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Ab 1. März Kässbohrer: Kurzarbeit für über 300 Mitarbeiter

Der Salzburger Hersteller von Fahrzeugtransportern spürt die schwächelnde Automobilindustrie. 90 Leiharbeiter mussten gehen, mehr als 300 Mitarbeiter wandern ab März in die Kurzarbeit.

© Kässbohrer
 

Der in Eugendorf bei Salzburg angesiedelte Hersteller von Fahrzeugtransportern und Aufbauten Kässbohrer wird den größten Teil seiner 327 Mitarbeiter ab 1. März in Kurzarbeit schicken. Das Direktorium des AMS hat am Donnerstag einem Antrag des Unternehmens zugestimmt, sagte AK-Präsident Peter Eder zur APA. 90 Leiharbeiter, die bei Kässbohrer beschäftigt waren, mussten aber bereits gehen.

Konkret wurde heute der Kurzarbeit für 304 Mitarbeiter zugestimmt, bestätigte Eder einen Bericht des ORF. Laut der Vereinbarung darf die Arbeitszeit maximal auf 60 Prozent gekürzt werden. "Das ist aber ein Rahmen, der sich an der Auftragslage richtet", so der AK-Präsident. Die Einbußen bei den Einkommen betragen maximal zehn Prozent. "Es ist eine sozial sehr ausgewogene Lösung, es wurde auf die individuellen Notwendigkeiten Rücksicht genommen." Die Kurzarbeit ist vorerst auf den Zeitraum März bis Ende August befristet. "Das letzte Mal, als Kässbohrer in der Wirtschaftskrise 2009 Kurzarbeit hatte, wurde verlängert, aber wir hoffen, dass wir dieses Mal auskommen", sagte Eder.

Kässbohrer sei ein Unternehmen, das es als eines der ersten zu spüren bekomme, wenn die Automobilindustrie schwächelt. Das Unternehmen habe aber eine sehr faire Lösung vorgeschlagen, lobte der Kammerpräsident. Es versuche, seine Mitarbeiter zu halten. Gesprochen worden sei heute auch, die Zeit der Kurzarbeit für Fortbildungen und Aufschulung zu nutzen. "In der Vereinbarung steht davon aber nichts. Das ist etwas, das im Unternehmen mit dem Betriebsrat vereinbart wird", so Eder.

Kommentare (3)

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ichbindermeinung
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Folgewirkung der tagtäglichen Klimaangstmache

u.a. eine Folgewirkung, wenn man den Bürgern tagtäglich wegen dem Klima Angst macht

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Amadeus005
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Die Leute warten mit dem Autokauf halt lieber ein Jahr länger

Da fahr ich den Diesel halt lieber ein Jahr länger, bevor ich wegen Diesegate weniger als ursprünglich gedacht für den Gebrauchten bekomme. “Tesla” is nix, aber die Investoren glauben daran. Nun sind die klassischen Automobilindustrien hinten nach und haben nix zu verkaufen.
Was soll der Konsument machen? Für die Automobilindustrie spenden? - Wir er ja wohl eh bald über die Steuergelder wie damals für die Banken

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Think_simple
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Angstmache

Ah ja, genau! Deswegen fahren die Leite ja plötzlich alle nicht mehr mit dem Auto. Bei den Gebrauchthändlern stapeln sich die Fahrzeuge, weil die Leute ihre Autos in Schaaren zurückgeben, oder wie? Sehr seltsame Diagnose...

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