Von 3000 Euro Förderung für E-Autos wird auf 5000 Euro angehoben

Ab 1. Juli bis 31. Dezember: Der Kauf von elektrobetriebenen Fahrzeugen, egal ob Auto oder Moped, wird in Österreich stärker gefördert.

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E-Autos sind in Österreich weiter deutlich in der Unterzahl
E-Autos sind in Österreich weiter deutlich in der Unterzahl © APA/Helmut Fohringer
 

Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) hat heute, Montag, bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Vertretern der Autoimporteure eine höhere Förderung für Elektroautos angekündigt. Ab dem 1. Juli bekommt man bis Ende des Jahres für den Kauf eines Pkw mit Elektroantrieb nun 5.000 Euro an Förderung. Zuvor waren es 3.000 Euro.

"Wir wollen am Weg aus der Coronakrise in die Zukunft investieren. Genau das schaffen wir mit der Offensive für E-Mobilität", sagte Gewessler am Montag bei der Pressekonferenz. "Unser Ziel mit der E-Mobilitätsförderung ist es, bei den Neuzulassungen wirklich den Schwerpunkt zu verlagern in Richtung E-Mobilität."

Bei der Förderung eines neuen E-Pkw kommen 3000 Euro vom Ministerium und 2000 Euro von den Importeuren, so die Ministerin. Neben Autos sollen auch Zweirad-Fahrzeuge und der Ausbau der privaten Ladestationen stärker gefördert werden. So gibt es für E-Motorräder im nächsten halben Jahr 1200 statt 1000 Euro und für Elektro-Mopeds 800 statt 700 Euro.

Voraussetzung: "100 Prozent Erneuerbare"

Die Förderungen gelten für den Kauf eines neuen E-Fahrzeugs. Gebrauchtfahrzeuge sind von dieser Förderung nicht erfasst. Diese seien ja zu einem Gutteil bereits beim Erstkauf entsprechend gefördert worden, sagte Günther Kerle, Sprecher der österreichischen Automobilimporteure, zu Begründung. Die Elektroauto-Förderung gibt es seit 2016.

Eine Voraussetzung für die Förderung ist der Kauf eines "E-Fahrzeugs mit 100 Prozent Strom bzw. Wasserstoff aus erneuerbaren Energieträgern", so das Ministerium. Bisherige steuerliche Begünstigungen für E-Fahrzeuge wie der Entfall der NoVA (Normverbrauchsabgabe) oder der Versicherungssteuer bleiben überdies aufrecht.

Neben den Fahrzeugen wird auch die Förderung für die Ladeinfrastruktur angehoben. Für Heimladestationen soll es demnach in Zukunft dreimal so viel Geld geben wie bisher, und zwar 600 statt 200 Euro. Auch in Mehrparteienhäusern wird eine E-Ladestation mit 1800 statt mit wie bisher 600 Euro gefördert.

Aufstockung zeitlich befristet

Ab 1. Juli ist die Antragstellung für die Förderung möglich. Dabei kann die Registrierung des Autos selbst aber auch schon vor dem Stichtag erfolgt sein, heißt es in den Unterlagen des Ministeriums. Die erhöhte Förderung gilt bis 31. Dezember 2020, es ist aber möglich, ein bestelltes Auto für die Förderung zu registrieren, auch wenn dieses erst im ersten Halbjahr 2021 ausgeliefert wird.

Der Umfang der E-Mobilitätsförderung beträgt für die Jahre 2019/2020 insgesamt rund 93 Millionen Euro. Wie viel von dem Zweijahresbudget noch übrig ist, bezifferte Gewessler auf Nachfrage nicht. Wie es im nächsten Jahr mit der Förderung weitergehe, darüber solle im Herbst erneut mit den Vertretern der Autoindustrie diskutiert werden, so die Ministerin.

Autoimporteursvertreter Kerle zeigte sich mit den Maßnahmen zufrieden. "Mit der Aufstockung des E-Mobilitätsbonus ist uns eine gemeinsame Aktion gelungen, mit welcher wir ein positives Signal Richtung Zukunft und saubere Mobilität senden wollen. Dieser Schulterschluss zeigt, dass Klimaschutz und Automobilwirtschaft keineswegs Gegensätze darstellen", so der Branchenvertreter.

