben, die dann selber reich werden usw. Kastensystem ist abgeschafft!

alher
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Der Staat wird schon überlegen.....

Wie er an unser Erspartes kommt. 😭😭😭