Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Umgangenes BeherbergungsverbotWohnsitz-Schmäh: Kärntner Skiurlaub als „Seminar“

Die Zweitwohnsitz-Kontrollen werden in Kärnten verschärft, weil das Beherbergungsverbot offenbar wieder verstärkt umgangen wird. Mit zum Teil abenteuerlichen Vortäuschungen.

© KLZ/Jürgen Fuchs
 

Reihenweise nicht-Kärntner Autokennzeichen vor Apartmenthäusern und Almütten in Kärntens Skigebieten. Und jede Woche andere. Wie kann das sein? Das laut Corona-Notverordnung geltende Beherbergungsverbot wird in Kärnten derzeit offenbar nicht allerorts eingehalten. Die Anzeigen häufen sich, Polizei und Bezirksverwaltungsbehörden machen verstärkt „Aktion scharf“.

Kommentare (18)
Kommentieren
Smusmu
1
78
Lesenswert?

Und sie plädieren noch immer auf die Eigenverantwortung

Dass ich nicht lach...

hfg
2
95
Lesenswert?

Es gibt nur eine Antwort

Hohe Strafen für Vermieter und Gäste. Alles andere macht keinen Sinn,

tenke
2
51
Lesenswert?

Die Frage bleibt, warum handelt keiner??

Strafandrohungen allein sind nett, aber - wie man sieht - völlig wirkungslos. Und wie können 30 Nebenwohnsitze an einer Adresse gemeldet sein? Der Umstand ist bekannt (wie kam es überhaupt erst dazu?), die Personendaten sind bekannt, aber? Man wartet auf die Abmeldung und dann ist's erledigt? Und die Unmengen an fremden Autokennzeichen? Die Besitzer sind von der Polizei schnell eruiert, Anzeige erstatten, strafen und warten wie viele davon dann wirklich dagegen berufen und glaubhafte Gründe für die Anwesenheit darlegen können. Eine Bitte an die Exekutive: endlich anfangen zu TUN.

lenigsch
0
24
Lesenswert?

Digitalisierung

Wohnistzmeldungen können über das digitale Amt online gemacht werden. Da fragt keiner nach. Ich denke mal, dass wird der Grund sein, warum man nicht gleich merkt, dass da 30 Meldungen sind.
Aber wenn ich lese, dass die Behörde eine milde Strafe verhängen will bei dem Wirt der schon das dritte mal erwirscht wurde wir er Gäste bewirtet werd ich richtig grantig.

lucie24
29
10
Lesenswert?

Dann ist schon bald besser

einfach gar nicht anmelden.

Franzzz
7
88
Lesenswert?

Infektionszahlen in Skigebieten

7 Tagesinzidenz: Hermagor 360, Lienz 283, Tamsweg 266, Hallein 243, St.Johann/Pinzgau 235, Spital/Drau 229, Schwaz 138, Murau 138. Die ersten 5 Bezirke sind Spitzenreiter- Aktion scharf zur Kontrolle des Beherbergungsverbotes in diesen Bezirken!!!

umo10
24
13
Lesenswert?

Es wäre wohl besser mit dem Hr. Mucha eine Impfreise zu machen

Er organisiert einen Flieger. Während dem Flug wird man geimpft. Der Impfstoff ist biontech/Pfizer, der eigentlich für Indien geplant war, aber dort gibts keine Notzulassung?! Um 3000 - 30000 Euro. Hr. Kurz, das wäre ihr Deal. Rufen sie bei biontech an, los

erstdenkendannsprechen
1
9
Lesenswert?

muss man dann für die zweite spritze

noch einmal verreisen?

umo10
4
18
Lesenswert?

Dr Gartlehner sagt gerade im Report

Die Tiroler müssen geimpft werden, aber nicht mit AstraZeneca, denn der wirkt nicht gegen die immer dominantere Mutation. Das wird die Wiener Ärzte gar nicht freuen. Die reklamieren den knappen mRNA- Impfstoff für sich

erstdenkendannsprechen
0
19
Lesenswert?

wäre aber logisch,

wenn eher die ärzte (nicht nur in wien) den mRNA impfstoff kriegen.

Franzzz
1
31
Lesenswert?

Gartlehner

sitzt selbst in der Ampelkomission und hätte schon am Donnerstag die Möglichkeit gehabt, seine Vorschläge einzubringen...wäre glaubwürdiger, als jetzt die Regierung zu kritisieren, weil es zu spät sei. Sein Vorschlag, die Tiroler mit Biontech/Pfizer zu impfen, scheint wohl vir dem Hintergrund der gebotenen Geschwindigkeit nicht besonders durchdacht. Ein wirksamer Impfschutz würde erst ca. 4-6 Wochen nach der ersten Impfung eintreten. Warum sollten Zahnärzte und Hochrisikopersonen, wegen der Tiroler zurückgereiht werden?

erstdenkendannsprechen
1
22
Lesenswert?

va wenn astra zeneca eh gegen schwere verläufe hilft.

nur nicht gegen infektion an sich.
das wird dann ja eh passen.
bei den ärzten geht es auch um ansteckung von patienten. viele patienten können nicht geimpft werden - wenn die ärzte und ihr personal geimpft sind, kann über sie keine ansteckung erfolgen. macht sinn, finde ich.

isor11
2
59
Lesenswert?

Schnell kontrollierbar

Jede Gemeinde bekommt die Anmeldung, warum wird nicht sofort hinterfragt und kontrolliert. Sollte der Wohnsitz weniger als 30 Tage betragen ist eine Meldung an die Behörde weiterzuleiten. Oder ist das eine neue Form die Abgaben und Steuern zu umgehen und es wird von der Behörde geduldet. Alle müssen geschlossen halten und dann gibt es immer wieder neue Schlupflöcher? Entweder alle zu oder alle dürfen öffnen und dieses System verwenden!

heku49
7
20
Lesenswert?

Jede Gemeinde bekommt die Anmeldung.....?

......das ist wohl sehr zu bezweifeln...!

Mein Graz
0
26
Lesenswert?

@heku49

Für die Anmeldung eines Wohnsitzes ist als Meldebehörde die Gemeinde/der Magistrat zuständig.

Somit wird wohl jede Gemeinde diese Anmeldungen erhalten...

Mein Graz
0
24
Lesenswert?

Nachtrag:

Das gilt sowohl für Hauptwohnsitze als auch für "Nebenwohnsitze".

beobachter2014
4
54
Lesenswert?

Und ich ...

.... habe immer gedacht, solche Betrügereien gibt es nur in Tirol :-)

rebuh
0
2
Lesenswert?

Naja, Salzburg soll da ganz weit vorne sein!

.