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Rekord im Tourismus Österreich knackt erstmals die Marke von 150 Millionen Nächtigungen

Mehr Nächtigungen, mehr Ankünfte, deutlich mehr Gäste aus China: Österreichs Touristiker knacken Rekordmarken.

Wanderurlaub in Österreich boomt
Wanderurlaub in Österreich boomt © Netzer Johannes - stock.adobe.co
 

Urlaub in Österreich war auch im Vorjahr stark gefragt. Der Tourismus erreichte neue Höchstwerte. Bei den Übernachtungen wurde im Kalenderjahr mit 152,64 Millionen Nächtigungen (plus 1,9 Prozent) erstmals die 150-Millionen-Marke geknackt, zeigen vorläufige Ergebnisse der Statistik Austria. Auch bei den Ankünften gab es einen neuen Rekord. Positiv verlief der Start in die bisherigen Wintersaison.

Im Kalenderjahr 2019 stiegen die Übernachtungen sowohl von Gästen aus dem Ausland (plus 2,1 Prozent auf 112,72 Millionen) als auch von Urlaubern aus dem Inland (plus 1,4 Prozent auf 39,93 Millionen), teilte die Statistik Austria am Montag mit. Insgesamt gab es ein Plus von 2,88 Millionen Nächtigungen bzw. 1,9 Prozent.

Die Ankünfte - die Zahl der Gäste in Beherbergungsbetrieben - erhöhten sich um 3,0 Prozent auf einen neuerlichen Höchstwert von 46,18 Millionen. Dabei stieg die Zahl inländischer Gäste um 1,9 Prozent auf 14,31 Millionen, jene ausländischer Gäste um 3,4 Prozent auf 31,87 Millionen.

5,6-Prozent-Plus bei Gästen aus China

Die Übernachtungen von Urlaubern aus den wichtigsten Herkunftsländern wiesen ebenfalls Zuwächse auf. Bei Gästen aus Deutschland gab es ein Nächtigungsplus von 0,7 Prozent auf 56,66 Millionen - der Höchstwert wurde im Jahr 1981 mit 66,0 Millionen erreicht. Die Nächtigungszahl aus dem zweitwichtigsten Herkunftsmarkt Niederlande stieg um 3,1 Prozent auf 10,35 Millionen Übernachtungen. Den höchsten prozentuellen Zuwachs wiesen Gästen aus Rumänien mit 8,8 Prozent auf.

Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus China stieg um 5,6 Prozent auf 1,5 Millionen, bei den Ankünften gab es im vergangen Jahr laut Zahlen der Statistik Austria ein Plus von 6,2 Prozent auf 1,03 Millionen.

Weniger Nächtigungen gab es bei Urlaubern aus dem Vereinigten Königreich (minus 3,3 Prozent), der Schweiz und Liechtenstein (minus 0,9 Prozent sowie Russland (minus 1,3 Prozent).

Die meisten Nächtigungen verzeichneten nach wie vor 5/4-Stern-Betriebe mit 54,34 Millionen Übernachtungen (plus 2,7 Prozent). Den höchsten relativen Nächtigungszuwachs gab es in gewerblichen Ferienwohnungen bzw. -häusern mit plus 5,9 Prozent auf 13,81 Millionen.

Starker Start in die Wintersaison

In die Wintersaison 2019/20 ist der österreichische Tourismus positiv gestartet. In den ersten zwei Monaten November und Dezember wurden 17,40 Millionen Übernachtungen verzeichnet, das waren um 4,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Nach einem guten Start im November (plus 1,4 Prozent auf 5,3 Millionen Übernachtungen) sei die Gesamtzunahme in der bisherigen Wintervorsaison auf das überdurchschnittlich gute Dezemberergebnis zurückzuführen, so die Statistik Austria. Die Nächtigungszahl stieg im Dezember um 5,9 Prozent auf 12,10 Millionen, dabei stiegen ausländische Gästenächtigungen um 6,9 Prozent, die Übernachtungen inländischer Gäste nahmen um 2,3 Prozent zu.

Die Tourismusintensität - das Verhältnis Nächtigungen zu Einwohnern - lag im Kalenderjahr 2019 bei 14,4 Nächtigungen (ohne Privatquartiere) je Einwohner. Im EU-Vergleich liege Österreich damit an vierter Stelle, hinter Kroatien (22,4 Nächtigungen je Einwohner) sowie den Inselstaaten Zypern und Malta (20,6 bzw. 19,9 Nächtigungen je Einwohner), teilte die Statistik Austria mit. Im EU-28 Durchschnitt seien es 6,3 Nächtigungen pro Einwohner.

Kommentare (2)

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Ennstaler
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Zu welchem Preis????

Natürlich eine riesige Einnahmequelle und es hängen auch viele Jobs dran. Den Preis zahlen aber sehr oft die Einheimischen. Überall ist ist alles überlaufen und es gibt so gut wie keine Zwischensaison mehr, die Gegend und die Leute kommen nicht mehr zur Ruhe. Masse ist sicher nicht gleich Klasse. Ausserdem frage ich mich, ob es nicht klug wäre mit diesen Einnahmen eventuell in alternative Arbeitsplätze zu investieren und ein zweites oder drittes Standbein zu schaffen..... ewig wird das sicher nicht so weitergehen....

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TrailandError
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Die Frage ist...

Wollen wir das ? Überfüllte Landschafen und Straßen ?

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