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FaktencheckLohnsteuer: Weniger Weihnachtsgeld bei Kurzarbeit?

Bei der bisherigen Rechtslage könnte es bei Kurzarbeit zu kleinen Einbußen beim Weihnachtsgeld kommen. Die Regierung will das Problem beheben.

Symbolbild
Symbolbild © APA/BARBARA GINDL
 

Über eine Million Menschen befinden sich in Österreich wegen der Corona-Krise in Kurzarbeit. Sie bekommen je nach Grundgehalt 80 bis 90 Prozent ihrer Nettoeinkünfte. Doch neben dem monatlichen Einkommen sind das 13. und 14. Gehalt für viele Angestellte ein wesentlicher Bestandteil ihrer finanziellen Planung.

Kommentare (2)

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Hazel15
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Faktencheck Lohnsteuer: Weniger Weihnachtsgeld bei Kurzarbeit?

Wie wäre es , wenn man Kurzarbeit mit Arbeitslosigkeit vergleichen würde. Hier den Unterschied aufzuzeigen. Dann hätte sich die Frage somit erledigt. Kann sich jeder aussuchen, was er lieber hätte.

hansi01
2
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Faktencheck weniger Weihnachtsgeld ist die halbe Wahrheit

Der Artikel stimmt für das Weihnachtsgeld so wie er geschrieben ist.
Für jene welche in Kurzarbeit sind zahlt sich aber die Arbeitnehmerveranlagung 2020 (Jahresausgleich). Da sie einige Monate 100% laut Bsp. 2000 Euro verdienen und in jene Monate mit Kurzarbeit eben weniger, laut Beispiel im Durchschnitt 1900 Euro wird das über die Arbeitnehmerveranlagung ausgeblichen. Das heißt man bekommt für die 100% Monate etwas zurück.
Natürlich wird der Jahresgehalt mit Kurzarbeit in Summe kleiner sein als ein Jahresgehalt in Vollzeit.
Ironie zum Schluss: umgerechnet auf den Stundenlohn steigt dieser je weniger man in der Kurzarbeit arbeitet.