Kritik an Förderung für Plug-in-Hybrid

Allerdings wünscht er sich noch mehr Unterstützung in der Krisenzeit. Die Aufstockung sei keine Corona-Unterstützungsmaßnahme, "wie wir sie uns in Zeiten der Covid-19-Krise wünschen und auch dringend benötigen würden", so Kerle weiter. So seien Pkw im sich derzeit in Begutachtung befindenden Konjunkturstärkungsgesetz explizit von der degressiven Abschreibung ausgenommen. "Das grenzt an Diskriminierung und ist für uns nicht vertretbar. Die österreichische Automobilwirtschaft steht immerhin für 315.000 Arbeitsplätze und eine Bruttowertschöpfung von 26 Milliarden Euro," bemängelte Kerle.

Auch der Mobilitätsclub ÖAMTC äußerte sich generell zu den heute präsentierten Maßnahmen, wies jedoch auch auf noch nötige Maßnahmen hin. So müssten Ladetarife vergleichbar und transparent sein. Zudem müssten bürokratische Hürden für die Installation einer privaten Ladestation abgebaut werden. Wie Gewessler am Montag sagte, werde bereits mit Justizministerin Alma Zadic (Grüne) "mit Hochdruck" an Erleichterungen diesbezüglich gearbeitet.

Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) sieht indessen vor allem die Förderung der Ladeinfrastruktur positiv, kritisiert jedoch die Förderung der Plug-in-Hybrid-Pkw. Diese sei "aus Umweltsicht nicht zu rechtfertigen", hieß es in einer Aussendung des VCÖ. Zudem erneuerte der Klub seine Forderung nach einer Abschaffung der steuerlichen Vorteile für Diesel- und Benzin-Fahrzeuge. "Wenn aber weiterhin Dieseltreibstoff und die private Nutzung von Firmenwagen mit Verbrennermotor steuerlich begünstigt werden, wird die Wirkung der Kaufprämien für E-Fahrzeuge sehr geschwächt", sagte VCÖ-Expertin Ulla Rasmussen laut Aussendung. "Zudem müssten bürokratische Hürden für die Installation einer privaten Ladestation abgebaut werden", sind sich ÖAMTC und der Bundesverband Elektromobilität (BEÖ) einig.

Kommentare (61)
yzwl
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Elektroauto ist ein Irrweg

China hat sich schon vom E-Auto verabschiedet und forscht an der Entwicklung abgasfreier Benziner

berndhoedl
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@melahide

genau gerechnet ist das aber auch nicht, weil mehr E-Autos heißt auch mehr Strom zu produzieren - was wiederum heißt mehr Kraftwerke zu bauen, welche natürlich in der Herstellung auch wieder CO2 produzieren.
Strom gibts nicht unendlich in der Dose....
Nur so als Gedankenstütze oder Rechenhilfe - eine Batterie mit ca. 35KWh verursacht in der Herstellung ca 5.000kg (CO2 - 100-200kg pro KWh) - kann man jederzeit googeln.
E-Autos - möglicherweise zukünftig die Benchmark um Umwelt zu schützen, jedoch mit der dzt. Technik und knowhow mehr schein als sein.

melahide
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Hm

Um einen Liter Benzin oder Diesel zu raffinerieren benötigen Sie 1,5 kWh Strom. Fällt dies und der Energieaufwand für den Transportweh des Öls weg.. haben sie den Strom um ein EAuto zu betreiben ...

berndhoedl
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Super Idee - leider nicht ganz fertig gedacht

Erstens ist so ein Stromauto derzeit aufgrund der Materialien welche für die Batterie benötigt wird, überhaupt nicht so Öko wie dargestellt.

Es wird ungefähr benötigt: 6 kg Lithium, 10 kg Mangan, 11 kg Kobalt, 32 kg Nickel, 100 kg Graphit

Das meiste wird gar nicht in Europa abgebaut, aber OK, beim konventionellen Antrieb, wird vieles auch importiert.

Das Interessante ist, was geschieht mit den „alten“ Batterien, ist irgendwie ähnlich mit Atomstrom, ist eigentlich - wenn sicher gebaut - sehr Öko und Umweltschonend, wenn nicht die alten Brennstäbe wären, die natürlich radioaktiv sind.

bmohr53
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Sie

sollten sich ein wenig genauer mit der Thematik beschäftigen. Moderne Akkus (z.B. Lithium-Eisenphosphat-Akkumulator) kommen heute schon ohne Kobalt aus. Bei Tesla wird die Zellchemie ab Herbst 2020 ganz ohne Kobalt auskommen. Die Akkutechnologie steckt immer noch in den Kinderschuhen, d.h. es wird sich in den nächsten Jahren noch viel tun. In 2-3 Jahren wird man Akkus (Natrium-Nickelchlorid) ganz ohne Lithium und Kobalt in Großserie produzieren.

