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Start-upsWeWork: Von Hochmut und einem tiefen Fall

WeWork war eines der wertvollsten Start-ups der Welt. Binnen weniger Wochen wurde es zum Sanierungsfall.

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Die Ankündigung des Börsengangs wurde noch gefeiert, gekommen ist er aber nicht
Die Ankündigung des Börsengangs wurde noch gefeiert, gekommen ist er aber nicht © AP
 

Wer in eine Zweigstelle von WeWork kommt, hat den Eindruck, in ein hippes Kaffeehaus zu gehen und nicht ins „Büro“. In der Mitte steht eine Theke mit Bier, Kaffee und Süßkram zur freien Entnahme, auf den Tischen sitzen junge Menschen mit offenen Laptops. Zwischen 200 und 400 Euro im Monat kostet der Platz in lockerer Atmosphäre, dazu bekommt man Zugang zu Standorten in 123 Städten. Und man wird Teil der „We-Community“. Bei Tech-Start-ups kommt das gut an.

Kommentare (12)

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scionescio
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Warum erinnert mich das so an Musk und Tesla, SpaceX, The Boring Company, Neuralink, ...

... viel Blendwerk und ein von den Medien willfährig verbreiterter Hype - aber am Ende vom Tag setzt sich doch wieder die Realität durch: wer nur Verluste fabriziert, wird nicht überleben ...

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wahrheitverpflichtet
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und alle wissen es!

diese betrüger sind psychophatische nazistische menschen und die können nichts besseres als andere zu ihren kunsten zu manipulieren! NUN JA UND DIE LIEBEN MEDIEN DIE spielen da schön fleisig mit bei diesen spiel weil da kommen ja werbe aufträge fast täglich zur anzeie usw die blöden sind die anleger wie immer! WAS IN EINER WELT leben wir die banken wollen negativ zinsen bei uns eintreiben die versicherungen wollen uns anleihen pensionsvorge usw verkaufen! NA UND DEI LEIBEN MEDIEN die spielen ihr spiel weiter bis es dann kläscht aber es sah keiner es hörte keiner und es wusste keiner na das kennen wir ja eh

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sprechecke
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Musk hat eine große Klappe - das hat auch Vorteile

Tesla verzeichnete im letzten Quartal einen Gewinn von 143 Millionen Dollar. Das ist nicht sehr viel und vor allem ist es keineswegs sicher, dass das nächste Quartal auch positiv sein wird. Aber Musks große Klappe finanziert nicht nur 60.000 Arbeitskräfte, sondern - das muss man zugeben - bewegt auf vielen Märkten sehr viel. Ohne Tesla würde sich auch heute weltweit kaum jemand um die Entwicklung von alternativen Antrieben kümmern (die sicher noch einen längeren Weg vor sich haben - aber man muss eben mal anfangen.) Und SpaceX hat geschafft, wozu die NASA nicht (mehr) in der Lage war. Seit 2012 versorgt SpaceX die ISS mit Versorgungsflügen und ist weltweit Marktführer für kommerzielle Trägerraketen - ohne SpaceX gäbe es keine Weltraumforschung mehr. Die Boring Company fällt weniger mit revolutionären Technologien auf, aber auch sie bringt Schwung in eine ganze Branche. Nimmt man dann noch Hyperloop dazu, hat niemand anderer so viel Schwung in das Thema Mobilität gebracht, wie Elon Musk. Weltweit. Insofern würde ich ihn und seine Unternehmen nicht nur negativ sehen, nur weil sie alle zusammen halb so viel Verluste machen wie Continental oder Daimler...

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scionescio
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@Sprechecke: ich weiß nicht, woher du deine Zahlen nimmst, aber Daimler hat von 2010 bis jetzt jedes Jahr ein Ergebnis zwischen 5 und 11 MIlliarden erzielt - und auch heuer wird es wieder einen Milliardengewinn geben!

