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Was man jetzt wissen mussNeuregelung: Nach 45 Arbeitsjahren abschlagsfrei in Pension

FRAGE & ANTWORT. Nach 45 Arbeitsjahren ohne Abschläge in die Pension: alles über die neue Hacklerregelung. Ein Überblick.

45 Arbeitsjahre sind Voraussetzung, um in den Genuss der neuen, vorzeitigen Langzeitversichertenpension vulgo Hacklerregelung zu kommen.
45 Arbeitsjahre sind Voraussetzung, um in den Genuss der neuen, vorzeitigen Langzeitversichertenpension vulgo Hacklerregelung zu kommen. © Halfpoint - stock.adobe.com
 

Es war ein nächtlicher Paukenschlag: Kurz vor der Wahl hat der Nationalrat auch Änderungen im Pensionsrecht beschlossen. Wer 45 Jahre gearbeitet hat, soll abschlagsfrei in Pension gehen können. Was bedeutet das genau, welche Details sind zu beachten. Ein Überblick.

Kommentare (42)

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Lodengrün
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Wie wir gestern

erfahren durften ist Herr Kurz nicht dafür und ließ auch eine Änderung bei neuer Kanzlerschaft offen. Er vergönnt Leuten die 45 Jahre arbeiteten keine volle Pension. Das ist seine Vorstellung von christlich-sozial. Nun, er steht auch zur € 1,50 Regelung und wird auch diese wieder sehen wollen.

Nixalsverdruss
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Sehr geehrter Lodengrün,

schon mal überlegt wer das zahlen soll?
Schon mal überlegt, welche Mehrkosten dafür anfallen (nur für 2020: 700 Mio Euro)?
Schon mal überlegt, wie das ganze nach dem Wahlkampf (politischen Flitterwochen) betrachtet wird?
Es ist eben eine sozialdemokratische Tugend - und der Beschlusspartner FPÖ bläst nun ins selbe Horn - das Geld anderer auszugeben.
Solch eine Regelung gibt es nur in Griechenland, Italien und anderen massiv verschuldeten Ländern, bei denen es eh schon egal zu sein scheint...
Aber wie hat Adenauer so schön gesagt: "Alles, was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen."
So ist es auch mit dem Ausgeben!
Machen Sie Ihr Kreuzerl am Sonntag - wie immer an der für Sie richtigen Stelle - Rendi-Wagner wird es Ihnen danken!

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schon mal

überlegt, warum der Anteil von vermögensbezogenen Steuern am gesamtem Steueraufkommen in Österreich nur 1,3% Prozent beträgt, Tendenz sinkend, während der OECD Durchschnitt bei über 5% liegt?
Schon mal nachgeschaut, warum die OECD unsere Steuerpolitik ob der ungerechten Belastungen laufen kritisiert?
Schon mal die Daten von Statistik Austria angeschaut, wonach der Staat für ca. 450.000 Beamte fast gleich viel ausgibt, wie für ca. 2 Mio ASVG'ler?
Schon mal überlegt, warum es bei den Beamten im Gegensatz zur ASVG keine Höchstpension gibt und die Durchnittspension der Beamten inzwischen höher ist, als das durchschnittliche AKTIVE Gehalt eines Angestellten?
Schon mal überlegt, warum man für ein Einkommen aus Arbeit bis zu 50% Einkommensteuer zahkt, und für dasselbe Einkommen aus Zinserträgen nur 25%?
usw. usw.........

rouge
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Sparefroh Nixalsverdruss

Naja, wenn man zB Geld für Eurofighter verbrennt, Wahlkampfkosten massiv überschreitet, das Großkapital und die Millionäre schont, bleibt halt weniger Geld für diejenigen, die 45(!) Jahre gehakelt haben. Und viele von denen haben nicht in einem weichen Bürostuhl gesessen, sondern sind tagtäglich voll gefordert worden.
Und: Nicht alle 62jährigen mit 45 Jahren wollten in den vorzeitigen Ruhestand. Sie wurden von den Unternehmen faktisch gezwungen. Und dann haben sie bis ans Lebensende 12,6 Prozent weniger ASVG-Pension.
Sehr christlich, sehr sozial. Sehr türkis. Sehr schwarz.

