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35,6 Prozent MarktanteilSpar ist die neue Nummer eins im Lebensmittelhandel

Der österreichische Handelskonzern Spar ist laut dem Marktforschungsinstitut Nielsen neuer Marktführer im Lebensmitteleinzelhandel. Rewe mit den Marken Billa, Merkur und Penny verlor demnach die Spitzenposition.

© APA/Barbara Gindl
 

Die Marktführerschaft im heimischen Lebensmittelhandel hat sich mit dem heurigen Jahr geändert. Spar (Spar, Eurospar, Interspar) hat den Hauptkonkurrenten Rewe (Billa, Merkur, Penny) überholt. Das verkündete Spar am Freitag unter Berufung auf Daten des Marktforschers Nieslen. Demnach lag der Marktanteil von Spar im Jänner bei 34 Prozent und kletterte April auf 35,6 Prozent, womit man Nummer 1 sei.

Der Spar-Marktanteil nahm über die vergangenen Jahre zu. Voriges Jahr stieg er auf 32,7 Prozent, 2018 lag er bei 31,9 Prozent. Da lag Spar-Hauptkonkurrent Rewe mit einem Marktanteil von 34,1 Prozent noch vorne.

Lebensmittelhandel wuchs in der Krise stark

Spar-Chef Gerhard Drexel verwies schon im Februar im APA-Interview darauf, dass man weiterhin über dem Markt wachsen wolle. Die Daten vom April dürften ihn demnach besonders freuen: Spar wuchs um 23 Prozent, der gesamte Lebensmittelhandel wuchs in der Coronakrise um 12,6 Prozent.

Spar-Chef Gerhard Drexel
Spar-Chef Gerhard Drexel Foto © APA/Helmut Fohringer

Drexel sieht mehrere Faktoren für die aktuelle Entwicklung verantwortlich: "Das ist zum einen ein seit Jahrzehnten praktiziertes Eintreten und Forcieren unserer österreichischen, regionalen und lokalen Partnerlieferanten aus Industrie, Handwerk und Landwirtschaft. Zum anderen ist es unser engagierter Einsatz für stabile Preise und attraktive Preisangebote für unsere Kundinnen und Kunden in ganz Österreich". Auch den selbstständigen Spar-Kaufleuten und den Mitarbeitern sei der Erfolg zu verdanken.

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Elfi0407
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Spar der Supermarkt

Ob Spar oder Merkur etc mehr heimisches Obst und Gemüse soll man kaufen, wo bitte ist das??? Außer Spanien und Italien gibt es anscheinend keine Gemüse Bauern wo Spar zB einkauft. Petersilie aus Italien, Paprika aus Spanien, Erbeeren aus Italien.... da vergeht einem das einkaufen aber keiner schaut woher es kommt Hauptsache billig und es ist da.

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melahide
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Das

geht halt echt nur wenn man am Bauernmarkt einkauft. Schauen sie sich im ORF über die TVThek an: „Woher kommt mein Gemüse“. Das Gemüse das im Supermarkt verkauft wird sieht ja teilweise gar keine Erde sondern wird auf Kokosmatten gebaut, das man auch wieder aus Sri Lanka importiert. Und letztes Jahr die Kartoffeln aus Israel? Weil die EU ein Pestizit verboten hat und bei uns alles voller Kartoffelkäfer war, weil die ewigen Monokulturen alles hin machen? Kaufen sie Fleisch beim Fleischer, Obst, Gemüse am Markt, Brot beim Bäcker! Es wird ihnen besser schmecken!

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shaba88
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und

Die Marktstandler haben ja alle so einen Heiligschein...

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Trieblhe
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@Shaba

Gehens mal auf einen guten Bauernmarkt, da finden sie überwiegend Sorten, die haben’s in einem Supermarkt noch nie gesehen. Alleine schon die Form manchen Gemüses (außerhalb der Norm für Supermärkte, wird angeblich vom Konsumenten nicht angenommen) spricht für die Märkte, sonst müsste dieses ja vernichtet werden. Spätestes beim Geschmack merkens dann den Unterschied. Kaufe seit Jahren eigentlich so gut wie nichts mehr im Supermarkt.

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Goofy17
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Haha

"Das ist zum einen ein seit Jahrzehnten praktiziertes Eintreten und Forcieren unserer österreichischen, regionalen und lokalen Partnerlieferanten. „

Damit meinen Sie wohl das Erpressen dieser Hr. Drexel oder?

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melahide
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Trotzdem

Sind bei diesen Unternehmen viel zu viele „internationale“ Produkte von Nestle, P&G, Coca Cola, Kellogs, Mars, Mondelez und Danone die verkauft werden. Die industriell gefertigt sind! Selbst die Milch wird zentral von Tirol aus über ganz Österreich verteilt. Spar hat zumindest ein paar mehr österreichische Produkte als Billa, die viele ihre Bio-Produkte aus Deutschland beziehen. Dennoch wäre es schon besser, wäre Spar so ähnlich wie „Nah&Frisch“ aufgebaut. Private Kaufleute als Einkaufsgenossenschaft, die im Supermarkt regionale Produkte verkaufen. Das wäre eine viel hochwertigere Wertschöpfung. Würde Arbeitsplätze sichern und schaffen sowie kurze Transportwege verursachen. Warum muss da Milch aus Tirol beim Grazer Spar sein? Warum verkauft der nicht Produkte von Mantscha Mülch? Warum braucht es Aufback-Teiglinge aus Polen? Können ja auch Sorger und Kern die Brote liefern usw

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jojo81
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Spar Pirka....

... hat Mantscha Müch :)

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melahide
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Ja

Es gibt noch ein paar Spar-Filialen die einem Kaufmann gehören, da ist das möglich, dass regionale Produkte verkauft werden

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