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Corona-FolgenAnalyse von Klaus Höfler: Wie die Krise die Jungen ausbremst

Jugendliche spüren die Verwerfungen am Arbeitsmarkt schon jetzt – und sie werden auch ihre Zukunft massiv prägen. Droht eine „lost generation“?

Jugendliche am Sprung ins Erwerbsleben: Sie brauchen Zuversicht, wo derzeit Krise ist. © contrastwerkstatt - stock.adobe.
 

Die Statistiken sind alarmierend, die Aussichten trist, die Betroffenheit groß. In kaum einem anderen Segment der Gesellschaft droht die aktuelle Krise nachhaltigere Folgen zu haben als unter Jugendlichen, die an der Knautschzone zum Arbeitsleben stehen. Sie hat die Trockenlegung des potenziellen Jobbrunnens vielschichtig, aber jedenfalls voll getroffen:

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Lepus52
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Ja, Corona ist ein Hindernis

das nicht von den Eltern weggeräumt werden kann, aber kein Grund zur Verzweiflung. Die Jugend hat heute Möglichkeiten, wie nie zuvor in der Geschichte. Sie kann sich bilden, ohne große Hindernisse. Das Klagen spielt sich auf sehr hohen Niveau ab. Jedes Bundesland verfügt über Fachhochschulen und Universitäten und die finanziellen Hürden sind heute leichter denn je zu überwinden. Noch lebt auch eine Generation, die nach der Kriegsmatura an die Front musste und deren Ferienplaxisplätze im zwangsweise, unbezahltem Ernteeinsatz und als FLAG-Helfer und Schuttschaufler waren und die, wenn es gut ging, nach 10jähriger Kriegsgefangenschaft nach Hause kam. Dieser Genetation wurde die Jugend gestohlen.

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Geerdeter Steirer
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Für eine gewisse Schicht von Jugendlichen welcher Visionen, Vorstellungen, Eigenverantwortungsgefühl und eine realistischer Gedankengang fehlt wird es mit sehr großer Sicherheit immer schwierig sein und bleiben, ............

da hängen eben nicht nur die Faktoren der Wirtschaft sondern maßgeblich die Bildung wie Erziehungsweise vom Elternhaus her damit sehr stark im Zusammenhang.
Jene die sich vorstellen daß das Hotel Mama oder Papa für alles verantwortlich sei und sie ständig und zu jeder Zeit bedienen und verwöhnen müsste sind komplett am falschen Dampfer gelandet, natürlich wie vorab beschrieben hängt da das Elternhaus und deren Handlungsweisen ganz stark mit drinnen.

"Es liegt nicht am nicht können, es liegt einfach bei vielen am nicht wollen."
Geht nicht , gibts nicht, kann ich nicht ............ sind übliche Ausreden und Redewendungen welche sich die Jugendlichen mal aus dem Wortschatz im Gehirn löschen sollten !

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Geerdeter Steirer
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Zusatz ...........

die Party und Eventsucht ist ein Faktor welcher den Jugendlichen den größten Streich spielt !
Es ist zweifelsohne ein Teil des sozialen Lebens jedoch die Verantwortung über das wichtigste, das heißt Bildung .... Beruf .......und dgl., soll und muss ohne wenn und aber im Vordergrund stehen da dort die Zukunft und ihr Verdienen des Lebensunterhaltes enthalten ist !

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Balrog206
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Alles

Richtig was du schreibst , aber waren wir mit 16-20 Jahren so viel Andes bzgl dort gehen usw ☺️

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Geerdeter Steirer
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@Balrog206, die Zeiten in welchen wir aufwuchsen da haben wir mit nahezu allem genügsam und mit Obacht umgehen müssen, ............

die Disziplin, unbändiger Wille, die Nachhaltigkeit wie auch Demut und Zufriedenheit wurde uns beigebracht da wir sehr oft aus nix etwas kreierten und machten !
Jene Träume,Visionen und Ideen haben wir dann verwirklicht wenn es uns die finanziellen Mittel erlaubten und die Freude über nutzvoll angeschafftes war dann schon sehr groß.
Wir waren schon mit Freunden unterwegs, jedoch da gab's dann eine vorgeschriebene Zeit, als noch im Elternhaus gewohnt wurde, wann wir zu Hause sein mussten, da gabs kein wenn und aber, leben tun wir noch immer und wennst einiges richtig gemacht hast gar nicht so schlecht meine ich mal !
Wie immer, das Wollen ist das Übel in der jetzigen Zeit, Möglichkeiten gibts viel viel mehr !!

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