Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Bettina Glatz-KremsnerCasinos-Chefin: Pensionsanspruch von 400.000 Euro im Jahr

Casinos-Chefin hat laut Unternehmenssprecher jetzt denselben Pensionsanspruch wie als Finanzvorständin. Bericht über ursprünglich noch bessere Regelung zurückgewiesen.

Casinos-Chefin Bettina Glatz-Kremsner
Casinos-Chefin Bettina Glatz-Kremsner © (c) APA/HANS PUNZ (HANS PUNZ)
 

Casinos-Chefin Bettina Glatz-Kremsner, ehemals ÖVP-Vizeparteichefin, habe Anspruch auf eine Betriebspension von den Casinos Austria in Höhe von 400.000 Euro jährlich, so ein Sprecher des Unternehmens. Einen Bericht der Online-Plattform ZackZack.at, wonach Glatz-Kremsner 2019 mit dem Aufrücken an die Vorstandsspitze eine bessere Regelung bekommen hätte, wies der Sprecher auf APA-Anfrage zurück.

Glatz-Kremsner habe jetzt als Generaldirektorin denselben Pensionsanspruch bei den Casinos wie davor als Finanzvorständin, sagte der Sprecher Dienstagabend. Der Anspruch auf Betriebspension laufe auf 400.000 Euro im Jahr hinaus. Die Pensionssumme sei mit 400.000 Euro gedeckelt und werde auch nicht valorisiert. Weitere Details zur Berechnung nannte er nicht. Die Managerin sei mit 60 Jahren pensionsberechtigt.

Zur Person

Bettina Glatz-Kremsner (57) ist seit 30 Jahren bei den Casinos tätig, seit 2010 war sie im Vorstand. Von Juli 2017 bis Ende April 2019 war sie Vizeparteichefin der ÖVP.

Am 1. Mai 2019 trat sie ihr Amt als Casinos-Vorstandschefin an.

Die Online-Plattform ZackZack.at schreibt, dass Glatz-Kremsner am 30. April 2019 einen Vorstandsvertrag unterschrieben habe, in dem die betriebliche Altersvorsorge neu geregelt worden sei. Die Pension solle vom ersten Tag an 54 Prozent der Bemessungsgrundlage (700.000 Euro Fixum und 700.000 Euro Bonus) betragen, also bis zu 756.000 Euro. In ihrem alten Vorstandsvertrag hätte Glatz-Kremsner "nur" 36 Prozent der Bemessungsgrundlage bekommen, und der Pensionsanspruch sei mit der Höhe des Fixums von 400.000 Euro gedeckelt gewesen. Im neuen Vertrag habe der Deckel gefehlt. Die CASAG habe dann auf Anfrage der Online-Plattform gesagt, das wäre ein "Schlampigkeitsfehler" gewesen und man hätte später einen Deckel von 400.000 Euro eingefügt.

 

 

 

Kommentare (40)
Kommentieren
harri156
4
25
Lesenswert?

Sorry!

Aber was sollen jetzt die Arbeitnehmervertreter AK und ÖGB einklagen?

walterkaernten
7
8
Lesenswert?

Privilegien

Gegen steuergeldverschwendung

Shiba1
0
46
Lesenswert?

400.000 € GEDECKELT!

da bin ich ja beruhigt. Ich kenn viele, deren Pension ist so bei 20.000 gedeckelt.

zyni
0
50
Lesenswert?

Habe mich gerade entschieden auch

Politgünstling zu werden....

Obelix99
0
25
Lesenswert?

Habe mich gerade entschieden auch

Ich auch..........

Shiba1
0
31
Lesenswert?

Mach ich mit

...

kropfrob
0
8
Lesenswert?

Ich bin auch dabei, ...

... aber zuerst muss ich zu Hause alle Spiegel abmontieren :-)

Nixalsverdruss
0
37
Lesenswert?

Entweder - Oder!!!!

Entweder: die Sonderpensionen streichen solange es eine staatliche Beteiligung gibt
Oder: die Staatsanteile verkaufen!

Würde mich interessieren, ob die Privatunternehmen auch solche Privilegien haben.

UDKS6IR7WXO05ZNM
1
36
Lesenswert?

Asozial,

unverschämt...diejenigen, die so einen Vertrag aushandeln und unterschreiben.

SoundofThunder
1
45
Lesenswert?

🤔

Bei der Casinos-Austria spielt es für alle Parteien Casino-Royale 😉

Waldbaer
2
63
Lesenswert?

C.j.kaiser@t-online.de

Das ist doch unmoralisch!!!
Jeder,der hart arbeitet , muss sich doch da verarscht fuehlen!!!

archiv
5
21
Lesenswert?

400.000,-- Euro Betriebspense ......

.... das kann nur ein Schreibfehler sein.

Korrigiere auf rund 40.000,-- Euro zusätzliche Betriebspension.

Betriebspense ... rund doppelt soviel, wie ein Baufacharbeiter wie z.B. gelernter Maurer bekommt mit rund 20.000 Euro im Jahr bekommt - oder?

gm72
1
50
Lesenswert?

Das Zehnfache einer bereits überdurchschnittlichen Pension!

Wow! Da dürften wohl viele im Casino im Glücksspiel verlieren, um das zu finanzieren.

Waldbaer
0
29
Lesenswert?

Pensio

was heißt da überdurchschnittliche Person,
ich kenne Menschen die 50 Jahre im Handwerk gearbeitet haben und auch einen Betrieb hatte, mit Pension von gerade mal 1000 Euro,,, nach 50 Jahren Arbeit.
Da stimmt doch was nicht.

archiv
2
34
Lesenswert?

Leistung muss sich wieder lohnen ....

... noch Fragen?

Kommentare 26-40 von 40