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Keine AbnehmerCorona stürzt Recyclingbranche in die Krise

Die Recyclingbranche ächzt unter den Corona-Folgen. Kunststoff im Millionenwert kann nicht verwertet werden, die EU-Ziele scheinen für Österreich damit kaum erreichbar.

Zehntausende Tonnen Recycling-Kunststoff können nicht verwertet werden
Zehntausende Tonnen Recycling-Kunststoff können nicht verwertet werden © KLZ/Markus Traussnig
 

Die Lage ist angespannt und Aussicht auf rasche Besserung besteht nicht. Die Folgen der Coronakrise haben das österreichische Recyclingsystem schwer unter Druck gebracht, Zehntausende Tonnen Kunststoff finden seit Monaten keine Abnehmer, der Schaden geht in die Zig-Millionen. Der Kreislaufwirtschaft drohe der Kollaps, warnen Branchenvertreter angesichts der Situation.

Kommentare (1)

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Stefan123
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Lesenswert?

.... oder ist vielleicht das System zu teuer??

Für das "in Verkehr" bringen von Kunststoffen fallen schon hohe Gebühren an.
Warum wird der Kunststoff nicht einfach über den Hausmüll entsorgt?
Dieser würde in Verbrennungsanlagen für die notwendige Energie sorgen, welche aktuell großteils mit Schweröl ausgeglichen wird!
Der Einsatz vom Kunststoff würde auf der anderen Seite wieder zu massiven Einsparungen bringen, da die Abwärme der Müllverbrennung in Wärme oder Strom genutzt werden könnte!
Dann könnten auch Gas od. Heizöl im mind. gleichen Ausmaß eingespart werden und dies wäre viel günstiger!