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Dürreresistente GetreidesortenWie der Klimawandel Österreichs Landwirtschaft verändert

Der nasse Mai rettet die heurige Getreideernte. Die Erträge steigen um sechs Prozent. Die Landwirte wollen Wetterextremen und Klimawandel trotzen, indem sie auf andere Getreidesorten wechseln.

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© APA/Robert Jaeger
 

Dass der Klimawandel in Österreich längst angekommen ist, zeigt der Blick auf die heimischen Äcker. Vor allem Sommergetreide leidet unter den zunehmenden Wetterextremen. Auch heuer waren die Nerven der Getreidebauern Ende April angespannt. Der Monat war viel zu trocken. Nur der ungewöhnlich nasse und kalte Mai konnte die Ernte retten, erklärt Franz Windisch, Verwaltungschef der Agrarmarkt Austria (AMA). Viele Landwirte reagieren inzwischen auf die neuen Witterungsbedingungen. „Kurzfristig hilft der Umstieg auf Wintergetreide“, erklärt AMA-Marktexperte Christian Gessl. Diese Sorten vertragen Trockenheit besser. So wird inzwischen auf rund 100.000 Hektar Wintergerste angebaut, 9000 mehr als noch 2018. Insgesamt werden heuer wohl 2,9 Millionen Tonnen Getreide geerntet werden – ohne Mais. Das ist ein Plus von zehn Prozent. Mit Mais werden es sogar fünf Millionen Tonnen.

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beneathome
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Das Maiskartell/Monopol

Ist ihnen vielleicht schon aufgefallen, dass in den Kühlvitrinen und in den Salatbuffets der Diskonter fast jedes Produkt mit Mais versetzt ist. Oder leide ich schon an Verfolgungswahn? Jedenfalls habe ich das Gefühl, dass unser lieben Superdiskonter uns das Gefühl vermitteln wollen, wir alle lieben Mais und jede Kost muss Mais beinhalten. Damit wird ein billiger Füllstoff, der das Paradebeispiel von Monopolismus und Marktmachtmissbrauch ist, sukzessive in unsere Lebensmittel gemischt und die Bevölkerung langfristig darauf eingewöhnt. Natürlich kann mann was anderes nehmen, aber mit der wachsenden Marktmacht der Diskonter bestimmen nicht wir selbst, was wir mögen oder nicht, sondern mittelfristig das Standardangebot in den Märkten. Und Das Angebot ist nur scheinbar vielfältig. Was nützt es, wenn sie 5 Sorten Gemüsse oder Fisch angeboten bekommen und in allen ist im Prinzip das gleich enthalten. Da wird einem eine scheinbare Vielfalt vorgegaukelt. Beim Obst und Salat sind die Regale voll. Nur großteils kommen die Produkte von den gleichen Großplantagen im Süden, Holland oder aus Südamerika (Äpfel als Wahnsinnsbeispiel)
Unsere Landwirtschaft hängt am Gängelband dieser Superkonzerne, wo gut bezahlte Marketingexperten bestimmen (also das Geld), was der Kunde gerne möchte und was die Bauern gerne anbauen. Alles andere ist verfälschte Darstellung einer Wunschvorstellung in den Medien. Und alle verdienen mit. Nur unsere natürliche Umgebung, wie sie einmal war geht den Bach runter.

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