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Steigende Kosten Brot wird in den nächsten Wochen um zehn Prozent teurer

Die Preise für Getreide steigen, aber nicht nur diese, sagt die Bäckerinnung. Auch die Kosten für Energie, Mitarbeiter und die Erhöhung der NoVA würden eine wesentliche Rolle spielen.

Steigende Kosten machen auch für die Konsumenten das Brot teurer © contrastwerkstatt - stock.adobe.
 

Konsumenten müssen damit rechnen, dass irgendwann in den kommenden Wochen für Brot und Gebäck mehr als bisher zu bezahlen  sein wird. Der Innungsmeister der Bäcker in Österreich, Josef Schrott, geht von einer Preiserhöhung von rund zehn Prozent im Schnitt aus. Er selbst habe in seiner Bäckerei in Wien das letzte Mal vor vier Jahren die Preise erhöht. Jetzt aber sei die Erhöhung unumgänglich. "Die Kosten müssen weiter verrechnet werden", argumentiert Schrott.

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melahide
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Mir

ist es eher egal ob es teurer wird. Wir kaufen Brot noch immer beim Bäcker und kommen mit ca 1 kg die Woche aus. Am Wochenende gibt es Semmeln bzw höchstens einmal unter der Woche (2 mal wenn wir mal Gulasch machen ...). Also sprengt der Bäcker nicht das Haushaltsbudget, das sind schon andere Dinge.

Jedenfalls: Auch wenn es im Supermarkt billiger ist. Dinge wie Brot, Gemüse, Obst oder Fleisch kauf ich da nicht bzw sehr ungern

isteinschoenerName
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Schon vor zig Jahren pflegte mein (damals berühmt-berüchtigter) Chemie-Professor

zu sagen: Wen das Brot um einen Schilling teurer wird, interessiert es niemanden. Aber wehe, das Benzin wird um ein paar Groschen teurer!

Er zeichnete somit damals schon ein eher erschreckendes (doch vollkommen wahres) Gesellschaftsbild. Besser ist es seitdem nicht geworden.
(Womit ich keinesfalls sagen will, dass Brot zu teuer ist. Die Ausbeutung und Zerstörung unserer Natur aber eindeutig zu billig. Was uns und unseren Nachkommen ja noch teuer zu stehen kommen wird ...)

RonaldMessics
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wir beginnen....

...das Brot von nun an selbst zu backen. Der Konsument kann nicht immer der Tepp der Nation sein.

jaenner61
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aha

und dazu benötigt man kein mehl (das ja auch teurer wird) und strom, gewürze, diverse körner oder nüsse sind ja ohnehin gratis! und natürlich soll auch der bäcker für sie gratis arbeiten, vermutlich tun sie das ja auch. für sie gibt es eigentlich nur einen kommentar, OHNE WORTE 😡

Balrog206
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Musst

Dein Auto such selbst bauen den das kostet auch nur einen Bruchteil des Verkaufswertes ! Man will ja nicht der Tepp sein !

Terrena35
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Selber backen als Alternative?

Wir backen schon seit Jahren unser Brot und unser Gebäck selber, wesentlich Nachhaltiger als es in einem Konzern zu kaufen und auch weitaus genüsslicher und ich weiß was drinnen ist und kann beliebig variieren!

melahide
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Das Mehl

dafür kaufen sie aber vermutlich bei einem Konzern? Das besteht aus Getreide und wird auch teurer. Es sei denn sie kaufen das billige aus China

heku49
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Ja,ja, in Wien wird JEDEN Tag die Menge Brot entsorgt,.......

....die Graz verbraucht!

Guccighost
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auf grund des Wettbewerbes muss das so sein

Gewisse Sorten von Gebäck muss bis Schluss angeboten werden können.
Das ist Vorschrift der Konzerne.

paulrandig
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Hauptsache, ...

...Getreideschiffe liegen vollgefüllt draußen vor Anker und entladen nicht, weil der Preis gerade nicht passt. Erst wenn zu wenig Lieferungen kommen, steigen die Preise wegen der höheren Nachfrage, dann wird geliefert. Außer das Zeug ist mittlerweile verschimmelt, dann wird's in Meer gekippt und füttert die Fische.

aposch
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Warum

Dürfen die Weiterverarbeiter ihre Kosten immer wieder anpassen, die ursprünglichen Erzeuger , also die Urproduzenten haben keine Chance auf gerechten Lohn und Abgeltung ihrer Kosten. Woher kommt die Aussage, dass das Getreide um so Vieles teurer geworden ist, wenn die Bauern kaum etwas davon spüren.