Bei den Akku-Technologien ist also noch viel Luft nach oben.

Allerdings glaube ich auch das "der Verbrenner" auch noch eine Weile seine Darseinsberechtigung hat. VW beispielsweise verspricht den ID.3 bilanziell komplett klimaneutral an der Kunden zu übergeben! Wenn dann noch das Fahrzeug mit Strom aus erneuerbaren Energien geladen wird, macht das ganze schon Sinn!

Zum Thema Batterierecycling: Akku werden heute schon am Ende ihres "Second Life" zu 85% recycelt! In Europa wachsen diese Recyclingfirmen wie die Pilze aus dem Boden.

scionescio
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"Akku werden heute schon am Ende ihres "Second Life" zu 85% recycelt"

Diese Behauptung ist faktisch falsch und schlicht Fake News aus der Echokammer der Fanboys.
Dabei wird gerne die auf die Pilotanlage von Duesenfeld verwiesen, weil die in ihren Werbeaussagen diesen Unsinn gerne verbreiten.
Bei Duesenfeld werden die Akkupacks sehr kostenintensiv händisch zerlegt, einzeln entladen und dann zur Sicherheit in einer Schutzgasatmosphäre geshreddert (damit nichts explodiert) und der Elektrolyt abgesondert. Das dabei entstehende Granulat (darauf beziehen sich die 85%) wird dann chemisch und metallurgisch weiter behandelt, wobei die dabei entstehenden Abfälle als Sondermüll deponiert werden müssen. Die dabei gewonnen Rohstoffe decken bei weitem nicht die Verfahrenskosten (das gwonnene Lithium ist so minderwertig, dass damit keine Akkus mehr gebaut werden können und es nur mehr als Schmiermittel taugt) - deshalb gibt es auch keine großen Anlagen, weil es ein wirtschaftlicher Selbstmord ist ... aber es gibt schon erste Stimmen, die den Preis für die Entsorgung (Recycling wäre übertrieben) auf den Verkaufspreis aufschlagen möchten (da kommen dann noch ein paar Tausend Euros dazu) dh BEV fahren wird dann noch mehr etwas für reiche und naive Angeber (oder die Steuerzahler subventionieren noch höhere Förderungen)

berndhoedl
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@bmohr

hab mich sehr wohl in dieser Technologie eingelesen, da ich mir einen Tesla kaufen wollte.

Derzeit ist dies aber aufgrund der Herstellung (verursacht mehr CO2 als die Nutzung eines durchschnittlichen KFZ mit konvent. Antriebstechnik) und inkl. des nicht ganz geklärten Recycling Prozesses mehr schi-schi ein Strom Auto zu fahren als der Umweltgedanke.
Nur ein kleiner Denkanstoss - voriges Jahr ist in Ö ein Tesla S abgebrannt - weder der Betrieb welcher den Tesla verkaufte, noch der Importeur wollten/konnten sich bezüglich des ausgebrannten Autos einigen, wie oder wo die Batterie „entsorgt“ werden kann.
Wie die derzeitige Situation um diese abgebrannte Tesla Batterie aussieht, weiß ich nicht, jedoch dieses Theater war erst im November 2019 und da war es für Wochen nicht geklärt wer letztendlich der Batterie Entsorger ist.
Also bitte mit realistischen Argumenten kommen und nicht mit Raumschiff Enterprise Träumereien.
Es kann und wird so sein, dass E-Mobilität einmal No1. sein wird, aber da fliesst noch viel Wasser der Mur entlang bis dies wirklich Umweltschonender ist als konventioneller Antrieb.

100Hallo
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Wahrheit

Dann hören Sie sich die Diskussion zwischen Herrn Wegscheider und HerrnIndra an bevor Sie da so für das E-Auto plädieren

baumi1000
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ein 80 jähriger der von der e-mobilität null ahnung

hat wird bei servustv eingeladen ,ein armutszeugniss für diesen sender

mit behauptungen wie
-der strom für e-autos kommt nur von kalorischen kraftwerken
-ausgediente batterien kommen in den hochofen
-ein herkömmliches auto fährt 1000km deswegen ist ein e-auto uninteressant usw.

wir haben uns amüsiert über den blödsinn was prof indra da verbreitet hat

Amadeus005
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Das Hauptproblem Energieverbrauch bleibt

Öffis benötigen weniger Energie. Und noch viel weniger Parkfläche. Es braucht mir bitte niemand mit Pendlern kommen. 80% sind von der Arbeit weggezogen. Nur 20% wurden dorthin geboren.

