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Gegen den Bundestrend In der Steiermark sinkt die Anzahl der Firmenpleiten

Jede Woche müssen im Schnitt zwölf steirische Unternehmen Insolvenz anmelden, in Summe ging die Anzahl der betrieblichen Pleiten 2019 aber um 5,15 Prozent retour. Keine Entspannung bei Privatinsolvenzen.

In Sachen betroffene Dienstnehmer war Vögele österreichweit die größte Pleite
In Sachen betroffene Dienstnehmer war Vögele österreichweit die größte Pleite © APA/HERBERT PFARRHOFER
 

Österreichweit stieg 2019 die Anzahl der Pleiten deutlich. In der Steiermark indes haben die eröffneten Firmeninsolvenzen – abweichend zum Bundestrend – um 5,15 Prozent abgenommen, wie aktuelle Zahlen des Alpenländischen Kreditorenverbands (AKV) zeigen. Dafür liegen mit der Charles Vögele GmbH (394 Dienstnehmer) und Bauprofi Herbitschek (298 Dienstnehmer) die österreichweit größten Insolvenzen im Bezug auf gefährdete Arbeitsplätze in der Steiermark.

Insgesamt waren vermehrt Kleinbetriebe mit weniger Arbeitsplätzen betroffen, wie die Kreditschützer anmerken. Was dazu führte, dass die Anzahl der gefährdeten Arbeitsplätze im Jahresabstand um fast ein Drittel auf 2469 betroffene Dienstnehmer gesunken ist. Der größte Anteil (57,39 Prozent) entfällt bei den eröffneten Firmeninsolvenzen auf nicht protokollierte Einzelunternehmen. Die Gesamtverbindlichkeiten der betroffenen steirischen Unternehmen sind hingegen um 44,09 Prozent auf 431,8 Millionen Euro gestiegen, die größte Insolvenz – was die Passiva anbelangt – legte die SFL technologies GmbH mit 88,7 Millionen Euro hin.

Bei den einzelnen Branchen liegt in Sachen Insolvenz der Handel mit 62 Pleiten vor dem Bau (48) und der Gastronomie (44). Jede Woche wurden 2019 im Schnitt zwölf Unternehmen insolvent.

Jede Woche 20 Privatinsolvenzen

Am steirischen Privatkonkurssektor blieb 2019 übrigens die erwartete Entspannung aus. Seit Einführung des Privatkonkurses im Jahr 1995 handelt es sich nach 2018 "um das zweite Jahr in Folge, in welchem mehr als 1000 Personen in der Steiermark einen Privatkonkurs beantragt haben", schreiben die Experten des AKV. 

Dabei liegen nicht nur bei der Anzahl der eröffneten Verfahren mit 2018 und 2019 zwei Rekordpleitenjahre vor, sondern auch im Bereich der Gesamtverbindlichkeiten. Während die Verbindlichkeiten vor der großen Gesetzesnovelle 2017 100 Millionen Euro betragen haben, belaufen sich jene im Gesamtjahr 2019 auf 160,3 Millionen Euro. Im Schnitt haben 2019 in der Steiermark wöchentlich 20 Personen ein Schuldenregulierungsverfahren (Privatkonkurs) beantragt.

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Danke für Ihr Verständnis.

ChihuahuaWelpe56
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„Geschäftsführer haben deshalb ein höheres Gehalt, weil sie die Verantwortung für das Geschäft haben“

Und was passiert, wenn es dem Unternehmen nicht so gut geht? Der Mitarbeiter wird entlassen! Somit wird eigentlich der Mitarbeiter zur Verantwortung für den Geschäftserfolg herangezogen und nur letztinstanzlich der Unternehmer! Schon deshalb gehört dem Mitarbeiter mehr Gehalt ausbezahlt!

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Balrog206
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Chia

Dir kann man in diesem Fall nur raten endlich selbständig zu werden ! Tolles Haus , großer Suv , Yacht in st tropez und ein Penthouse in Marbella winkt !!

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glashaus
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@Balrog

aber Mitarbeiter hält sich kein Unternehmer lange zum Spaß. Villa, SUV und Yacht aber mit Sicherheit länger.

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