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Hypo-AbrechnungSchelling: „Empfehle keinen Rabatt für Kärnten“

Unter Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) wurde die Hypo-Bad Bank Heta vor fünf Jahren in die geordnete Insolvenz geschickt. Kärnten sei mit einem „kleinen blauen Auge“ davongekommen.

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Wirtschaftspolitische Gespraeche 2020 - Podiumsdiskussion WIFI Klagenfurt Februar 2020
Hans Jörg Schelling in Klagenfurt © Markus Traussnig
 

Vor zehn Jahren wurde die Hypo notverstaatlicht, vor fünf Jahren folgte das aufsehenerregende Schuldenmoratorium unter Ihnen als Finanzminister. Kärnten musste sich mit 1,2 Milliarden Euro am Schaden beteiligen. Sind Sie zufrieden mit Ihrem politischen Erbe?
HANS JÖRG SCHELLING: Es ist besser als wir ursprünglich erwartet hatten. Die Erwartungshaltung waren bis zu 15 Milliarden Schaden. Ich weiß, dass es ein schwieriger Weg für Kärnten war. Die Zusammenarbeit hat aber gut funktioniert – und es ist für alle gut ausgegangen.

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Danke für Ihr Verständnis.

CuiBono
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Leicht macht er sich's

der Herr Schelling.

Es gibt in der Angelegenheit eigentlich drei Skandale.

Der erste waren die Landeshaftungsausweitungen, bei den auch heute noch massgeblich tätige Rote brav dem Jörgl-selig hinterher gelaufen sind und mit gestimmt haben. Bis heute kein Wort der Entschuldigung. Die Blauen betreiben überhaupt Kindesweglegung. Auch das ist Kärnten.

Der zweite Skandal das quasi-Verschenken der Bank durch Jörgl-selig an die Bayern. ER wusste schon warum er das tat.

Der dritte Skandal war dann der Rückkauf und die Verstaatlichung durch den Bund. Man hat sich schlicht und einfach bluffen lassen von den Bayern. Man - das waren die damals in der Regierung sitzenden Roten und Schwarzen. Wie man - das sind jetzt WIR, die Steuerzahler - mittlerweile wissen, alles selbstverständlich vollkommen uneigennützig und zum Wohle der Republik wirkende Koryphäen. Auch das ist Österarm.

Schelling: "Es hat auch erzieherische Gründe".
HaHa.
Das einzig Richtige wäre gewesen, die Bank und das Land in die Pleite zu schicken. Nur DAS hätte eine korrekte Aufarbeitung gewährleistet und dass die verantwortlichen Manager und Politiker vor dem Kadi gelandet wären.
So laufen ALLE weiterhin herum!

Auch das ist Österstan.

Jeder Vergleich mit Balkan- und Kaukasusgepflogenheiten beleidigt die Leute dort.

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Foks
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Kärnten muss die Zeche zahlen

Das ist nicht nur der Fall bei dieser Pleite. Oder haben wir schon einmal erlebt bei der gewählte Politiker für Misswirtschaft und Inkompetenz die Zeche begleichen mussten.

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walterkaernten
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staatliche fehler

@foks
Genau richtig.
Und ALLE hobezahlten staatsbeamten schauen zu und lachen sich ins fäustchen, denn sie geniessen die privilegien und der dumme steuerzahler zahlt.

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