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Rückgang bei Firmenpleiten Insolvenzen in Kärnten am tiefsten Stand seit 20 Jahren

In Kärnten gab es 2019 bisher 314 insolvente Firmen mit Verbindlichkeiten in Höhe von 82 Millionen Euro. Damit haben sich die Passiva laut Kreditschutzverband von 1870 um 25 Prozent reduziert.

In Summe waren in Kärnten bisher 314 Firmen insolvent © Markus Traussnig
 

2019 wurden in Kärnten laut Kreditschutzverband von 1870 152 Insolvenzverfahren über Unternehmen eröffnet. Weitere 162 Insolvenzanträge hätten mangels Vermögen der Schuldner nicht zu eröffneten Verfahren geführt. "In Summe sind 314 Unternehmen mit Verbindlichkeiten von 82 Millionen Euro insolvent. Die Unternehmensinsolvenzen sind am tiefsten Stand seit 20 Jahren", erklärt Barbara Wiesler-Hofer, Leiterin des KSV 1870 in Kärnten. Die Passiva hätten sich um 25 Prozent auf 82 Millionen Euro reduziert.

Im Bundesländervergleich können die Unterschiede nicht größer sein. Im Schnitt sind die Unternehmensinsolvenzen gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um fast ein Prozent gestiegen. Während Niederösterreich, die Steiermark, Kärnten und Wien einen Rückgang bei den Firmenpleiten verzeichnen, gibt es in den restlichen Bundesländern teils deutliche Zuwächse. Kärnten weist dabei den drittgrößten Rückgang auf. Und insgesamt werden die Insolvenzfälle in Kärnten laufend kleiner.

570 Dienstnehmer betroffen

Direkt betroffen von den Pleiten in Kärnten sind 570 Dienstnehmer, was einem Rückgang von 29 Prozent entspricht. Ein großer Teil dieser Dienstnehmer stammt laut KSV aus dem Insolvenzfall der a.zoppoth haustechnik gmbh aus Gundersheim. Ohne diese 165 Arbeitnehmer wäre die Anzahl der betroffenen Dienstnehmer gegenüber 2018 sogar um 50 Prozent gesunken.

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