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Achtung, Sicherheitslücke! Ab heute stellt Microsoft den Support für Windows 7 ein

Obwohl es nun keine Software- oder Sicherheitsupdates mehr gibt, nutzt noch immer fast jeder dritte PC-Nutzer das mehr als zehn Jahre alte Betriebssystem.

Windows 7 ist seit 2009 auf dem Markt
Windows 7 ist seit 2009 auf dem Markt © APA
 

Rund 30 Prozent aller PC-Anwender haben immer noch das veraltete Betriebssystem Windows 7 im Einsatz. Das geht aus Berechnungen des Sicherheitsunternehmens ESET hervor. Für die Uralt-Software gibt es von diesem Dienstag an keinen kostenlosen Support durch Microsoft mehr, es gibt also keine Software- oder Sicherheits-Updates mehr. Außerdem unterstützt der Konzern künftig auch nicht mehr die Server-Betriebssysteme Microsoft Server 2008 und 2008 R2.

"Wer weiterhin die drei Dinosaurier im Einsatz hat, muss mit gravierenden Folgen für die Sicherheit seiner Daten beziehungsweise seines Unternehmens rechnen", sagte Sicherheitsexperte Thomas Uhlemann von ESET. "Entfallen die regelmäßigen Sicherheit-Patches, werden bekanntgewordene Sicherheitslücken nicht mehr geschlossen."

Zu den öffentlichen Einrichtungen, die den Umstieg auf ein modernes Betriebssystem nicht geschafft haben, gehört die Berliner Stadtverwaltung. Dort waren im Dezember erst knapp zwei Drittel der 82.000 IT-Arbeitsplätze auf Windows 10 umgestellt worden. Experten gehen davon aus, dass das Land Berlin eine sechsstellige Summe für einen gesonderten Support-Vertrag ausgeben muss, um die noch nicht umgestellten Arbeitsplätze am Laufen zu halten.

Gezielt Schadcodes geschrieben

Windows 7 kam vor über zehn Jahren am 22. Oktober 2009 als Nachfolger des erfolglosen Windows Vista auf den Markt. Auch der Nachfolger Windows 8 kam mit Startschwierigkeiten und überzeugte viele Nutzer nicht. Daher blieben vor allem viele Unternehmen Windows 7 über Jahre hinweg treu.

Die Schwachstellen des Systems, die künftig nicht mehr kostenlos geflickt werden, könnten Cyberangriffe erleichtern, warnte ESET. Entwickler von Schadprogrammen hätten bereits gezielt Schadcodes für bekannt gewordene Windows-Schwachstellen programmiert. "Der Umstieg auf ein modernes Betriebssystem ist für Unternehmen und Privatanwender unausweichlich", sagte Uhlemann. "Cyberkriminelle warten nur darauf, nicht mehr geschlossene Sicherheitslücken bei Windows 7 auszunutzen. Die weiterhin hohen Nutzerzahlen versprechen fette Beute."

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büffel
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Schade um ein übersichtliches OS

Ich bin zwar lange schon weg von Windows7, da ich keinen PC mehr habe, muß aber dazusagen, daß mir dieses Betriebssystem immer das liebste war, da strukturiert und reaktionsschnell.
Bei den Systemen, die danach kamen, kennt sich zumindest ein Laie kaum mehr aus, will dieser ein wenig tiefer eintauchen in die Gefilde.

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aToluna
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Laie??!!!!

Das Sie ein LAIE sind, geht ja schon aus Ihrem Posting heraus. Keine Ahnung von Betriebssystemen haben, aber "tiefereintauchen". Seit Win XP einschließlich Win 10 hat sich am Betriebssystem nichts mehr geändert. iIn Win 10 gibt es nachwievor die "Systemsteuerung" "cmd" für Dos- Befehle" , können Parameter in den Registryeinträgen bearbeitet werden, können Benutzerkonten bearbeitet, geändert, mit administrativen Rechten ausgestattet werden. Ein lokales Konto angelegt mit Rechten ausgestattet werden, Einträge im Bios oder Uefi bearbeitet werden..... Es ist zu bezweifel, das Sie überhaupt in der Lage sind ein Betriebssystem benutzerdeniniert aufzusetzen, damit Sie administrative Rechte haben, um überhaupt am Betriebssystem etwas ändern zu können. Das ist "tiefer eintauchen. Jeder Hauptschüler hat mehr Ahnung wie Sie.

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SagServus
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Bei den Systemen, die danach kamen, kennt sich zumindest ein Laie kaum mehr aus, will dieser ein wenig tiefer eintauchen in die Gefilde.

Ein Laie der tiefer eintauchen will? Eher ein Widerspruch.

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