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Schweinepest in ChinaWarum der Weihnachtsbraten heuer spürbar teurer sein wird

Die afrikanische Schweinepest wütet in China und treibt die Preise für Schweinefleisch auch in Europa in die Höhe. Die Preissteigerungen kommen jetzt bei den Konsumenten an.

Der Schweinsbraten wird teurer
Der Schweinsbraten wird teurer © babsi_w - stock.adobe.com
 

"Schwein gehabt" gilt derzeit für die heimischen Schweinebauern. Die afrikanische Schweinepest in China treibt seit Monaten die Preise hierzulande in die Höhe, nun kommt die Preissteigerung auch bei den Endverbrauchern an. Betroffen sind davon nicht nur der Braten und das Schnitzel, sondern auch ein erheblicher Teil der Würste, die teilweise aus Schweinefleisch hergestellt werden.

"Schweinefleisch muss im Supermarkt um ein bis zwei Euro pro Kilo teurer werden", zitieren die "Oberösterreichischen Nachrichten" Johann Schlederer, den Chef der österreichischen Schweinebörse. Bisher hätten insbesondere die Schlachthöfe und Verarbeitungsbetriebe die Mehrkosten geschluckt.

Handelsketten heben Preise an

"Zu Weihnachten werden der Lungenbraten und der Schinken für die Österreicher spürbar teurer sein", so seine Einschätzung. Und auch bei der Handelskette Spar rechnet man mit anziehenden Preisen, erste kleinere Anpassungen habe es schon gegeben. Bei Rewe (Billa, Merkur, Adeg) spricht man ebenfalls von "schrittweisen Preisanpassungen" und rechnet damit, dass die angespannte Situation noch ein paar Monate andauern werde. Betroffen seien insbesondere Würste, da die Chinesen eher fetteres Fleisch aufkaufen würden.

In der EU notieren Schlachtschweine nach den Einkaufstouren der Chinesen mittlerweile über 1,80 Euro je Kilo, ein Drittel höher als vor einem Jahr. In der Europäischen Union ist zuletzt der Schweinebestand mit knapp zwei Prozent rückläufig gewesen. Knapp 140 Millionen Schweine leben in der EU.

Die afrikanische Schweinepest ist für Menschen ungefährlich, für die Tiere kann sie aber tödlich enden. Das Reich der Mitte ist der weltgrößte Erzeuger und Konsument von Schweinefleisch. Die Hälfte des Schweinebestands in China soll bereits dahingerafft worden sein.

Kommentare (6)

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ichbindermeinung
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Bauern sollen den wahren Preis bekommen

die Bauern sollten für ihre Produkte den richtigen Preis bekommen, sodass sie davon würdevoll leben können und dass sie nicht mehr von den Förderungen abhängig sein müssen

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Trieblhe
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Ja absolut!

Konsumenten sollten entweder beim Bauern direkt einkaufen (ab Hof, Bauernmarkt) oder beim guten Fleischhauer. Da passt dann auch die Tierhaltung, die Qualität und für den Bauern passts dann auch. Das kostet dann natürlich auch etwas, da gibt’s halt das Kilo Schweindi nicht um 5 Euro, weswegen es leider oft bei Lippenbekenntnissen der Konsumenten bleibt...

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eadepföbehm
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Ich mach eh einen Rindsbraten

Also alles gut.

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semperubique
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weihnachtsbraten...???

und dann noch dieses sujet-photo dazu???
so einen braten gibts bei mir alle zwei wochen aber saftig und nicht ausgetrocknet.

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UHBP
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Knapp 140 Millionen Schweine leben in der EU.

Und dabei sind die Menschen noch gar nicht mitgezählt ;-))
PS: Vielleicht weniger Fleisch essen. Täte am Ende des Tages nicht nur den Tieren gut.

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Balrog206
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Na

Wenn das der Parteichef liest !!!

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