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Teuerste Uni-Städte Singlewohnungen teuer: Miete frisst Großteil der Studienbeihilfe

Wegfallende Nebenjobs während Coronakrise verschärfen Situation, Innsbruck ist teuerste Uni-Stadt, Steyr die günstigste.

© (c) WunderBild - stock.adobe.com
 

Der Preisanstieg bei Singlewohnungen bis zu 40 Quadratmeter trifft Studierende besonders hart, zumal durch die Coronakrise viele der typischen Nebenjobs in Handel, Tourismus und Gastronomie weggebrochen sind. Laut einer Analyse des Wohnungsportals Immowelt kostet eine Garconniere in Wien 560 Euro im Monat (Median), das sind mehr als zwei Drittel der maximal ausgezahlten Studienbeihilfe. Die teuerste von 12 untersuchten Unistädten ist Innsbruck (630 Euro Miete).

Studierende in Österreich können im Monat bis zu 841 Euro Studienbeihilfe bekommen. Dieser Höchstsatz wird aber nur Über-28-Jährigen gewährt, die von den Eltern keine Unterstützung kriegen können. Die meisten Studierenden bekommen also weniger Beihilfe. 15.000 Euro dürfen Studienbeihilfenempfänger im Jahr dazuverdienen.

Die teuersten Städte im Überblick

Jene, die in einer Einzelwohnung leben, müssen einen großen Teil der staatlichen Zuwendung für die Miete ausgeben. Die teuersten Städte nach Innsbruck sind der Immowelt-Aussendung vom Donnerstag zufolge Dornbirn (600 Euro Miete) und Salzburg (580 Euro). Deutlich günstiger wohnt es sich in Klagenfurt und St. Pölten (jeweils 430 Euro) sowie in Graz und Linz (je 420 Euro). Noch preiswerter sind kleine Wohnungen in Krems (400 Euro), Villach (360 Euro), Leoben (340 Euro) und Steyr (330 Euro).

 

Kommentare (3)
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merch
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0
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...

Warum kriegen über 28-jährige 841 Euro Studienbeihilfe?? In dem Alter hatte ich schon 10 Jahre gearbeitet...

rontin
6
3
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Eigene Wohnung ...

... fällt auch unter Luxus ... wer sagt, dass Studenten in einer eigenen Wohnung leben müssen ... sie habein ein zu Hause oder können in einer WG oder einem Studentenwohnheim leben ...

Oma2013
2
5
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@rontin

Daheim wohnen ist schwierig, wenn der Studienort in einer weit entfernten Stadt liegt; WGs sind oftmals schwer zu bekommen und der/die MitbewohnerIn passen halt nicht immer gut zusammen; ein Studentenheimplatz ist ebenfalls nicht so schnell gefunden. Haben StudentInnen nicht auch das Recht in einer adäquaten Wohnung mit Privatsphäre zu leben?
Als Berufstätige/r hat man sicher eine andere finanzielle Manöviermasse als ein/e StudentIn.