Mitreden
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Erst der Anfang

Denke, dass ist erst der Anfang und wir können uns auf weitere deutliche Preissteigerungen einstellen. Z. B. sind die Preise für Baumaterialien im März bis zu 30% gestiegen.

EvaPlatzer
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.....

Stimme Ihnen volkommen zu!
Seit Jahresende bzw. Anfang 2021 ist eine spürbare Teuerung in sehr vielen Segmenten eingetreten.
Nehme an, das ist erst der Anfang.....

aposch
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Verschwendung

Ist es notwendig, dass die Regale in den Lebensmittelgeschäften bis Ladenschluss gefüllt sein müssen. Das jedenfalls ist der Grund dafür, dass soviel Ware weggeworfen werden muss. Es hat keinen Sinn, sich darüber aufzuregen, wenn man die Grundlage dafür schafft.

melahide
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Die

Sprechen hier klar von Bäckereien und nicht von Aufback-Supermärkten. In der Bäckerei gilt: Wenn es aus ist, ist aus. Da wird nicht um 17 Uhr aufgebacken damit alles voll ist ... da wird verbraucht.

Der Sorger in Graz spendet was übrig bleibt der Caritas bzw hat einen Futtermittel-Produzenten. Der Auer hat sogar ein 2. Chance Geschäft mit Brot vom Vortag ... usw.

Nixalsverdruss
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Traurig für die Konsumenten ...

... traurig für die Landwirte!
Denn das Getreide ist eingekauft - die Bauern haben dafür einen "Hungerlohn" erhalten - knapp über den Gestehungskosten für Getreide, Mais, etc.
Und plötzlich wird das Getreide um 30 % teurer! Super für den Handel, der holt sich wieder seinen Gewinn - und so geht es auch bei allen anderen landwirtschaftlichen Produkten: Milch um 35 Cent, Äpfel um 30 Cent, Fleischpreise momentan leicht gestiegen, ...
Warum zahlen wir dann für 1 kg Brot 4 Euro?, für 1 kg Äpfel um 2,50 Euro und für die Milch 1,35 Euro????
Die Handelsspannen werden immer größer - die Landwirte zur Aufgabe gezwungen, weil sie schlicht und einfach nicht mehr die Gestehungskosten bekommen - geschweige denn von Investitionen.
Somit entstehen Unternehmen die Getreide und Mais produzieren, Obstbaubetriebe mit 50 bis 100 ha oder mehr und riesige Schweinefabriken, Milchfarmen mit hunderten Rindern, etc.
Wo liegt der Unterschied? Diese Betriebe gehören Investoren wie Steuerberater, Unternehmen, Handelsketten, Tierärzte, etc. - die investieren um große Massen zu erzeugen - und um Verluste abzuschreiben!
So ist nicht nur der Bauernstand nachhaltig ruiniert - es geht in Richtung Monopolbetriebe!
Das ist weder sozial noch moralisch vertretbar - hier muss entgegen gesteuert werden! Rettet die Bauern - rettet die kleinen Betriebe!

Civium
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. Teuer ist das falsche

Wort in Zusammenhang mit Brot, man muss es als wertvoll bezeichnen!
Solange die Brotregale in in Bäckereien und Supermärkten 20 Minuten vor Ladenschluss noch brechend voll sind, wird Brot teuer und nicht wertvoll sein!

Civium
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Solange wie wir es uns leisten können dass Wie soviel Brot

wegschmeißt was Graz benötigt, wird Brot teuer und nicht wertvoll sein.
Es sollte nur wertvolle Qualität angeboten werden und das was produziert sollte auch verbraucht und nicht weggeschmissen werden.
10 Semmel für 80 Cent kann nix Wertvolles sein, dass muss doch jeden einleuchten!
Die Frühstücksemmel sollte nicht der Finanzier für die Semmel sein , die am Abend weggeschmissen wird!