TrailandError
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Nach

8 Jahren ist jede Batterie tot. Was mach ich dann ? Kauf ich mir dann wieder eine neue Batterie zum halben Neuwagenpreis? Wer glaubt den das der kleine Mann Frau nicht rechnet bevor er kauft . Die e Auto Lösung ist zur Zeit einfach wirtschaftlicher und ökologischer Schwachsinn......

bmohr53
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Ich fahre

ein Elektroauto mit mittlerweile über 500000km mit der ersten Batterie und einer Restkapazität von 72%! Nach 8 Jahren Batterie tot? Völliger Unsinn!

Es gibt auch "moderne" Verbrenner im Downsizing Format die nach 80000km platt sind! Und jetzt?

berndhoedl
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500.000km - bmohr

OK - nehm ich einmal so hin - würde mich aber interessieren welches Model du fährst und vorallem wie schafft man es 500.000 km in 8 Jahren zu fahren mit E-Antrieb, wenn man bedenkt dass damals nur ein Tesla richtig Reichweite hatte und alle anderen eklatant unter der Tesla Reichweite waren und noch sind.
Mathematisch betrachtet , kombiniert mit meiner Erfahrung viel Langstrecke per Jahr gefahren zu sein, hieße dies ca. 70.000km im Jahr - nach 200 - 250km laden - heisst jeden Werktag 280-300km gefahren zu sein und jeden Tag das Auto geladen zu haben - mindestens 1 bis 2 mal.
Intervalle mit langsamen Laden sollten auch noch berücksichtigt werden....
Also wenn du kein reicher Tesla Fahrer (der nur zum Spass viele km fährt) oder Taxler bist, stimmt da was nicht....

bmohr53
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Bin amüsiert

Bei neuen Techologien kann es zu Beginn halt mal zu Problemen kommen. Der Batterietausch wurde vom Hersteller bezahlt. Bei 1 Mio. kilometer insgesamt 10000€ Wartungskosten, das ist nix! Rechne mal bei einem Verbrenner die gesamten Wartungskosten bis 1 Mio km! Da will ich nicht wissen was da am Ende auf die uhr steht!

scionescio
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@berndhoedl: wenn du Tesla Fahrern mit Fakten kommst, werfen sie nur mehr mit Nebel - aber sinnvolle Antwort wirst du keine bekommen;-)

Wenn du dir ausrechnest, dass du bei einem Tesla Modell S mindestens 50.000 Euros vorab mehr hinlegst als für einen 5er BMW, A6, E-Klasse, etc (und dabei nicht einmal annähernd die Qualität, den Komfort, das Werkstattennetz, gesicherte Ersatzteilversorgung, Reichweite, Tankstellennetz etc. hast) kannst du dafür 50.000 Liter Diesel kaufen und damit bei einer üblichen Tesla Durchschnittsgeschwindigkeit mindestens 1 Million Kilometer fahren bevor du überhaupt pari bist dh selbst unser Tag-und-Nacht-Fahrer muss noch einmal 8 Jahre fahren damit er noch einmal 500.000km mit dem selben Akku zurücklegt ... 16 Jahre mit einem Akku - wer das glaubt, ist sich auch sicher, dass Zitronenfalter Zitronen falten;-)
Ich habe noch kein Smartphone/Laptop gehabt, die nicht nach dem zweiten Jahr deutlich von der Kapazität abgefallen sind - es gibt nichts Teureres und Unwirtschaftlicheres als ein BEV (der beste Beweis sind die Taxler: alle würden BEVs fahren, wenn sie sich etwas sparen würden - aber aus gutem Grund und trotz gewaltiger Subventionen, tun sie es nicht!)

bmohr53
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1 Mio. km Tesla

Schau dir mal dieses Video auf einer beliebten Videoplattform an:

