AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

PreiskampfRiesenverlust bei Ryanair-Tochter Laudamotion

Erneut keine guten Nachrichten für Laudamotion. Der Jahresverlust fällt mit rund 90 Millionen Euro deutlich höher aus als erwartet.

Laudamotion spürt den Preiskampf in Wien
Laudamotion spürt den Preiskampf in Wien © APA/ROLAND SCHLAGER
 

Europas größter Billigflieger Ryanair peilt nach einem überraschend guten Weihnachtsgeschäft doch wieder einen Milliardengewinn an. Die österreichische Tochter Laudamotion bekommt den Preiskampf im Passagiergeschäft allerdings weiter heftig zu spüren. Ihr Jahresverlust werde mit etwa 90 Millionen Euro um mehr als 10 Millionen Euro höher ausfallen als bisher gedacht, räumte die Ryanair-Führung ein.

Im Oktober hatte Ryanair-Chef Michael O'Leary gesagt, das Minus im Geschäftsjahr 2019/20 werde "unter 80 Millionen Euro" liegen. Er erwarte zwischen 70 und 75 Millionen Euro. Schon das war eine deutliche Erhöhung der Verluste, davor hieß es, der Verlust im zweiten Jahr des Bestehens werde 50 Millionen Euro betragen.

Im laufenden Geschäftsjahr bis Ende März dürfte der Überschuss von Ryanair 950 Millionen bis 1,05 Milliarden Euro erreichen, teilte das irische Unternehmen am Freitag in Dublin mit. Derzeit rechnet das Management mit einem Ergebnis in der Mitte der Spanne. Zuletzt hatte Ryanair-Chef Michael O'Leary einen Gewinn von 800 bis 900 Millionen Euro in Aussicht gestellt, nachdem das Ergebnis im Vorjahr auf 885 Millionen Euro eingebrochen war.

 

Kommentare (2)

Kommentieren
Shiba1
2
2
Lesenswert?

Das ist einfach die Fortsetzung dessen,

was bei dieser Firma bisher schon der Fall war. Nur wollte das niemand wahrhaben

Antworten
lombok
3
8
Lesenswert?

Laudamotion noch buchbar?

Naja, unter diesen Umständen getraue ich mich nicht mehr, meinen Flug zu Silvester 2020 nach Mallorca zu buchen. Ryanair wird Laudamotion wohl wegbrechen lassen und dann ist der Kunde wieder der, der im Regen stehen gelassen wird.

Antworten