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Streit Boeing/AirbusEU will gegen die USA milliardenhohe Strafzölle verhängen

Im seit Jahren schwelenden Streit um staatliche Beihilfen für Boeing und Airbus dürfte die EU kommende Woche gegen die USA Strafzölle im Volumen von vier Milliarden Euro verhängen.

© APA/AFP/Leon Neal
 

Im Streit um staatliche Beihilfen für die Flugzeugbauer Boeing und Airbus könnte die EU nach Informationen aus Diplomatenkreisen kommende Woche Strafzölle auf US-Waren im Volumen von vier Milliarden Dollar verhängen. Der Schritt werde nach einem Treffen der EU-Handelsminister am Montag erwartet, sagten EU-Diplomaten am Freitag.

Eine Mehrheit der EU-Staaten stimmte den Zöllen bereits zu, die die Welthandelsorganisation (WTO) der EU Mitte Oktober zugestanden hatte. Mit Abgaben belegt werden könnten dann unter anderem Flugzeuge, Früchte, Nüsse, Orangensaft und Spirituosen.

In dem seit 16 Jahren schwelenden Streit geht es unter anderem um die Frage, ob staatliche Kredite an Boeing und Airbus als illegale Beihilfen zu bewerten sind. Bereits 2019 hatte die WTO einer Klage der USA stattgegeben, Strafzölle auf EU-Waren im Volumen von 7,5 Milliarden Dollar verhängen zu dürfen. Die USA haben die Abgaben bereits eingeführt. Angesichts der nach der WTO-Entscheidung im Oktober drohenden EU-Strafzölle hatte US-Präsident Donald Trump den Ton verschärft: Sollten die Europäer Strafzölle verhängen, "werden wir härter zurückschlagen als sie zuschlagen", sagte er.

Kommentare (2)
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Mezgolits
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Sollten die Europäer Strafzölle verhängen, "werden

wir härter zurückschlagen als sie zuschlagen", sagte er. - Vielen
Dank - ich meine: So spricht ein "Gewaltmensch" - ein ehrlicher
Präsident - hätte gesagt: Weil wir auch illegale Beihilfen gewährt
haben werden wir die EU-Zölle zur Kenntnis nehmen. Erfinder M.

100Hallo
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freie Meinung

Mal sehen ob der für das Volk arbeitet als neuer Präsident?