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Nach Einbruch in VorwocheUS-Börsen im Hoch: Dow Jones legt um mehr als 5 Prozent zu

Hoffen auf ein Eingreifen der Notenbanken: Die Wall Street hat am Montag mit beachtlichen Zuwächsen geschlossen und damit nach der jüngsten Talfahrt eine rasante Erholungsbewegung gestartet.

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Die Wall Street hat am Montag mit beachtlichen Zuwächsen geschlossen und damit nach der jüngsten Talfahrt eine rasante Erholungsbewegung gestartet. In der Vorwoche gab es an der Wall Street die schwächste Handelswoche seit der Finanzkrise im Jahr 2008 zu sehen.

Der Dow Jones Industrial Index stieg um satte 1.293,96 Punkte oder 5,09 Prozent auf 26.703,32 Einheiten und verbuchte damit den stärksten Punktegewinn in seiner Geschichte, berichtete der Finanzinformationsdienst CNBC. Prozentuell war dies laut CNBC das stärkste Plus seit dem Dezember 2018.

Foto © AP/Richard Drew

Minus 12 Prozent in der Vorwoche

In der Vorwoche war der Dow Jones wegen Sorgen über die unklaren wirtschaftlichen Belastungen durch die internationale Ausbreitung des Coronavirus um beachtliche mehr als zwölf Prozent eingeknickt.

Der S&P-500 Index kletterte um massive 136,01 Punkte oder 4,60 Prozent auf 3.090,23 Zähler zu. Der Nasdaq Composite Index zog um 384,80 Einheiten oder 4,49 Prozent hoch auf 8.952,17 Zähler.

Hoffen auf ein Eingreifen der Notenbanken

Nun macht sich die Hoffnung breit auf ein Eingreifen der Notenbanken, um mögliche Belastungen für die Wirtschaft durch die weltweit grassierende neuartige Lungenkrankheit abzufedern. Die Ökonomen der Credit Suisse rechnen mit zwei Zinssenkungen der US-Notenbank Fed in diesem Jahr, wahrscheinlich im März und April. Es sei aber unklar, inwieweit geldpolitische Maßnahmen das ideale Werkzeug seien, um vorübergehenden Angebotsengpässen bzw. Unterbrechungen in der Lieferkette entgegenzuwirken.

Im Dow Jones gab es nur Gewinner zu sehen. Die Aktie von Apple sprangen um 9,3 Prozent nach oben. Mehr als siebenprozentige Kursgewinne wiesen Walmart und Unidet Health auf. Über sechs Prozent konnten sich die Papiere von Boeing, Home Depot, Merck & Co, Microsoft und The Travelers erholen.

EZB: "Sind bereit zu handeln"

Auch die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihren Willen bekundet, die europäische Volkswirtschaft angesichts der Bedrohung durch das neue Coronavirus zu stützen. Die Zentralbank würde die Entwicklung und ihre Bedeutung für die Wirtschaft, Inflation und Geldpolitik genau beobachten, teilte die EZB am Montagabend nach US-Börsenschluss mit.

"Wir sind bereit, angemessene und gezielte Maßnahmen zu ergreifen", so wie die Risiken sie nötig machten, hieß es.

 

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