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Lage am ArbeitsmarktWeniger Arbeitslose und stabile Zahlen bei Kurzarbeit

Arbeits- und Finanzministerium geben einen Ausblick, wie der Arbeitsmarkt wieder flott gemacht werden soll.

Finanzminister Gernot Blümel und Arbeitsminister Martin Kocher
Finanzminister Gernot Blümel und Arbeitsminister Martin Kocher © APA/HELMUT FOHRINGER
 

Während im Februar fast 437.000 Menschen auf Jobsuche waren, hat sich diese Zahl in der ersten Märzwoche verbessert. Konkret waren laut Arbeitsminister Martin Kocher rund 406.000 Menschen arbeitslos gemeldet und rund 74.000 in einer Schulung. Das sei auch eine Folge der vermehrten Schulungstätigkeit des AMS, wie Kocher betont. Die Zahl der Arbeitslosen, die durch die Pandemie den Job verloren haben, liegt bei rund 90.000 Personen.

Kaum Bewegung gab es bei der Kurzarbeit. Weiterhin sind rund 486.000 Menschen für die Kurzarbeit vorangemeldet. Allerdings ist erst nach der genauen Abrechnung klar, wie viele davon wirklich im geringeren Ausmaß gearbeitet haben. Kocher stellte bei der Präsentation der Zahlen eine AMS-Maßnahme vor, die selten beachtet wird. Die Förderung des ersten Mitarbeiters für Ein-Personen-Unternehmen. Hier konnten seit Jahresbeginn einige Hundert Jobs vermittelt werden.

Rasche Auszahlungen

Finanzminister Gernot Blümel gab einen Ausblick auf die allgemeine wirtschaftliche Lage. Demnach ist der Einbruch der Wirtschaftsleitung im Vergleich zum Vorjahr weniger Stark als in den Vorwochen, was vor allem der Öffnung der Geschäfte und dem privaten Konsum geschuldet ist. Weiterhin schwer lastet hingegen der geschlossene Tourismus auf Österreichs Wirtschaft. Wegen der hohen Bedeutung dieses Sektors schneide Österreich auch im Vergleich zu den benachbarten EU-Ländern schlechter ab, betont Blümel.

Einmal mehr streicht er heraus, dass Sofortzahlungen in Österreich dafür deutlich schneller bei den Unternehmen ankommen als in anderen EU-Ländern. So könne gewährleistet werden, dass die Unternehmen wieder durchstarten, wenn sich die Lage normalisiere.

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