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VorauszahlungenSteuereinnahmen sprudeln dank Negativzinsen

Vor allem Banken überweisen ihr Geld derzeit lieber an das Finanzamt, als bei der EZB Negativzinsen zahlen zu müssen.

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Symbolbild © stadtratte - Fotolia
 

Österreicherinnen zahlen mehr auf die Konten des Finanzamts ein, als sie müssten, sagte Finanzminister Eduard Müller laut Parlamentskorrespondenz im Budgetausschuss. Dies sei ein Novum - bisher war das Problem eher, dass offene Forderungen eingemahnt werden mussten.

Nun werden - in Bereichen, wo Negativzinsen anfallen - Vorauszahlungen an das Finanzministerium geleistet, die bisher nicht als Forderung verbucht wurden, so Müller. SPÖ-Finanzsprecher Christoph Matznetter geht davon aus, dass sich Banken diese Strategie zu eigen machen, um Negativzinsen zu sparen.

Für das Budget habe der Negativzinssatz aber bisher positive Auswirkungen, so Müller.

Kommentare (1)

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tenke
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So gerne über die Banken hergezogen wird,

kann man jetzt wohl keiner Bank (genauso wie keinem anderen Unternehmen) etwas vorwerfen, wenn ohnehin fällige Abgaben abführt werden statt fürs Warten auf die Fälligkeit noch extra zu zahlen.

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