Musk hat bisher mehr als 20 Milliarden sinnlos verbrannt und viele Hundert Millionen davon in die eigene Tasche gesteckt (SolarCity!).
Das von dir Geschriebene wäre ja teilweise richtig, wenn es Dank Musk einen Aufbruch in die richtige Richtung gegeben hätte - aber der Akku als Energiespeicher ist nach Ansicht der meisten Experten maximal eine teure, umweltbelastende und sehr gefährliche Zwischentechnologie auf dem Weg ins zukunftsweisene Wasserstoffzeitalter.
Musk hat es geschafft, seine sauteuren und lebensgefährlichen Beschleunigungsmonster als Statussymbol für naive Angeber zu positionieren und eine sehr große, völlig irrationale Fanbase zu installieren (wer kauft sich um 100.000€ ein lebensgefährlich unausgereiftes Auto, wo er 6 Wochen auf einen Werkstatttermin warten muss und dann noch einmal 2 Monate darauf, dass die Ersatzteile erst produziert und geliefert werden?)
Kleine, leichte, ökologisch sinnvolle eAutos (i3, ZOE, Leaf, ...) waren wegen ihrer prinzipbedingten Nachteile (Preis, Reichweite, Nachladen, Geschwindigkeit, Komfort, ...) kaum gefragt - durch den ungerechtfertigten Hype um Tesla werden nun Milliarden an Steuergeldern für Forschung in eine Zwischentechnologie und bald obsoleter Infrastruktur investiert, anstelle die Brennstoffzelle zu optimieren und damit eine echte Waffe gegen den Klimawandel zu haben - die BEV verzögern nur die Entwicklung in die richtige Richtung und halten uns im Kampf gegen den Klimawandel nur auf!

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sprechecke
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Äh...

Ich meine, die Welt ist nicht nur schwarz und weiß. Genauso ist auch Elon Musk nicht nur schlecht, sondern hat auch viel Gutes bewirkt. Das "sinnlose Verbrennen" des Geldes ist sowieso nur eine Meinung, die ich akzeptiere, aber nicht teile. Die 60.000 Mitarbeiter sehen das vermutlich ähnlich. Ich glaube sogar, ohne Tesla würde auch die Wasserstoff-Thematik jetzt nicht so einen starken Aufwind erfahren. Übrigens würde ich gerne einen Nachweis dafür sehen, dass "die meisten Experten" Akkus nur als [...] Zwischentechnologie auf dem Weg ins Wasserstoffzeitalter sehen. So wie ich das wahrnehme, spricht viel für die Mischnutzung. Fraunhofer zB kam in einer Studie zum Ergebnis, dass es sinnvollerweise beides braucht: Für Kurzstrecken-Nutzung und kleinere Fahrzeuge Akkus, darüber hinaus Brennstoffzelle. (https://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/news/2019/fraunhofer-ise-vergleicht-treibhausgas-emissionen-von-batterie-und-brennstoffzellenfahrzeugen.html). Auch hier ist die Welt eben nicht nur schwarz oder weiß, sondern die zukünftige Mobilität wird verschiedene Technologien brauchen. Und alle brauchen Vorreiter, um Entwicklungen anzuschieben.
Übrigens: Stimmt, Daimler hat im 3. Quartal wieder Gewinne gemacht, mein Fehler. Im Quartal davor waren es 1,7 Mrd. Verlust. Jahresergebnis ist noch unklar.

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scionescio
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@Sprechecke: mit meisten Experten sind die Techniker, Physiker, Chemiker in diversen Forschungsabteilungen der Automotive Branche gemeint ...

Da ich berufsbedingt sehr oft auf diesen Fachtagungen anwesend bin, würde ich behaupten, dass mindestens 2/3 im Wasserstoff die Zukunft sehen.
Gegenwind kommt eigentlich nur aus den Reihen der Energieversorger (weil die wollen, dass sich ihre Investitionen endlich lohnen und sie statt der Erdölindustrie das Geschäft machen wollen) und den Technikern von VW (weil die wegen des Dieselskandals mit dem Rücken zur Wand stehen und von Diess mangels Alternativen dazu verdonnert werden). Daimler ist schon 2011 mit 2 B-Klassen mit Brennstoffzelle rund um die Welt gefahren, um die absolute Serienreife zu demonstrieren - hat halt keinen interessiert ...
Selbstverständlich gibt es Nischen für die sinnvolle Anwendung von BEVs - da die aber auch mit Brennstoffzellenfahrzeugen bedient werden können, stelle ich die Sinnhaftigkeit von Milliardeninvestitionen für die nötige Infrastruktur in Frage! Schiffsverkehr, Luftfracht, Schwerverkehr, Baumaschinen, Militär,... werden nie sinnvoll mit Akkus funktionieren, sind aber mit mehr als 90% sowohl an den Emissionen als auch am erzeugten CO2 beteiligt - wozu also der Aufwand und warum das H2 verzögern statt zu pushen?
Daimler hatte übrigens in Q2 außerordentliche Rückstellungen von mehreren Milliarden wegen fehlerhaft zugelieferter Airbags, Prozessrisiko wegen Dieselgate, etc - im Gegensatz zu Tesla ist die Fahrzeugproduktion hochprofitabel und natürlich wird es 2019 mehrere Milliarden Ergebnis geben (Tesla hatte noch kein einziges positives Jahr)

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bb65
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@scionescio

Bis auf Spacex gib ich dir recht. Ich bin auch echt kein Fan des Elon Musk, aber SpaceX macht gute Arbeit. Die Boring Company ist wiederum das genaue Gegenteil.