Tesla Model S mit 1.Mio Kilometer: Fakten! Live Aufnahmen

Carlo62
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@bmohr53

Mit der Ergänzung, dass die 1 Mio km drei Batteriesätzen und vier (!) Motore verbraucht haben ist die Laufleistung als sehr bescheiden zu bezeichnen. 250.000km wäre für einen guten Verbrenner eine eher schwache Leistung. Meinen Volvo XC90 habe ich vor 3 Jahren mit 600.000km (!) und normalen Wartungen verkauft und der läuft heute noch mit dem ersten Motor!
Die 72% Restkapazität nach 8 Jahren und angeblichen 500.000km (die Zahlen hast Du aus dem Traumbuch) würden, wenn man unterstellt dass das stimmt, einer Reichweite von nur mehr 50% der ursprünglichen Reichweite entsprechen. Das hängt mit den Entladekurven und der Batterien zusammen. Nur bei konstant geringer Leistungsaufanahme (beispielsweise 40km/h Dauergeschwindigkeit ohne Beschleunigungen zwischendurch) käme man mit dieser Kapazität auf etwa 70% der ursprünglichen Reichweite. Jede Beschleunigungsphase entlädt die Batterie jedoch überproportional gegenüber einer 100% fitten Batterie. Das hängt mit der Alterung in der Zelle und den höheren Innenwiderständen zusammen. Außerdem haben die Lithium Akkus zusätzlich eine kalendarische Lebensdauer, und nach 8 Jahren ist der Akku normalerweise hinüber. Die Oxidation in der Zelle ist dann soweit fortgeschritten, dass solche Zellen eine immens höhere Wahrscheinlichkeit von internen Kurzschlüssen aufweisen.

berndhoedl
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@bmohr...

Also deinen Tanner’schen Kommentar (nicht auf die Frage zu antworten) zu entnehmen, war dein Geschreibserl nur einfach so daher erzählt, ohne Wahrheitsgehalt.

Hätte mich auch gewundert - dass du mit deinem E-Auto bereits 500.000km gefahren bist, in 8Jahren....

Ich hab auch nicht gefragt was möglich ist, in den USA mit unendlich vielen Ladestationen und das schon sehr lange - zB. Großraum SF, wo es irrsinnig viel Teslas und viel Highway km gibt.
Ich hab auf deinen Kommentar geantwortet, weil vor 3 oder 4 Jahren hat man E-Ladestationen in Ö noch suchen müssen, deswegen sind deine 500.000km echt nicht glaubwürdig.

Bobby_01
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bmohr53

ja mit 3 Batterien und 4 Motoren, ein gutes Auto und so wirtschaftlich.

stprei
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Herzig

Schaut man sich die Listenpreise der Fahrzeuge an, ist die Förderung höchstens als "herzig" zu bezeichnen.

Ein E-Auto ist bei Kostenwahrheit niemals konkurrenzfähig zu einem kleinen Verbrenner mit Turboaufladung. Weder in der Produktion noch in der Erhaltung. Und die Laufleistung, bis man den Preis hereingefahren hat, kann man mit einem E-Auto realistisch nicht erzielen.

bmohr53
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E-Auto günstiger als Verbrenner

Wenn man sich die TCO (total cost of ownership) von Elektroautos betrachtet fährt man heute schon günstiger als mit einem Verbrenner. Man darf halt nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

Sam125
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E-Autos günstiger als Verbrenner? Dann schauend ihnen die Dokumentation darüber

an! Diese wurde einem Deutschen Sender und auch im ORF gezeigt! Da kann es einem schlecht werden,denn vom Abbau des hochgiftigen Lithium hin bis zur Erzeugung der Batterie in China, (dort schießen täglich neue Kohlekraftwerke wegen der Produktion wie die Schwammerl aus dem Boden!) bis hin zur Entsorgung der Hochgiftigen ausrangierten Batterien, kostet die Erzeugung dieser E-AUTOS mindestens 3x soviel an Ressourcen wie ein normaler Verbrennungsmotor! Also für die,die das nicht verstehen dass E -AUTO belastet unsere Welt 3 MAL soviel wie ein Verbrennungsmotor!!! Warum hinterfragt ihr das nicht,warum sagen die Journalisten nicht die Wahrheit und für wie dumm werden die Menschen gehalten!! Außerdem wo kommt den der Strom für die E-Autos her? Aus den maroden Atomkraftwerken, die um uns herum noch am Netz angeschlossen sind,denn der Strom hat ja kein Mascherl! Wir haben kein Atomkaftwerk und freuen uns über Atomstrom für unsere E-Mobilität! Das ist eigentlich mehr als dumm!!

bmohr53
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Wow

eine ORF Doku, das muss ja objektiv sein!

