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Aktionstag der LandwirtschaftskammerEinkaufswagerl-Kontrolle im Namen der Regionalität

Beim Aktionstag der Landwirtschaftskammer Kärnten (LK) zur österreichweiten Kampagne "Das isst Österreich" machten Landwirtschaftskammer-Präsident Johann Mößler und sein Team auf die Bedeutung regionaler Lebensmittel aufmerksam.

Landwirtschaftskammer-Präsident Johann Mößler und Landjugendreferentin Andrea Walkam am Freitag vor dem Interspar in Klagenfurt © LK/Pesentheiner/KK
 

80 Prozent der Österreicher ziehen laut einer Studie heimische Lebensmittel den importierten Lebensmitteln vor. „Würden Kärntner Haushalte und Gastronomen doppelt so viele regionale Lebensmittel einkaufen wie jetzt, würde das die Wertschöpfung um fast 42 Millionen Euro erhöhen und sage und schreibe 1900 Arbeitsplätze schaffen“, sagt Landwirtschaftskammer-Präsident Johann Mößler, der am Freitag anlässlich der Kampange "Das isst Österreich" im Interspar-Markt in der Klagenfurter Durchlaßstraße Werbung für in Kärnten produzierte Lebensmittel machte.

Tatsächlich empfinden laut einer Studie der Uni für Bodenkultur 91 Prozent der Österreicher die Landwirtschaft als systemrelevant. 86 Prozent halten heimische Lebensmittel für umweltfreundlicher als importierte und 85 Prozent meinen, dass sie in Krisenzeiten auch besser verfügbar sind.

Was hat das mit der Aktion "Das isst Österreich" zu tun? "Wir wollen die Kärntner noch mehr sensibiliseren, österreichische Produkte zu kaufen", sagt dazu Kammeramtsdirektor Hans Mikl, der die Kunden im Interspar höchstselbst über die aktuellen heimischen Gütesiegel aufklärte und sogar Einkaufswagen-Checks durchführte: Auf Wunsch konnten Kunden ihr Wagerl auf Kärntner bzw. Österreichische Lebensmittel "kontrollieren" lassen.

Die "guten" Gütesiegel

Die Landwirtschaftskammer empfiehlt, auf folgende Gütesiegel zu achten:

AMA Genuss Region
AMA Gütesiegel
AMA Biosiegel
Geschützte Ursprungsbezeichnung (zum Beispiel "Gailtaler Käse")
Geschützte geografische Angabe (zum Beispiel "Steirisches Kürbiskernöl")
Garantiert traditionelle Spezialität (zum Beispiel Heumilch)

Ich unterstütze gerne die österreichischen Landwirte und kaufe hauptsächlich regionale Produkte. Alle müssen zusammenhalten.

Brigitte Gutsche, Klagenfurt

 

 

Kommentare (3)

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Hako2020
0
1
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Regional?

Land Kärnten und Landwirtschaftskammer setzt auf regionale Lebensmittel.
Obst und Gemüse aus anderen Ländern
Da ist es dann ein bisserl blöd, wenn nun eine Rechnung eines Großhändlers an die Landesregierung vorliegt, die mit 25. November 2019 datiert ist. Demnach wurden an das Schülerheim der Landwirtschaftlichen Fachschule Althofen, (Kundennr. 24165, Lieferscheinnr. 21949513) unter anderem geliefert:

10,5 Kilo Bananen aus Costa Rica,
3 Kilo Weißkraut aus Mazedonien,
5 Kilo Karotten aus dem schönen Italien,
1 Kiste Eisbergsalat aus Spanien,
1 Kilo Paprika und 6,8 Kilo Gurken aus den Niederlanden,
1,3 Kilo Zitronen aus Südafrika,
ein halber Kilo Knoblauch aus China
sowie Kiwi aus Chile
und Zuckermelonen aus Frankreich.
Weiss das der Chef Mößler ?

Peterkarl Moscher
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Hr.Landwirtschaftskammerpräsident !

Sg. Herr Präsident !
Organisier bitte im Herbst eine geile Rindfleischaktion ab Hof
wir zahlen gerne etwas mehr wenn dadurch der Bauer endlich
einen gescheiten Preis bekommt! Der Winter ist lang und die
Kühltruhe braucht sicher Nachschub. Aber von unseren
Bauern und nicht Polnische TK Ware!

Peterkarl Moscher
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Hr.Landwirtschaftskammerpräsident !

Sg. Herr Präsident !
Organisier bitte im Herbst eine geile Rindfleischaktion ab Hof
wir zahlen gerne etwas mehr wenn dadurch der Bauer endlich
einen gescheiten Preis bekommt! Der Winter ist lang und die
Kühltruhe braucht sicher Nachschub. Aber von unseren
Bauern und nicht Polnische TK Ware!