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scionescio
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@bb65: Raumfahrt und Raketentechnologie gehören ganz sicher nicht zu meinen Kernkompetenzen und mein Wissen über SpaceX stammt ausschließlich von Gelesenem ...

... aber die Falcon kann im Grunde nicht viel mehr als die NASA schon in den 60ern konnte und das Starship ist ungefähr so realistisch wie der neue Roadster - glaubt wirklich jemand das Musk nach eigenen Angaben schon in 5 Jahren zum Mars fliegen wird und dort wohnen wird?
Wenn er nicht zur Zeit, als er noch der beste Freund von Trump war, einen milliardenschweren Auftrag von der US-Regierung bekommen hätte, wäre er schon längst Pleite ... die NASA wartet aber schon seit mehr als zwei Jahren auf die versprochenen Raketen ... typisch Musk halt: vollmundige Versprechen und nicht liefern!

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bb65
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@scionescio

Spacex hat mir den wiederverwendbaren boostern die Preise für den Satelliten Transport in den Orbit purzeln lassen. Vor allem die Russen haben das zu spüren bekommen. Musk wird sicher nicht zum Mars fliegen und seine bombastische Protzerei geht mir auch auf den Keks. Der Prüfstein wird mehr die Dragon Kapsel, mit der die Ami endlich wieder selber Astronauten zur ISS bringen können. Denn seit dem Einmotten der Shuttles zahlen die Amis ja den Russen für jeden Astronauten 75mio Dollar pro Flug. Das tut den Patriotischen dort sicher weh…

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scionescio
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@bb65: ich gebe dir Recht, dass es der NASA momentan ziemlich bescheiden geht ...

Als 2014 der Vertrag mit der NASA gemacht worden war, hat Musk fest zugesagt, dass 2017 Astronauten zur ISS gebracht werden. Daraufhin hat sich die NASA auf ihr SLS Programm konzentriert und mit Milliarden SpaceX die Entwicklung finanziert.
Das Ergebnis ist eine sehr konventionelle Crew Dragon (eine althergebrachte Kapsel im Top einer Falcon 9), die beim Probestart explodiert ist.
In Wahrheit forciert Musk seine Starship MK-1, um den japanischen Milliarden-Investoren noch zu Lebzeiten einen Trip zum Mond anbieten zu können und verarscht die NASA wie auch alle anderen, die ihn ernst nehmen.
Der NASA Administrator Bridenstein ist mittlerweile davon überzeugt, dass die NASA mit viel weniger Geld in kürzerer Zeit es hätte selbst bewerkstelligen können.

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bb65
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@scionescio

Hat die NASA nicht auch Boing einen gleichwertigen Auftrag erteilt? Was Musk auch noch macht is den Himmel mit mini Satelliten zu zupflastern für sein Starlink Projekt.

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scionescio
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@bb65: Das mit Boing stimmt ... Proporz gibt es anscheinend auch in den USA ;-)

von den 12-30.000 Satelliten (je nach Quelle und Tagesverfassung von Musk) sind ja auch schon 120 ins All geflogen worden ... in dem Fall ist es sicherlich gut, dass bei Musk nie die Versprechen gehalten werden;-)
Aber er macht noch mehr: er lässt gerade Versuchsaffen die Schädel öffnen und AI-Chips implantieren, weil er die Vision eines Hybrid-Menschen hat dh. das menschliche Gehirn wird von einem AI Chip unterstützt/gesteuert ... und Musk kontrolliert damit die Menschheit (wer es nicht glaubt: einfach nach Neuralink, AI und Affen googeln!)
Für mich hat der Typ schlicht einen an der Waffel und bräuchte dringend einen Spezialisten - aber es lassen sich mit seinen Hirngespinsten viele Milliarden verdienen (die natürlich nicht aus dem Nichts entstehen, sondern anderen weggenommen werden) und die Medien brauchen auch etwas zum berichten ... bis eben wieder eine Blase platzt und alle sich wundern, wie es überhaupt so weit hat kommen können!

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