Lodengrün
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Lieber @Nixalsverdruss

Jetzt könnte ich beginnend bei den Parteisubventionen bis hin zur Neigung dem Bundesheer gegenübe noch und noch Dinge der Geldverbrennung anführen. Doch denken wir einmal nach. Sie als auch ich kommen mit Abitur oder Studium da ohnehin nicht in Frage denn auf die Jahre kommen wir nie. Also der kleine Handelsangestellte, der Facharbeiter der bei 15 +/- zu arbeiten begonnen hat. Diese Leute haben wahrlich geschuftet und erwarten ohnehin keine Politikerpension. Und jetzt geht unser Herr Kurz der in dem Sinne noch nie gearbeitet hat her und will das auch noch kürzen. Wenn Sie mich nun in das linke Lager setzen wollen sei es Ihnen unbenommen, ich denke christlich-sozial und das wäre wohl das Lager das Herr Kurz für sich beansprucht.

glashaus
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selber schuld

jeder der eben türkies oder die neos wählt ist selber schuld. Die Arbeiter werden weiter abgezockt werden. Und das zugunsten von IV und Wirtschaft.

49erkorl
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Das ist nun wieder typisch

In unserem Land gibt keine Politiker mehr, die berechtigte Interessen von Männern vertreten.
Das jüngste Beispiel: Der Präsenzdienst wird nicht mehr als Beitragszeit für die Pension angerechnet.

redbull
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Ersatzzeiten

Zeiten mit Arbeitslosengeld, Krankengeld oder Präsenzdienst gelten schon als Versicherungszeiten, aber nicht als Erwerbszeiten für die abschlagsfreie Pension.
Das betrifft vor allem viele "Hackler" in der Baubranche, die in den Wintermonaten in die Arbeitslosigkeit geschickt wurden. Diese Monate fehlen!

shorty
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Ja aber

den Präsenzdienst habe ich ja nicht freiwillig gemacht. Und diese Monate fehlen ebenso auf die abschlagsfrei Pension! Oder wurden Sie gefragt ob Sie Präsenzdienstmachen wollen oder Arbeiten gehen?

redbull
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Ja, so ist es

Bei mir kommen noch einige Monate Krankengeld aufgrund einer schwereren Krankheit dazu, und so werden inkl. Bundesheer aus 45 Jahren gleich 46,5 Beitragsjahre, die man braucht. Sollte es dann mit 50+ noch zu einem längeren Arbeitsplatzverlust kommen, was niemand ausschließen kann, geht es sich sowieso nicht mehr aus mit abschlagsfrei mit 62.

tannenbaum
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Ja,

es ist vollkommen richtig, dass jemand mit 45 Beitragsjahren abschlagsfrei in Pension gehen kann! Oder besser gesagt, nur mit 45 Beitragsjahren! Ich kenne Leute, die haben mit 40 Jahren noch nie gearbeitet. Diese können dann halt erst mit 85 abschlagfrei in Pension gehen! Das wäre die einzige Möglichkeit, die Pensionskassen nachhaltig zu sanieren!

Ichweissetwas
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das wäre

wirklich die einzige Möglichkeit, mit 85 in die Pensi!

Nixalsverdruss
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Polemischer Schwachsinn

Das ist zwar schön für alle, die eine Lehre gemacht haben - sprich mit 15 angefangen haben und mit 62 inkl. Präsenzdienst die 45 Beitragsjahre sicher haben...
Dass diese Geschichte - gerade jetzt, wo die geburtenstarken Jahrgänge in Pensionsnähe rücken - kaum finanzierbar ist, ist eine andere Sache.
Gleichzeitig alle Einkommen bis 1700 Euro steuerfrei zu stellen ist wohl der größte Schwachsinn, den ich jemals gehört habe.
Würde nur einer in der SPÖ und FPÖ rechnen können, dann würden sie sofort erkennen, dass das niemals finanzierbar ist.
Da können sie die Reichensteuer, Digitalsteuer, etc. einführen wie sie wollen - es würde zu einer massiven Steuerflucht (siehe Aussagen von SP-Finanz-minister Androsch, Lacina, etc.) führen.
Also erst DENKEN und dann ABSTIMMEN!!!

shorty
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@NIXALSVERDRUSS

Was hat ihr Kommentar mit dem Kommentar von @Tannenbaum zu tun. Haben Sie ihn nicht verstanden? Er meinte erst ab 45 Beitragsjahren volle Pension (vorher Abschläge). Das fördert ja die Finanzierbarkeit.

tannenbaum
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Nixalsverdruss

Ich hab aber nix von einer Reichensteuer gesagt, sonder nur, das jeder, der die volle Pension erhalten will 45 Jahre voll eingezahlt haben soll!

SagServus
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Da können sie die Reichensteuer, Digitalsteuer, etc. einführen wie sie wollen - es würde zu einer massiven Steuerflucht

Wo fliehen denn die Reichen dann hin?

jaenner61
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und sie sind der finanzexperte

der das berechnet hat? 🤔

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