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Trotz vieler ArbeitsloserWarum im Kärntner Tourismus bereits Arbeitskräfte fehlen

Trotz hoher Arbeitslosenzahlen in Tourismusberufen finden Gastronomen und Hoteliers in Kärnten nur schwer Mitarbeiter. Auch Lehrlinge gibt es keine. AMS bemüht sich, es sei aber schwierig.

Frische Tiger Garnelen (Chef Koch in der Kueche)
Köche werden in Hotellerie und Gastronomie gesucht © karepa - stock.adobe.com
 

3328 Menschen sind derzeit in Kärnten in Tourismusberufen arbeitslos gemeldet. Man möchte glauben, es sei für Betriebe ein Leichtes, Mitarbeiter zu finden. Doch der Fachkräftemangel hat sich mit dem Coronavirus nicht verflüchtigt. Ulrich Bacher von der Gartenrast in Radenthein sucht schon länger dringend zwei Köche: „Wir könnten mit mehr Personal auch mehr Geschäft bewältigen.“ Dass trotz hoher Arbeitslosigkeit kein Personal zu finden ist, sei „skurril“.

Kommentare (12)

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Amadeus005
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Wenn händeringend Personal gesucht wird

Dann einfach mehr bezahlen. Man kann ja die Preise erhöhen, oder den MWST-Vorteil der 5% ans Personal geben.
Wenn dann der Tourismus zurück geht, dann pendelt sich das schon ein.

levis555
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Wahrscheinlich hat man sich als Arbeitgeber über Jahrzehnte redlich bemüht, den potentiellen Interessenten am Gastrojobb

die Lust daran auszutreiben. Endlich scheint dieses Bemühen nun auch wirklich Folge zu tragen. Und nun passt es ihnen wieder nicht!

levis555
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minus

1b

Guccighost
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Im AMS ist komplett der Wurm drinnen

so kann dass nicht weitergehen.

levis555
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Sie haben recht...

...das AMS ist schuld!

martinx.x
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Arbeitslosengeld

kürzen!!! - nicht erhöhen, und schon werden sich die Schmarotzer bewerben...

illyespresso
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Welch Geistes Kind sie doch sind

zeigt sich, dass Arbeitslose von Ihnen als Schmarotzer bezeichnet werden, pauschal wohl gemerkt. Sollen Sie doch Kuchen essen, wenn sie kein Brot haben?
Das vielschichtige Problem mit solchen plumpen und primitven parolen zu beschreiben reicht nicht.
Ich würde auch nicht in die Sklavenarbeit für 6,80 EURO/Stunde arbeiten gehen - und kommen's ma nicht mit Kollektivvertrag etc. Einige Betriebe haben es gecheckt - andere wiederum nicht. Wenn als Koch mit einem oder zwei Helfer rund 50 verschiedene Gerichte vorhalten musst, dann zerreißt es dich. Wenn 30 Plätze alleine als Servicekraft inkl. Inkasso bewältigen musst, daneben noch Eisbecher richtest und auch noch beim Getränkezubereiten helfen musst, dann bist nach 3 Wochen fertig - und wenn als Betrieb genügend Personal welches auf gut bezahlt wird einsetzt, dann musst dazuzahlen oder die Preise so erhöhen, dass wieder ein leeres Haus hast. Es ist nicht so einfach, die "Schmarotzer" zum Arbeiten zu motivieren, wenn die Rahmenbedingungen abschreckend sind.

crawler
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Ob jeder

Betrieb mit einem Schmarotzer etwas anfangen kann?

VH7F
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Jetzt kommt die Chill-Generation

Leben und Hobbies verbunden mit Kurzarbeit reichen. Malochen wie die Alten ist out.

illyespresso
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Dem kann ich zustimmen...

man lebt auch nicht um zu arbeiten, sondern umgekehrt sollte es sein. Wenn ich an die vielen psychisch ausgepowerten Menschen denke, die vollkommen fertig dahinvegitieren, dann ziehe ich, die von Ihnen beschriebene Lebensweise vor. Und, was Sie heute als ChillGeneration bezeichnen ist in eine Arbeitswelt hineingewachsen, die seit mehr als 5 Jahrzehnten eine Effizienzssteigerung und Automatisierung erlebt hat, dass inzwischen der/die vermeintlichst lagsamste Mitarbeiter*in noch immer um 50 % mehr leistet als eine fleißige Arbeitskraft vor 40 Jahren. Das Problem ist nicht, dass Menschen mehr von ihrem Leben wollen als Arbeit, Auto, Haus und Familie oder zumindest die Rehinfolge auf den Kopf stellen, sondern das problem ist der Neid derjenigen, die glauben "produktiv(er)" zu sein und sich damit über andere stellen (wollen). Solidarität ist jedenfalls inzwischen für viele eher eine Krankheit , als eine Lösung.

Balrog206
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Blöd

Das sie mit wenig Arbeit auch das genannte alles haben wollten !!

crawler
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Da kann ich dir

nur uneingeschränkt recht geben. Wenn man dann auch noch die Forderungen der Gewerkschaft nach mehr Geld und weniger Arbeit dazurechnet, braucht man sich nicht wundern. Vielleicht wollen die a' la longue nur mehr Selbstbedienung und Fastfood? Naja, wema seh'n.