Bobby_01
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Sam125

zu Ihrer Frage warum sagen die Journalisten nicht die Wahrheit war gestern bei Servus TV die Antwort von einem Experten. Weil sie dann nicht mehr zu den schönen Veranstaltungen eingeladen werden.

unterhundert
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So ist es Bobby_01

Frage: warum werden Volkswagen noch immer hoch gelobt und jeden Test gewinnen, weil...jeder Tester diese Fahrzeuge für eine gewisse Zeit kostenlos zur Verfügung hat...

bmohr53
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Da scheiden sich die Geister

schau dir mal das Video auf Yout**** an:

Umweltlüge E-Autos - debunked - geschnittene Fassung

Amadeus005
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Ja, weil man als Minderheit noch Steuervorteile hat

Einfach einmal die MÖST raus rechnen. Und schon sieht es anders aus. Leider.

Popelpeter
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Arg

Lustig dass e autofahrer denken sie tun was gutes für die umwelt! Dabei wird der co2 ausstoß ( der bei der batterieproduktion anfällt) nur verlagert! Also wo soll hier ein grünes autofahren bestehn!!!!

Bobby_01
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Also

die ticken nicht mehr richtig. Eine ohnehin schon tote und nicht brauchbare Technologie so zu fördern ist Schwachsinn!

Green Energy
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Tote? Technologie fördern - lustig

VW , als größter Automobilhersteller der Welt hat sich eindeutig zur Elektromobilität bekannt.
Dieses Jahr kommen der ID3 und ID4 auf den Markt. VW will 2026 keine reinen Verbrenner mehr bauen. Die schon 10 Jahre lang totgesagte Firma Tesla baut die vierte Gigafactory mitten in Deutschland und schreibt Gewinne, trotz der riesigen, laufenden Investitionen. Wirklich eine tote Technologie.

unterhundert
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Tesla ...

wird seid bestehen künstlich am Leben erhalten. Diese Fa. wird Subventioniert bis zu Ihrem Ende, die war noch nie in den schwarzen zahlen. VW..bleibt nach den Skandalen gar nichts anderes übrig..

Green Energy
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Wenn man lesen könnte....

unterhundert - wie ich oben schon schrieb, Tesla macht trotz der riesigen Investitionen Gewinne. Bitte einmal Informieren und nicht 5 Jahre alte Stammtischparolen nachplappern. Oder warum glauben Sie ist der Tesla Aktienkurs aktuell auf über $ 1.200 ,-.Subventioniert ohne Ende? So ein Schwachsinn. Bitte Fakten? Wer subventioniert wird sind die Deutschen Autohersteller - brauche ich nur an die Verschrottungsprämie denken. Geht´s der Deutschen Autoindustrie schlecht, muss der Steuerzahler herhalten.

hbratschi
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jessas, mr green,...

...du scheinst das ja wirklich ernst zu meinen. na ja, jeder wie er will...

bmohr53
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Lustig

Ich sagt nur eins: Dinosaurier-Gebrüll!

Kristianjarnig
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Nein. Das alles besagt nur eines - der Mensch(und noch viel mehr die Politik) fällt immer wieder auf "Blasen" rein. Es gab ja schon einiges, derzeit ist es eben die E-Mobilität die die eierlegende Wollmilchsau sein will.

Kurse steigen bis zum Abwinken, viele kaufen diese Autos weil es ja auch vom Staat gefördert wird und der "kluge" Staat muß ja wissen was "gut" ist, nicht wahr?

Nein, tut er nicht. Politiker sind auch nur Menschen und, wie wir gerade wieder erleben, haben oft erstaunlich wenig Ahnung von ihrem "Kompetenzbereich" weil ein politischer Posten, wie die meisten von uns wissen, sehr oft recht wenig mit Kompetenz zu tun hat sondern mit gutem Networking und "Parteifreunden".

Letztlich würde nur eine Expertenregierung recht gute Entscheidungen treffen(die dann natürlich sehr oft nicht populär wären weil sich Experten um solchen Kram nicht kümmern).
Allerdings - wie würde man dann ein Lobbying betreiben bei einem Experten der ja Ahnung von seiner Materie hat?

Fazit: JA - die Politik unterstützt derzeit die E-Mobilität. Nein - sie wissen nicht wirklich warum genau. Aber es ist derzeit recht populär und es bringt Stimmen sowas zu unterstützen.

E-Mobility in a nutshell.....Macht sie derzeit Sinn? Kaum.

scionescio
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@Kristianjarnig: +1

Es ist reiner Aktionismus von ahnungslosen Politikern, die, manchmal vielleicht so gar im guten Glauben, weil sie wenig Ahnung von der Materie haben, den Teufel mit dem Beelzebub austreiben wollen.

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