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Zahlen für Europa Corona bringt Abkehr von Bargeld, Österreicher lieben "Cash" aber weiter

Europaweit bevorzugen nur mehr 36 Prozent der Menschen beim Einkauf Bargeld. Die Coronakrise beschleunigt die Transformation, in Österreich gibt es dennoch verhältnismäßig viele Bargeldliebhaber.

Bargeld ist in Österreich weiter sehr beliebt
Bargeld ist in Österreich weiter sehr beliebt © Nico Bekasinski - stock.adobe.com
 

Die Coronakrise hat einer Online-Befragung des Unternehmensberaters PwC Strategy& zufolge die Abkehr vom Bargeld in Europa beschleunigt. Sogar die Österreicher, die sehr am Bargeld hängen, zücken etwas öfter die Karte. Im Vergleich zu Bürgern aus neun anderen untersuchten Ländern sind die Österreicher aber nach wie vor die größten Fans von Scheinen und Münzen.

Nach wie vor bevorzugen 57 Prozent der Österreicher beim Einkaufen und Bezahlen von Dienstleistungen Bares, knapp gefolgt von den Deutschen (56 Prozent). Im Jahr 2018 waren es in beiden Ländern noch 61 Prozent. In Europa beträgt dieser Wert nur mehr 36 Prozent, nach 43 Prozent zwei Jahre davor. Am anderen Ende der Skala liegt Schweden, wo zum Zeitpunkt der Befragung im August und September 2020 nur mehr 15 Prozent der Befragten Cash als liebstes Zahlungsmittel angaben. In den Niederlanden und in Frankreich bevorzugt auch nur mehr etwa jeder Fünfte Bargeld.

Bargeldliebhaber schätzen Übersicht

Während 44 Prozent der insgesamt 3500 Umfrageteilnehmer aus 12 Ländern sagten, sie zahlten infolge der Krise nun öfter mit Karte, machen 15 Prozent genau das Gegenteil: sie zahlen öfter bar. 9 Prozent verwenden öfter das Handy zum Zahlen.

In Österreich bezahlen laut heuriger Umfrage mehr Personen, 27 Prozent, lieber bar, um ihre Ausgaben besser im Auge zu behalten (2018: 24 Prozent). Auch sonst haben sich die Gründe für die Bargeldliebe in Österreich verändert, so PwC Strategy& in der am Montag veröffentlichten Untersuchung. Nur mehr 35 Prozent der Österreicher sagen aktuell, Bargeld sei die oft einzig akzeptierte Zahlungsmethode, vor zwei Jahren waren es noch 41 Prozent. Auch Bequemlichkeitsgründe (23 nach 32 Prozent) und Sicherheitsbedenken (18 nach 21 Prozent) werden nicht mehr so häufig als Gründe fürs Barzahlen genannt.

Kommentare (3)

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ichbindermeinung
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Tastaturen bei onlinebezahlgeräten covid-entkeimen

wichtig wäre es, dass insbesondere jetzt wegen der ganzen Covidangstmache seit März die ganzen Tastaturen in den Geschäften oder bei den Bankomaten laufend entkeimt werden, wegen einer womöglichen Ansteckung. Bei swr de vom 12 März 2020 stand zu lesen...."Laut einer neuen vorveröffentlichten Studie aus den USA kann das neue Coronavirus bis zu drei Tage auf Kunststoffen oder Edelstahl überleben. Auf Papier kann das Virus bis zu 24 Stunden aktiv bleiben. Das zeigen erste Experimente der US-amerikanischen Seuchenschutzbehörde. Die Studie wird gerade noch von anderen Wissenschaftlern geprüft und soll demnächst offiziell in einem Fachmagazin erscheinen.

erstdenkendannsprechen
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ja - wenn ich die karte stecke und den code eintippe,

dann kriege ich sicher viel mehr viren (oder keime/bakterien, gibt ja nicht nur das neue coronavirus...) ab, als wie wenn ich mit bargeld bezahle udn das wechselgeld in die brieftasche stecke.

melahide
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Viele

mögen Bargeld weil sie das mit ihrem Verstand erfassen können. Schon heute gibt es nur noch ein paar Prozent von dem Geld in bar, das herumzirkuliert. Über 90 % existiert doch nur noch als „Buchgeld“