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Gleich häufig wie Betrug Ein Drittel der Wirtschaftskriminalität entfällt auf Cyberattacken

Laut einer Studie von PwC entfällt mittlerweile ein Drittel der Wirtschaftskriminalität auf Cyberattacken. Damit haben sie mit Betrug gleichgezogen.

Die Täter sind bei Cyberattacken ebenso häufig Mitarbeiter wie Externe © Uli-B - Fotolia
 

Die Digitalisierung ist in allen Bereichen angekommen - auch dort, wo sie keiner braucht: Ein Drittel der Wirtschaftskriminalität entfällt inzwischen auf Cyberattacken, sie haben mit den Betrugsdelikten durch Kunden und Vermögensdelikten gleichgezogen. In Österreich sollen 30 Prozent der Firmen in den vergangenen zwei Jahren von Wirtschaftskriminellen ins Visier genommen worden sein.

Dies geht aus dem aktuellen "Global Economic Crime and Fraud Survey 2020" der Beratungsgesellschaft PwC hervor. Demnach sind die Täter weltweit ebenso häufig Mitarbeiter (37 Prozent) wie Externe (39 Prozent). Von Fällen betrügerischer Absprachen berichtete jeder Fünfte der weltweit Befragten.

Auch Anstieg bei Führungskräften

Während Geschäftspartner weiterhin ein großes Risiko darstellten, sei auch ein Anstieg von kriminellen Aktivitäten von Führungskräften zu verzeichnen. "Wirft man einen Blick auf die internen Täter, so sticht ins Auge, dass Personen aus dem mittleren Management und operative Mitarbeiter weit mehr als die Hälfte der Straftaten begehen. Alarmierend ist, dass jedes vierte Delikt aus dem Kreis der oberen Führungsebene verübt worden ist", so die Studienautoren in einer Aussendung.

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